Die verlorenen Seiten des Umschlags

Hallo zusammen!

Dieser Tage kam Mit-Sinnstifterin Manuela Sonntag zu mir und suchte Rat, was die Gestaltung des Backcovers eines ihrer Bücher betraf. Worum es genau ging, sei an dieser Stelle egal, aber im Zuge dessen ist mir etwas aufgefallen, was mich seither beschäftigt: Niemand lehrt etwas über Backcover.

Ich habe ein ganzes Regalfach mit Büchern über das Schreiben – keines geht auf auf die Rückseite der Bücher ein. Ich habe keine zu kleine Sammlung von Büchern zum Thema Layout, aber auch dort findet man kaum etwas. Es gibt Bücher zu Cover-Gestaltung, es gibt Webseiten zu diesem Thema – aber niemand schätzt das Backcover.
Dabei ist es doch gerade im Verkauf des Buches der zweite Schritt zum Kunden. Das Cover oder der Buchrücken – eines von beidem bewegt den Neugierigen dazu, das Buch näher zu beschauen. Und bevor er als vierten Schritt entweder den ersten oder den letzten Satz liest oder aber einfach eine Seite aufschlägt, wird er das Backcover beschauen.

In Amerika, gerade bei bekannten Autoren, gibt es da eine Tradition, die man in Deutschland gar nicht kennt: Dort wird oft nur ein Foto des Autoren abgedruckt. Das habe ich bei William Gibson gesehen, oder bei Stephen King, aber es ist halt auch nur etwas, was funktioniert, wenn die Leute das Buch eh des Autors wegen kaufen.
Ansonsten muss man eben doch Informationen über das Backcover transportieren.

Nur wie? Im Grunde ist der Aufbau der meisten Backcover ziemlich gleich und man kann recht gut eruieren, wie man es aufbaut, indem man sich einfach mal fünf, sechs Bücher aus dem eigenen Schrank anschaut und guckt, wie die Profis das halt machen.
Es gibt ein paar unterschiedliche Schemata, wie man das machen könnte. Nebenstehend habe ich mal ein kleines Diagramm angelegt, wie sehr, sehr viele Taschenbücher in meinem Regal generell funktionieren. Das ist natürlich weder ein Patentrezept noch die einzige, einzig wahre Art, das zu gestalten. Aber es ist andererseits zumindest eine recht narrensichere Methode, dass es zumindest nicht doof aussieht.

Natürlich muss dann der Text, den man dort hinein schreibt, auch noch stimmen. Das ist dann noch mal eine Baustelle für sich. Da habe ich bisher auch noch keine übermäßigen Ratschläge, zumindest keine, die über die Anmerkungen auf dem obigen Schema hinausgehen.
Ich werde sicherlich zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal darauf zurückkommen.
Aber nicht mehr heute…

Viele Grüße,
Thomas

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