Der Jahres-Endspurt naht der Zielgeraden

Hallo zusammen!

Schon wieder irgendwo zwischen zwei und drei Uhr Nachts – das ist derzeit irgendwie die Regel bei mir. Aber es wird langsam besser, was mir dann auch mal wieder eines meiner obskuren „Was tut der Mann eigentlich gerade“-Postings wert ist…

An der Uni habe ich mit einem Referat über eine Theaterkritik von Walter Benjamin – irre spannendes Thema, aber ich vermute, das interessiert von den hier mitlesenden Leuten niemanden, sonst bitte in den Kommentaren rufen und ich leg das kurz dar – alles nennenswerte abgehakt. So sehr das teilweise dort Pflicht ist, so sehr endet morgen für 2010 auch eine Kür meines Lebens, denn ab morgen Mittag steigt die letzte LARP-Veranstaltung des Jahres, an der ich als Orga beteiligt bin. Ein ziemlich besonderes Ereignis, an dem 30 Leute eine einzige Spielerin bespaßen werden.
Habe den ganzen Tag über Dinge dafür vorbereitet, gehe aber alleine deshalb nicht ins Detail, weil sie hier mitlesen könnte…

An der auch für Außenstehende spannenderen Front kann ich vermelden, dass mein aktueller Lektorats-Auftrag mittlerweile die erste Arbeitsphase passiert hat. Ich will das hier nicht im Detail auslegen, aber diese erste Phase ist eine erste Texterfassung, Korrektur grammatikalischer und orthografischer Begebenheiten und dergleichen mehr. Die zwei großen nächsten Schritte sind ein zweiter Durchgang, um besser verborgene Haken aufzuspüren und – ganz spannend eigentlich – ein wenig Recherche zwischen Lexikon und Wörterbuch ob der Stellen, die ich mir beim Lesen notiert habe.
Aber das Buch ist gut, das sage ich schon mal vorweg. Die Deadline beim Verlag haben wir auf den 1. 1. ’11 gelegt – und das wird auch klappen.

Mein Beitrag für Geschichten aus Condra trägt derzeit den Arbeitstitel Das Biest von Widdau. Das mag auf den ersten Blick etwas generisch erscheinen – und das ist auch, was mich daran stört – aber es hängt momentan mit meiner Vorlage zusammen. Welche das ist, dazu am Montag mehr, wenn ich dazu komme, das auszuformulieren.

Aber wo ich schon Namen ausplaudere – die andere Kurzgeschichte, für das Projekt, das ich nicht selber betreue, wird Ein dreischneidiges Schwert heißen. Wer hier aufhorcht – ja, das ist eine Babylon-5-Referenz und nein, es ist keine Babylon-5-Kurzgeschichte, die Metapher ist nur einfach zu gut.

Bleibt Schleier aus Schnee, bei dem ich nur guten Gewissens sagen kann: Wächst und gedeiht. Das Wetter könnte inspirierender nicht sein, sowohl was den Schnee betrifft als auch, was das an Zusammenbruch grenzende Chaos betrifft, den das weiße Glück hier in Aachen derzeit anrichtet. Und die Streumittel werden knapp.
Aber hey, es ist ja auch schon Dezember, wenn wir vom letzten Jahr ausgehen haben wir dann ja nur noch drei bis vier Monate Schnee…

Es gibt noch viel positiven Kleinkram, der fertig geworden ist, aber ich denke, ich beschränke mich mal auf die obige Auswahl und gehe schlafen – morgen wird anstrengend, denke ich.
Nur eines noch: An Heiligabend gibt es hier im Blog noch ein winziges Geschenk von mir. Hab’s gerade schon eingespeist, damit ich zur der Zeit, an der es ins Netz geht, gemütlich unterm Baume sitzen kann.

Viele Grüße,
Thomas

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s