Wo ich kreativ arbeite, Variante 2011

Hallo zusammen!

Nur was Kurzes zwischendurch:
Letztes Jahr schrieb ich (wie ich meine) einen ganz schönen Artikel über meinen Arbeitsplatz bzw. meine Plätze in der Wohnung, an denen ich arbeite. Nur bin ich seither umgezogen und dachte mir, ich bringe mal ein Update. Die Faszination mit dem Thema kehrt auch immer wieder zurück; so las ich gestern noch in Elizabeth Georges „Write Away“:

The first question relates to my writing life, and people ask it when they want to know what the day of one particular writer actually looks like. I’m not quite sure why people ask this, but I get the question often enough to assume it must bear some relationship to developing one’s process.
Elizabeth George: Write away: One Novelist’s Approach to Fiction and the Writing Life. London: Hodder 2004. S. 223

Das erinnerte mich nicht nur daran, dass ich schon viel zu lange Mal Blog-Artikel über Bücher schreiben wollte, die über das Schreiben schreiben (kommen aber, versprochen!), sondern eben auch daran, dass ich bei mir da einiges geändert hat.
Über den eigentlichen Tagesablauf werde ich „die Tage“ auch mal was schreiben, für heute will ich es aber bei dem schon vertrauten Thema belassen – dem Arbeitsplatz.

Hier arbeite ich kreativ anno 2011

Das nebenstehende Bild zeigt meinen Schreibtisch. Mittlerweile hat sich, zu Wohl und Wehe gleichermaßen, mein ganzes Arbeiten auf diesen einen Platz verlagert – aber ich gebe offen zu, ich liebe es, dort an dem Schreibtisch zu arbeiten.
Vor allem hat der mehr System, als es auf den ersten Blick den Anschein hat. Während die „Außenflügel“ thematisch sortiere Lager für regelmäßig gebrauchte Unterlagen darstellen – rechts oben neben der Box etwa lagern meine Französisch-Unterlagen (denn die Schmach, das in der Schule nicht richtig gelernt zu haben, behebe ich gerade) und vor allem mein „Plotbuch“, worin ich Handlungen und Bücher konzipiere – dient die Mitte jeweils dem aktuellen Projekt. Hier jetzt liegt dort noch ein Verfluchte Eifel zwecks Signierung (leider nicht die Regel), sowie halt ein Merkzettel; das sind meist To-Do-Listen.
Das Etagen-System rechts vom Schreibtisch dient zur Verwaltung von Tagespost und darunter, hier nicht mehr zusehen, steht meine Duden-Kollektion und andere derartige Nachschlagewerke. Halt das, was ich immer mal brauche, egal woran ich gerade arbeite.
Links hängt ein Einschiebe-Kalender mit selbst gemachten Fotos und (außerhalb des Bildes) folgt noch daneben meine große Hilde-Pinnwand. Wer meint, dafür sei die rechte Wandhälfte aber noch sehr leer, der hat Recht – ich suche noch das perfekte Bild. Alles rund um diesen Schreibtisch schreit „Workflow“ und das, was ich da vor allem immer brauche, ist Inspiration. Die Hilde-Pinnwand leistet das, der Kalender leistet das, ein sehr großes Bild von Paris außerhalb des rechten Bildrandes leistet das – aber für diese Lücke suche ich bisher noch vergebens. Ich bin aber für Vorschläge offen!

Mein letzter Artikel blieb nicht ganz ohne Feedback. Co-Sinnstifterin Ela schrieb ihrerseits mal was zu dem Thema und ich bekam einige Nachrichten via Mail und Messenger dazu, von denen meine liebste Antwort auf die Frage „Wie schreibst du“ definitiv war: „Nackt und betrunken“. Wenn ich die Methode auch nicht teile…

Wie ich tatsächlich schreibe, bzw. allgemein kreativ arbeite, werde ich wie schon gesagt bald dann mal nachtragen. Bis dahin gilt aber erneut mein Aufruf: Mich interessiert, wie ihr arbeitet, wo ihr arbeitet, wie und wann ihr schreibt. Wo Ideen kommen, ob und, wenn, was für Musik ihr beim Schreiben hört etc.
Ich werde das auch nach und nach alles mal benennen, aber wenn ihr Bock habt – ich bin schwer an Feedback interessiert!

Viele Grüße,
Thomas

2 Gedanken zu “Wo ich kreativ arbeite, Variante 2011

  1. Hmm, ich glaube ich muss meine neuen Nester auch nochmal abfotografieren, durch den Einzug des WLAN in unsere Wohnung, hat sich das doch stark verlagert!;)
    Übrigens schaue ich zum kreativen Starren am liebsten aus dem Fenster – bei uns steht ja aber auch vor jedem Fenster ein Baum, das macht die Aussicht etwas interessanter…
    Ansonsten würde ich ein Naturpanorama empfehlen, wenn du schon ein Paris Bild hast – so für den Kontrast!;)

    • Interessanter Gedanke, das Naturpanorama. Behalte ich mal im Hinterkopf :)
      Und ja, das Paris-Bild wäre wirklich ein Kontrast, schwarzweiß, grobkörnig und dunkel ;)

      Und ja, wenn du Zeit und Lust hast, deine „Nester“ noch mal zu dokumentieren – ich lese sowas gerne ^^

      Viele Grüße,
      Thomas

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