Opportune Momente

Hallo zusammen!

Gleich zweierlei aus dieser Woche, was ich zumindest noch teilen mag, bevor ich mich ins Bett verkrieche. Ach ja, und auch wenn Mitternacht schon durch ist, geht mal einfach davon aus, dass ich mich gedanklich noch am Freitag befinde, wenn ich Dinge schreibe wie …

… gestern Abend hatte ich ein sehr angenehmes Treffen bei einem Kakao im Café. Getroffen habe ich mich mit einer derer, die federführend den diesjährigen Nikolausball des Tanzsportclubs Grün-Weiß Aquisgrana Aachen e.V ausrichten. Das hatte neben angenehmen Socializing den Anlass, dass ich morgen (also Samstag) eben jenen Ball moderieren werde. Das ist auch in dieser Form neu für mich.
Es ist ein Maskenball, das heißt ich kann vermutlich hier und da mit ein bisschen Wissen aus der historischen Ecke punkten, aber alles in allem bin ich selber noch sehr gespannt, in welche Richtung das gehen wird. Nun beißt bei denen auch keiner und wir waren im Sommer als Gäste von Saltatio aus schon mal auf einer Grillfeier des Vereines … aber den Nikolausball des größten Tanzsportclubs in NRW und des Drittgrößten in ganz Deutschland moderieren?
Bin durchaus gehyped!

Teilenswerte Nummer zwei für diese Woche fand schon ein paar Tage früher statt. Ich war zu Besuch in Jülich in der KSG. Die KSG ist die Katholische Studentengemeinde in Jülich und dort formiert sich unter dem Motto „time2celebrate“ ein Projekt, das sich rund um die Video-Inszenierung der religiösen Feiertage im Laufe eines Jahres dreht. Durchaus auch übergreifend, was die Konfession betrifft.
Man hat mich dort ganz offenbar beworben und wir haben bei einer Tasse Cappuccino ein sehr schönes Gespräch geführt und, wie ich glaube, durchaus eine gemeinsame Wellenlänge gehabt. Hintergedanke ist, dass ich – wenn das Projekt so Fahrt aufnimmt, wie es erhofft wird – wohl als Teil ganz elaborierten Stammes von ratgebenden Menschen darin aufgehen werde.
Der Autor beliebt, sich geschmeichelt zu fühlen. Und eines ist ganz klar: Es ist ziemlich schräg, aber auch recht cool, wenn man irgendwo zu Gast ist und feststellt, dass der Gesprächspartner das eigene Buch nicht nur kennt, sondern offenbar gelesen hat. Tag wurde rot im Kalender markiert.

Gestern Nacht ist übrigens, apropos rot markiert, ein weiteres Lektorat fertig geworden. Ich darf noch keine Details verraten, aber Michael Mingers und ich haben gemeinsam ziemlich viel Herzblut und mehr als eine Nacht investiert in ein Buch, von dem ich glaube, dass es ziemlich rocken wird, sobald es erscheint. Wie gesagt, der Verlag hat hier das Recht der ersten Bekanntgabe – klingt ein bisschen wie das ius primae noctis, nur für den Kulturbetrieb, oder? – und ich posaune das erst raus, sowie da offiziell was gesagt wurde. Doch ein schönes Teil, definitiv!

Aber nun hau ich mich auch wirklich hin. Zum Ball hab ich sicherlich die Tage auch noch was zu sagen. Vielleicht schon Sonntag, vielleicht aber auch erst Montag. Bei allem Fleiß ist der siebte Tag dieser Woche erst mal privat verplant. Muss es ja auch mal geben.

Ach ja, Thema Fleiß, einer geht noch … ich hab hier ja schon mehrfach auf Gary Vaynerchuk verwiesen; einmal unter dem Motto „Man muss lieben, was man tut“ und einmal unter der Überschrift „Ein Plädoyer für den modernen Idealismus“.
Es gibt eine neue Keynote von ihm im Netz, die ich durchaus ganz sehenswert fand. Wer also über das Wochenende Langeweile kriegt – hier gibt es das Video.
Darüber, was genau einen absolut Social-Media-zentrierten Medien-Freak für mich aus der Perspektive eines Autors so interessant macht, das muss aber echt ein anderes Mal Thema sein.
Feierabend für heute.

Viele Grüße,
Thomas

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