Ein paar kurze Gedanken zur SPIEL 2010

Hallo zusammen!

Natürlich bin ich seit Sonntagabend schon wieder in Aachen, aber eine Verabredung sowie ein weiteres Treffen mit der Theatergruppe des Anglistischen Instituts der RWTH Aachen wegen des nächsten Posters haben den Montag, eine ziemlich krasse Grippeinfektion dagegen einen großen Teil des heutigen Tages derart in Beschlag genommen, dass ich erst jetzt Zeit, Muße und vor allem Denkkraft finde, ein paar Zeilen zur SPIEL zu schreiben.

Im Grunde kann man sagen, es war halt eigentlich alles wie immer. Was nichts Schlechtes ist, das direkt vorweg. Nein, alle üblichen Verdächtigen waren da, wie immer habe ich es nicht geschafft all die Leute anzutreffen, die ich gerne angetroffen hätte; die, bei denen, die ich angetroffen habe, hat es mich aber auch wie immer sehr gefreut.

Interessant fand ich im Rollenspiel-Bereich, dass gleich eine ganze Reihe explizit kleinerer Spiele auf den Markt gefunden haben. Allesamt Werke voller Herzblut, angefangen von „Space Pirates“ bis zu kleinen Systemen wie „Dungeonslayers“ oder „Barbarians of Lemuria“, die alle in eine ganz andere Richtung streben als etwa die 500 Seiten schweren Regel-Trümmer, die es in der Vergangenheit schon gab.
Ich finde das durchaus sehr sympathisch.

Am Pegasus-Stand konnte ich noch mal durch die hier neulich schon erwähnte CW19 blättern, in der sich ja auch mein Artikel „Magische Kräfte und Monströse Kreaturen“ befindet. Darüber hinaus gab es aber am Pegasus-Stand – wie eigentlich an fast allen Ständen – durchaus coole, neue Produkte zu entdecken, was mich ehrlich freut.
Wusstet ihr übrigens, dass ich für das Rollenspiel „Arcande Codex“ die erste Fassung des kommenden, zum damaligen Zeitpunkt jedenfalls sehr umfangreichen Veruna-Quellenbuchs lektoriert habe? Nicht aus Verbundenheit zum Spiel, sondern weil der Autor ein guter Freund von mir ist. Naja, wie auch immer, das ist Jahre her – das Buch aber immer noch nicht raus. Warte ich mal gespannt weiter…

© 2010 by Thomas Bender

Wie immer bei RPC und SPIEL gibt es auch wieder Videos über unsere Plattform DORP-TV auf die ich hier erstmal hinweisen mag. Dahingehend gibt es dieser Tage allerdings auch noch was ganz wunderbar Schräges aus unserer Hand, aber ich beschränke mich hier auf ein Foto von Thomas Bender, dass er direkt danach bei Facebook geshared hat.

Überhaupt, das als eine von zwei abschließenden Randnotizen dieses etwas ungeordneten Mini-Rückblicks: Ich glaube, ich habe noch nie derart viele „Das schreibe ich direkt bei Facebook rein!“-Smartphone/Social Network-Geschichten erlebt wie auf dieser Spielemesse. Zwar nahezu alles augenzwinkernd – aber die Tatsache, dass es dann auch immer jeder verstanden hat, zeigt irgendwie schon, wie sehr sich diese Konzepte mittlerweile bei uns unbewusst gesetzt haben. Das ist spannend, auch gerade für Selbstveröffentlicher, finde ich.

Aufgenommen am Parkhaus neben der Messe

Meine zweite Anmerkung dagegen betrifft die Messe Essen selbst. Ich verweise mal auf das nebenstehende Foto, an dem Parkhaus aufgenommen, in dem wir geparkt haben.
„Parking rate by exit keep redy“? Bitte was?
Die SPIEL ist eine internationale Messe von weltweiter Reputation. Das ist einfach nur peinlich.

Aber davon abgesehen war die SPIEL wieder interessant und viel zu groß für einen Tag. Ich werde kommenden Oktober sicher wieder da sein – und hoffe, da dann auch wieder viele bekannte und neue Gesichter treffen zu können!

Viele Grüße,
Thomas

PS: Wenn irgendwas in diesem Text konfus war, Sätze ins Nichts führten oder dergleichen – ich habe versucht, trotz Grippe verständlich zu schreiben. Ehrlich!

2 Gedanken zu “Ein paar kurze Gedanken zur SPIEL 2010

  1. Auweiah „gesharet“ ist ja fast noch schlimmer als „votet euren favorite“ – pass auf, dass sich nicht der Anglizismus-Gott mit Blitzen straft!;)

    • Nicht ganz unbewusst ;)

      Ich habe bei der Wortendung lange gezögert, aber da ich aus dem Duden weiß, dass man „downgeloadet“ eingedeutscht mit -t schreibt, nun gut. Der Rest war dann eine Übertragungsleistung.

      Und allgemein gibt es halt das wieder, was ich auf der Messe an allen Ecken und Enden gehört habe. Die offizielle deutsche Übersetzung bei Facebook ist meine ich „teilen“, was für mich aber weder vom Konnotationsraum her passt (für mich impliziert halt „teilen“ irgendwie, dass dann am Ende jeder nur die Hälfte hat; das ist gerade bei Links voll unpraktisch ;)) noch etwas ist, was ich aktiv und bewusst mal in irgendeinem Wortschatz bisher hätte bemerken können…

      Aber ja, du hast Recht, all das erklärt nur, warum ich es getan habe; es macht es nicht weniger schmerzhaft ;)

      Viele Grüße,
      Thomas

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