Und so war nur noch Schreiben (und was zum Nachdenken am Ende)

Hallo zusammen!

Wer sich gewundert hat, dass ich mich hier so relativ lange nicht gemeldet habe – ich habe noch mal alle freien Ressourcen auf meine aktuellen Schreibprojekte geworden. Das Ergebnis?
Die Bestie von Widdau (oder Das Biest von Widdau?) ist fertig und ich denke, sehr rund geworden. Die Arbeiten an dem Band haben sich insgesamt etwas verzögert, aber ich habe auch in die ersten Geschichten meiner Mitstreiter reinlesen können und ich denke, das wird auf jeden Fall cool. Wir haben auch mittlerweile ein Cover-Konzept, an dessen Umsetzung ich mich bald mal geben werde.

Schleier aus Schnee hat ebenfalls starke Fortschritte gemacht und gerade in den letzten Nächten habe ich glaube ich einige der stärksten Seiten geschrieben, die das Buch bisher hat. Es gewinnt immer mehr an Form, das Buch. Ich schrieb das ja schon einmal: Ein unglaublich spannender Prozess, wie aus Ideen, Figuren, Seiten voller Worte und einer groben Struktur mit der Zeit eine Geschichte wächst. Eine der sicherlich größten Faszinationen beim Schreiben.
Das gilt auch für Kurzgeschichten – Ein dreischneidiges Schwert steht ja noch aus – aber ist bei dem Umfang eines Romans und einer Komplexität wie bei Schleier aus Schnee doch noch einmal etwas anderes.

An der Magazinfront tut sich langsam etwas. Es scheint, als wenn der Anduin einen Zeichner zur Illustration meines Beitrags Die 1W6 Freunde und das Geheimnis der Geisterpiraten gefunden hätte. Welcher, weil die Welt albern ist, vermutlich Markus wird, der eh schon der Zeichner der 1W6 Freunde ist. Aber was will ich mich beschweren?
Wenn ich mich beschwere, dann höchsten über das vor der ersten Ausgabe schon gescheiterte E-Zine HELDEN, dessen Macher wohl definitiv nicht auf Mals zu reagieren scheinen. Naja. So wird mein Beitrag Wir sind doch alles nur getriebene Geister vermutlich demnächst hier erscheinen.
Schließlich gibt es dann noch etwas, was hier noch nicht genannt wurde und auch in eine ganz, ganz andere Richtung geht – aber so wie es scheint, werde ich zu unserem jungen Verein „Saltatio – Historisches Tanzen Aachen e.V.“ für den Tanz mit uns genannten Regionalteil des „Tanzspiegels“ einen Artikel schreiben. Noch diesen Monat.
Aber mehr dazu, wenn das Form hat.

Der Rest dieser Woche jedenfalls gehört schreibend noch ganz klar Schleier aus Schnee – das läuft viel zu hervorragend, um da derzeit wieder eine Pause einzulegen.

Zum Abschluss noch kurz was zum Nachdenken für den Heimweg:
Sängerin Kate Nash sagte vor einigen Tagen folgende Worte in einem von mir zufällig beim Kochen gehörten Radio-Beitrag: „It doesn’t make sense to me that some peoples record collection could be deleted. You know what I mean, that seems really, really crazy.“ (der Bericht im Radio war offenbar ein Auszug aus einem Bericht aus anderer Quelle, den ich auch bei YouTube gefunden habe, für Freunde von O-Tönen).
Ich predige ja schon seit mindestens einem Jahr, dass sich der Blick zur Musikindustrie lohnt, denn die und der Buchmarkt durchlaufen ganz ähnliche Entwicklungen. Nur, dass die Musikindustrie Vorsprung hat. Und so spricht sie da etwas aus, was meiner privaten Intuition gegenüber eBooks sehr nahe kommt.
Irgendwie erscheint es mir absurd, dass ein Datencrash meine persönliche Bibliothek auslöschen könnte.
Wie seht Ihr das?

So denn, der Alltag ruft mich wieder. Wir lesen uns die Tage, wenn ich hoffentlich weitere frohe Kunde rund um Schleier aus Schnee vermelden kann!

Viele Grüße,
Thomas

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