Archiv des Autors: Thomas Michalski

Der Deutsche Phantastikpreis 2012

Hallo zusammen!

Zur Abwechslung mal ein Posting am Nachmittag:

Deutscher Phantastik-Preis 2011

Die Vor-Runde des diesjährigen Deutschen Phantastikpreises – kurz dpp – ist eingeleitet. Da es sich beim dpp um einen Publikumspreis handelt, kann in dieser Vorrunde jeder, der mitmacht, noch Titel vorschlagen; es gibt zwar eine Liste mit Jury-Vorschlägen, diese kann bei Bedarf aber nach eigenem Belieben erweitert werden.

Dennoch bietet die Jury-Auswahl durchaus diverse Anlässe zur Freude. So ist der Roman „Im Schatten des Blutmondes“ von Andreas Gross und Hans-Peter Schultes etwa darin zu finden, den ich vergangenes Jahr für den Verlag Saphir im Stahl lektoriert habe; ebenso sind mit Timo Kümmel und Mark Freier gleich zwei ganz hervorragende Illustratoren nominiert, die bereits Cover-Arbeiten für Bücher beigesteuert haben, die über meinen Lektoratstisch gewandert sind.
Aber auch abseits des Selbstbezuges sind ein paar sehr positive Eindrücke auf der Vorschlagsliste verankert, etwa „Der letzte Schattenschnitzer“ von Christian von Aster, obschon ich dahingehend natürlich auch nicht wirklich objektiv bin.

Aber wie gesagt, jeder, der an der Vorrunde teilnimmt, kann selber beliebig Titel vorschlagen. Bedingung ist natürlich, dass das Buch 2011 erschienen ist; Bücher, die erst 2012 das Licht der Welt erblickten, werden erst vom dpp 2013 berücksichtigt; ist etwas krude, aber nachvollziehbar.

Also, gehet hin und stimmet ab. Und ich drücke jetzt einfach mal allen Autoren und Verlagen die Daumen, mit denen ich im vergangenen Jahr zusammengearbeitet habe. Verdient hätten sie den Preis alle!

Viele Grüße,
Thomas


Warum ich keine Smartphones mag (ein Vorwand)

Hallo zusammen!

Lasst uns doch mal kurz über Smartphones reden. Das brennt mir schon länger auf der Zunge, aber irgendwie hatte ich nie die rechte Zeit, das Thema hier mal anzuschneiden. Denn meine Einstellung dazu ist glaube ich in gleichem Maße unzeitgemäß und direkt: Ich kann die Dinger nicht leiden.

Eigentlicher Stein des Anstoßes waren dabei nicht mal die Smartphones selber, sondern vielmehr ein Video, das die Damen und Herren von Google vor einer Weile gewissermaßen als Prä-Prototypen-Simulation von etwas gepostet haben, das sie wohl glaube ich gerne hätten. Weiterlesen


Noch ein bisschen Gaiman gefällig?

Hallo zusammen!

Ich weiß, ich werde ja nicht müde in der einen oder anderen Form auf den britischen Autor Neil Gaiman zu verweisen, aber auch mit Recht! Für mich jedenfalls gibt es so gut wie keinen anderen Autoren, der eine derart große Inspirations- und Schaffenskraft ausstrahlt, wie eben ihn.

Gaiman, der übrigens gerade gemeinsam mit Richard Clark den Ray-Bradbury-Award für das Drehbuch zur Doctor-Who-Episode „The Doctor’s Wife“ erhalten und da unter anderem Woody Allen aus dem Rennen geworfen hat, hat jüngst eine Rede vor den Absolventen der University of the Arts in Philadelphia gehalten.
Ich bin ja durchaus eh derartigen Reden zugeneigt, die von Steve Jobs hatte ich hier ja auch schon mal verlinkt, aber diese hier ist definitiv mein bisheriger Liebling.
Wer also knapp 20 Minuten für eine absolute Wertschätzung der Freien Künste übrig hat, sollte sich das nachfolgende Video nicht entgehen lassen.

Viele Grüße,
Thomas


Noch mal Meilenstein: Schleier aus Schnee komplett

Hallo zusammen!

Fast albern, wie schnell das jetzt ging, oder?
Nachdem ich gefühlt ein Vierteljahr gebraucht habe, um die teils noch massiven Ecken und Kanten aus dem zweiten Akt von Schleier aus Schnee zu feilen, waren die letzten beiden Akte dann gewissermaßen reine Selbstläufer. Der Text ist damit jetzt – Achtung, das erfordert einen Moment der Würdigung – komplett.
Also komplett komplett.
Das damit verbundene Gefühl ist … ziemlich gut, aber schwer in Worte zu fassen.

