Der Schleiers neues Cover

Hallo zusammen!

Ich weiß ja schon, ich weiß ja schon – das ist jetzt das insgesamt dritte Cover, dass ich für meinen kommenden Krimi als „das Cover“ hier präsentiere – aber ich bin zuversichtlich, dass hier ab jetzt nur noch Finetuning folgen wird:

Schleier aus Schnee

Das Foto – es ist mal wieder ein „Wrapper“, geht also auch der Rückseite noch weiter – entstand während unserem Urlaub im Schwarzwald zwischen Weihnachten und Neujahr. Vor allem aber ist es ein Anblick, der – wenn man den ganzen Umschlag sehen wird – fast 1:1 aus einer Szene im Buch sein könnte. Da stand ich plötzlich in der abendlichen Dämmerung quasi an einem der Orte meines Buches.
Schon faszinierend.

Und nebenbei ist somit auch der leicht augenzwinkernde Vorwurf ausgeräumt, es würde ab jetzt auf jedem meiner Cover ein Baum in zentraler Position stehen…

Ich hoffe jedenfalls, das Titelbild sagt euch zu. Es kommt der Stimmung des Buches jedenfalls mittlerweile ziemlich nahe, finde ich. Nebenbei sei angemerkt, dass sich auch noch eine weitere Lektorin gefunden hat, die fortan gedruckte Texte von mir sichten wird. Damit die Fehlerrate gegenüber Verfluchte Eifel mal etwas eingedämmt ist. Bei Einfach Filme machen geht es ja sogar – wer sie noch nicht kennt, die Errata zu dem Buch gibt es hier.
Unsere erste Korrekturarbeit wird dann wohl vermutlich Geschichten aus Condra sein, irgendwann im Jahr dann gefolgt von Schleier aus Schnee

Viele Grüße,
Thomas

4 Gedanken zu “Der Schleiers neues Cover

  1. Uhhhhh spooky! Find ich gut!;)
    Nein, mal im Ernst, ich liebe Spreadcover – ich bin nur zu technisch unbegabt welche herzustellen;) – daher finde ich sowohl Idee, als auch Umsetzung definitiv gelungen! Wenn es mein Cover wäääre (will sage, vorsicht jetzt kommt eine rein subjektive Meinung;), würde ich an dem Rotstich der Schriftart noch was drehen, der wirkt momentan wie eine etwas unmotivierte rote Wolke – kann könnte ja von oben nach unten rot schattieren, wenn man an Blut denken möchte, dass ja nunmal der Schwerkraft nachhängen muss;) – was jetzt prinzipiell nicht negativ ist, aber ich dachte ich sag’s einfach mal…;)
    VLG Ela

    • Ja, ach das Design der Schriftart mag sich vielleicht noch ändern, mal sehen. Ich bin schon mal froh, jetzt endlich „mein Foto“ gefunden zu haben. Das größte Problem bei Titelbildern, die den vollständigen Umschlag umlaufen, ist meines Erachtens, überhaupt ein passendes Foto dafür zu finden. Die Auflösung muss höher sein, Querformat, die interessanten Objekte dürfen nicht in der Bildmitte sein (weil sie sonst auf dem Buchrücken verenden) und überhaupt muss es auch noch Platz für Text lassen, ohne dann überladen zu wirken.

      Daher hat sich dieses Buch hier auch schon so oft gewandelt. Manchmal hab ich gemogelt (etwa bei „Seelenbilder“, wo ich das Crucible-Poster als Cover und, noch mal ohne Anna, halt als ‚Fortsetzung“ der Landschaft neben ihr verwendet habe), manchmal konnte man es auch einfach direkt arrangieren (ich mag beispielsweise die beiden Cover der Bücher für den Condra e.V. sehr gerne), aber das hier war zickig. Auch, weil die Zeitfenster für eigene Fotos qua Schnee auch nicht immer ganz einfach waren ;)

      Viele Grüße,
      Thomas

  2. Das Bild hat zweifellos eine starke atmosphärische Wirkung. Gerade der dunkle Streifen im unteren Bildbereich trägt dazu bei das Bild ins Ungewöhnliche zu ziehen. Wie ist dieser eigentlich entstanden? Photoshop or not?

    • Danke, danke :)
      Das wird jetzt sehr technisch, wenn ich ins Detail gehe, daher versuche ich mal einen Mittelweg:
      Das Foto selber habe ich, wie geschrieben, im Urlaub geschossen. Es war eine RAW-Datei, weshalb das, was du da oben an Farben (und deren Abwesenheit) siehst, großteilig in der RAW-Entwicklung schon entstanden ist, vor allem über den Weißabgleich. Ich weiß, dass das natürlich auch anders geht, aber ich finde die Farb-Variationen direkt in den RAW-Dateien machen, trägt dennoch zum Erhalt von wertvollen Details dar – klar, RAW speichert ja auch schlicht mehr Kontrastdaten als eine JPEG-Datei…

      Dann gibt es allerdings einen zweiten, wichtigen Layer in dem Bild. Es ist ein Foto von einer rostigen Wand, das ich vor einem Jahr oder so mal gemacht hatte. Das Bild habe ich extrem überkontrastiert, desatuiert und dann als neue Ebene in mein Foto geblendet. Das führt vor allem dazu, dass in einer recht willkürlichen Form Kontraste rauf und runter gehen. Es entsteht dadurch immer ein bisschen so ein Eindruck von „Geisterbildern“, wie ihn dir beispielsweise ein auf die richtige Art und Weise fast kaputter Kopierer auch produzieren kann ;)

      Das und dann noch mal viel, viel Finetuning damit die richtigen Äste an der richtigen Stelle den richtigen Kontrast gegenüber ihrer Umgebung haben und dann stand es … so mehr oder weniger.

      Hilft das als Antwort soweit weiter?

      Viele Grüße,
      Thomas

      PS: Aber darum mache ich gerne Cover – ich finde es eine tolle Aufgabe, den Geist eines Buches irgendwie in ein Bild zu bündeln. Sei es Foto, Manipulation oder auch Arrangement…

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