Kurze Anmerkungen und eine „deleted scene“ zur CW18

Heyho!

Ich hatte es ja schon angekündigt, und hier sind sie, die kurzen Anmerkungen zu meinem Artikel in der CW18. Generell alles beim Alten. Ich bin der Rauswerfer hinten im Heft, auch wenn ich mich ehrlich frage, ob es wohl notwendig war, meine drei Seiten so zu setzen, dass man insgesamt drei Mal umblättern muss, weil die Seite mit der verlagsinternen Werbung quer in meinem Artikel liegt. Naja. Aber darüber kommt man hinweg.

Die Tabelle zum Artikel ist schön übersichtlich geworden, der Textfluss ansonsten schön gelöst. Zwei Dinge allerdings reizen mich doch, kurz was dazu zu sagen.

Da wäre zum einen der Absatz „Die neuen Ansätze“ (S. 128). Während die Erwähnung des offiziellen Quellenbuchs „Dementophobia“ zweifelsohne eine feine Sache ist und im Lektorat ergänzt wurde, möchte ich mich von der Wortwahl ganz explizit distanzieren. Es handelt sich bei meinen Artikel keineswegs um eine „abgespeckte Version“ der dort vorgestellten Systeme, wie mir dort in den Mund gelegt wurde. Es ist eine „alternative“ Version, und genau so möchte ich das auch verstanden wissen.
Was wäre das denn sonst für ein Selbstbild?

Naja. Außerdem ist direkt davor ein kompletter Absatz offenbar dem Platz im Heft zum Opfer gefallen, der zwar auch nicht zwingend für das Verständnis des Artikels notwendig ist, aber irgendwie halt schon einen rhetorischen Sinn hatte. Ergo, hier, vom Boden des Schnittraums:

Kurzer Einschub
Was man auch noch festhalten sollte, ist die Frage, von was für einer Art von Wahnsinn hier die Rede ist. Menschen, die in der Wirklichkeit in einer psychologischen Klinik sitzen, sind sehr oft bedauernswerte Fälle, die in ihrer extremsten Ausprägung nicht besonders aufregend sind und erst Recht nicht das Zeug haben, im Zentrum einer mysteriösen und verstörenden Geschichte zu stehen.
Umgekehrt sind Wahnsinnige, wie man sie etwa aus Hollywood-Filme kennt, oftmals keinem wirklichen Krankheitsbild zuzuordnen, sondern vielmehr alleine des Schauwerts wegen so, wie sie halt sind – und wenn sie sich nur mit einem Messer das eigene Lächeln verbreitet haben. Andererseits wiederum kann ein solcher, wirklichkeitsferner Ansatz durchaus dazu gebraucht werden, den Punkt der „Unmenschlichkeit des Handels“ stärker zu betonen, halt weil durch das Fehlen der Rationalität der Handlungen auch jede Grundlage der Berechenbarkeit fehlt.
Im Rahmen dieses Artikels soll ein Mittelweg gewählt werden. Nicht zwingend realistisch, nicht absolut überzogen und offensichtlich auf Schauwerte ausgerichtet, sondern gewissermaßen einer dramaturgischen Mitte folgend.

Ich werde dieser Tage dann auch mal die Arbeit am nächsten Artikel der Reihe beginnen, dem Letzten seiner Art. Dann habe ich zumindest dieses kleine Lebenswerk tatsächlich erfolgreich abgeschlossen.

Viele Grüße,
Thomas

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