Jetzt kommt das Feedback meiner holden Testleserinnen, danach werden dann konkretere Bahnen geschwommen. Und wie schaut das an der Front derzeit aus?
Leserin 1 hatte Akt 1 ja schon vor geraumer Zeit durch, hat nun aber halt auch endlich Akt 2 in den Fingern. Und liegt im Krankenhaus, was weniger erquickend ist. Mutmaßlich liest sie aber gerade da dann sogar schon weiter, so dass ich davon ausgehe, in diese Richtung bald auch schon den nächsten Teil zu werfen.
Leserin 2 hat hingegen jetzt erst Akt 1 in den Fingern. Wir haben uns letzten Freitag höchst künstlerisch mit abendlichem Campari auf meinem Balkon – man muss ja hier sein vergeistigtes Image pflegen – auch schon etwas über das unterhalten, was sie bisher gelesen hat und zu meiner Freude gefällt es ihr bisher. Scheine also doch das eine oder andere richtig gemacht zu haben.

Ich halte euch auf jeden Fall auf dem Laufenden. Und gebe mir meinerseits riesige Mühe, noch nicht total in die gedanklichen Untiefen von Buch #5 und einer möglichen Kurzgeschichtensammlung abzubiegen – auch wenn ich mich jetzt akut tatsächlich schon mal weniger schuldig fühle, über ein Leben nach diesem Buch nachzusinnen.
Ich schätze, jeder Schreiber mit einem so ruhelosen Geist wie dem meinen kennt das Phänomen aber auch.

Nun, wie dem auch sei, die Schultheatertage rufen nach mir.
Neue Zwischenstände gibt es ca. zum Wochenende, denke ich, aber vorher gibt es auf jeden Fall noch was aus der Rubrik „Gedankengänge“.

Viele Grüße,
Thomas


Vermischte Neuigkeiten zu schon Erschienenem

Hallo zusammen!

Zum heutigen Samstag einmal ein paar Neuigkeiten rund um allerlei hier schon erwähnte Bücher, an denen ich beteiligt war.

Beginnend mit der frohen Kunde, dass Pia Biundos Alle Zeit der Welt, das im Verlag Saphir im Stahl erschienen ist, in seiner Erstauflage ausverkauft ist. Das freut mich ungemein, da das Buch es auch echt verdient hat, gekauft und gelesen zu werden. Wer noch keines hat, aber noch eines wollen wird, der muss aber auch nicht fürchten, denn beim Verlag kümmert man sich schon um einen Nachdruck.
Den wird es dann, wenn es soweit ist, hier beim Verlag zu kaufen geben.

Diese Woche frisch erschienen ist hingegen ergänzendes Web-Material zu Verrat in Wort und Tat. Ich habe sämtliche an die Spieler auszuhändigenden Dokumente, Karten etc. in eine schlanke PDF gesteckt, die sogar mittels der Ebenen-Optionen beim Acrobat erlaubt, die Kopf- und Fußzeilen zum besseren Ausdruck ein- und auszublenden. Zusammen mit dem deutschen Paranoia-Chefredakteur und Abenteuer-Übersetzer Thomas Bender haben wir sogar noch ein paar kryptische Geheimbotschaften für die Fußzeilen ergänzt, damit auch Besitzer des Buches noch auf Unerwartetes stoßen können.
Ein wie ich finde sehr cooler Service, den man sich drüben beim Mantikore-Verlag unter ‘Downloads’ laden kann.

Noch nicht erschienen, aber jetzt definitiv auf dem Weg ist Der Aufstand, der vierte Band der Kaiserkrieger-Reihe im Atlantis-Verlag. So schreibt es Autor Dirk van den Boom in seinem Blog. Von allen bislang über meinen Schreibtisch gewanderten Teilen hat mir der vierte Band bisher auch am besten gefallen. Er hat definitiv ein paar Momente, wo einen das Mitfiebern um das Schicksal der zahlreichen Hauptfiguren echt zur Verzweiflung treiben kann – das Buch lohnt sich absolut.

Und zuletzt was mit stärkerem Selbstbezug – schon am Tage des Erscheinens hat das Blog Roachware eine Rezension zur Erstausgabe von Cthulhus Ruf gebracht. Da heißt es unter anderem in Bezugnahme auf meinen Beitrag Mein Haus, mein finsterschwarzes Haus:

Zuguterletzt noch zwei Artikel mit direktem praktischen Nutzen. Im ersten geht es um Gebäude und wie man sie sinn- und effektvoll einsetzt. […]. Beide liefern dem Spielleiter bereits beim Durchlesen eine Menge Abenteuerideen, so dass man sich gleich hinsetzt und anfängt, das eine oder andere auszuarbeiten.

Und das ist, wenn man Inspiration so hoch schätzt wie ich, auch mal echt mit das größte Kompliment, was man mir da machen kann. Hat mich sehr gefreut.
Das Heft kann man nach wie vor hier bestellen.

So, dann wünsche ich euch aber auch einfach mal ein sehr schönes Wochenende. Wenn alles klappt gibt es zum Wochenanfang noch mal wegweisende News in Sachen Schleier aus Schnee.

Viele Grüße,
Thomas


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