Von kräftezehrenden Wochenenden, Bunker-Ballett-Büchern und Statusmeldungen

Hallo zusammen!

Das vergangene Wochenende war anstrengend wie schon lange keines mehr. Das fing Freitagabend damit an, dass unser Tanzverein Vollversammlung hatte, ging dann Samstag bereits früh mit einem Videoprojekt weiter, das ich bisher hier noch nicht erwähnt hatte, nahm einen schönen Schlenker über das Feld LARP am Samstag Abend und glitt dann Sonntag in aller Frühe mit weiteren Arbeiten an dem Videoprojekt bis in den Nachmittag hinein aus.

Auch zu dem Video-Projekt werde ich mich mit Details zurückhalten, bis es fertig ist. Es ist eine Arbeit für das Ballett-Atelier Stolberg, mit denen ich ja schon fotografierend zusammen tätig war. Ich bewerkstellige das auf kreativer Seite hinter der Kamera gemeinsam mit Anke, die ich ja gerade auch groß in meinem Ballett im Bunker-Projekt featuren kann. Apropos – hättet ihr Spaß an einer Auswahl der Bunker-Fotos in Buchform? Geben wird es das eh für Anke und mich; wenn ihr auch Interesse habt, schreibt mir doch einfach mal eine kurze Mail, dann schauen wir weiter. Es wird aber garantiert ein limitierter Privatdruck bleiben, insofern besser direkt melden.

Dann das besagte LARP. Ich muss da irgendwann mal einen ordentlichen Artikel zu schreiben, denke ich, einfach weil es ein unglaublich misszuverstehendes, oft missverstandenes und nicht selten auch sehr, sehr unterschiedlich ausgelebtes Hobby ist, das Live-Rollenspiel.
Ich werde meine Gedanken dazu jetzt nicht hier und an dieser Stelle inmitten von Statusmeldungen verbergen, aber es war auch dieses Mal wieder sehr emotional und intensiv, obwohl es in sehr kleinem Rahmen und ohne irrsinnige Vorbereitungen abgelaufen ist. Das geht auch anders, ich selber war ja auch schon an einem Con im fünfstelligen Finanzrahmen als Teil der Orga beteiligt, aber das hier war privat, von Freunden für Freunde. Aber ich denke, dass man gerade auch als Schreiber durchaus etwas daraus mitnehmen kann.
Sicher, es ist nicht für jedermann, aber es gibt einem ein Gespür dafür an die Hand, wie sich bestimmte Situationen, über die man sonst bestenfalls schreiben würde, wohl anfühlen könnten. Und das ist quasi unbezahlbar.

Das aktuelle Lektorat für den Atlantis Verlag ist quasi fertig und sollte, wenn nichts Unvorhergesehenes passiert, pünktlich morgen rausgehen. Eben drum unpünktlich ist dagegen Ein dreischneidiges Schwert, aber ich denke, meine Kurzgeschichte für Markus Heinens Anthologie-Projekt sollte ebenfalls noch in diesem Monat fertig werden.
Bei Schleier aus Schnee gilt nach wie vor: Es geht voran. Aber fertig ist es noch nicht. Gleiches gilt für Geschichten aus Condra, von dem ich aber hoffe, es spätestens (!) so auf dem Markt zu haben, dass man es da lesen kann, wo ich glaube ich die meisten, prägenden Fantasy-Bücher meines Lebens gelesen habe – im Sommerurlaub.

Es tut sich übrigens auch was an der „Ich, live“-Front – meine Vorträge auf der diesjährigen RPC sind schon mal soweit abgenickt worden, dementsprechend hab ich die Messe auch mal rechts in die Leiste aufgenommen. Zwei Vorträge, wie letztes Jahr. Sowie ich die genauen Zeiten habe, werde ich diese wie auch die Themen dann hier wieder bekannt geben. Die Ausrichtung gleicht dem Vorjahr, soviel vorweg.

Ich haue mich dann aber auch mal ins Bett, damit ich morgen über Tag dem Lektorat mit wachem Geist den letzten Schliff geben kann!

Viele Grüße,
Thomas

2 Gedanken zu “Von kräftezehrenden Wochenenden, Bunker-Ballett-Büchern und Statusmeldungen

  1. Ich hatte mich schon gefragt, ob ich mal einen Pulsstatus abfragen soll, aber das klingt nach viel zu tun…Vor allem so volle Wochenenden, ich versacke momentan im Sofa sobald es Samstag ist…Respekt!;)

    • Joah, wer ewig strebend sich bemüht, und so ;)
      Ich vermute, dass das kommende Wochenende auch mal wieder ruhiger wird. Freitag nicht, so gar nicht, der besteht aus Video-Aufnahmen und Tanztraining-Leiten, aber Samstag und Sonntag wirken derzeit noch überschaubar.
      Wobei ich so das Gefühl habe, dass das ein Trugschluss sein könnte. Wie fast immer ;)

      Aber ich bin auch sehr, sehr schlecht darin, untätig zu sein. Das gebe ich zu :)

      Viele Grüße,
      Thomas

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