Ein kurzer Blick gen Youtube: Geek & Sundry

Hallo zusammen!

Felicia Day; by-nc-sa; Quelle

Felicia Day – dem einen oder anderen sicherlich aus Whedons „Dr. Horrible“, aus ihren eigenen Webserien „The Guild“ und „Dragon Age Redemption“, aus Auftritten in Fernsehserien wie „Dollhouse“ und „Eureka“ oder aus diversen anderen Quellen bekannt – hat einen neuen Youtube-Channel gestartet. Nun machen das viele, oft und normalerweise ist es mir hier kein Posting wert.
Zwei Gründe sorgen dafür, dass das hier anders ist.

Zum einen ist es für mich sehr interessant, weil da einige Leute mit großem Leumund in der Nerd- und Geek-Szene zusammenarbeiten. So wird eine der Sendungen, „Tabletop“, die sich mit Brettspielen befassen wird, von Wil Wheaton moderiert, der in seiner TNG-Rolle als Wesley Crusher massenhaft Hass gegen sich aufgebaut hat, aber mir – wie auch vielen anderen – seither durch gute Bücher und ein bisweilen sehr lesenswertes Blog dennoch ans Herz gewachsen ist.

Das ist spannend, wird aber erst durch Grund zwei wirklich reizvoll: Ebenfalls zum Potpourri der neuen Sendungen gehört „Sword and Laser“. Ganz neu ist das nicht, aber was bisher ein Audio-Podcast war, ist nun also Video. „Sword and Laser“ ist eine Sendung über Bücher. Speziell über Fantasy- und Science-Fiction-Bücher. Und das ist in diesem Zusammenhang, pardon my french, phantastisch!
Denn damit prasseln drei Elemente zusammen, die gemeinsam ein ungeheures Potential besitzen. Nun, zumindest besitzen können.

Zunächst steckt in dem ganzen Programm ein ungeheurer „Do it yourself“-Gedanke. Das war bei Projekten von Felicia Day schon immer so, ist aber natürlich hier noch mal doppelt und dreifach ausgeprägt. Das betrifft aber nicht nur die Sendung selber, sondern auch die anderen Projekte beteiligter Helfer. Wheatons Bücher erscheinen auch teilweise zum Beispiel bei Lulu, also on demand.
Mit dieser gedanklichen Grundausrichtung starten nun also eine Reihe von Leuten mit Ansehen und Bekanntheit, vor allem aber mit Zugkraft, hinein in ein Projekt, dass unter anderem Raum bietet für das gerade von digital natives bisweilen totgesagte Medium Buch.
Was das bedeutet? Letztlich heißt es, das Potential besteht, eine sicherlich in Teilen schlicht bisher nicht viel lesende Zielgruppe – einige Kommentare bei Youtube legen den Verdacht ebenfalls nahe – nicht nur einfach mit dem Medium Buch in Kontakt zu bringen, sondern vielmehr noch eine Bühne zu bereiten, auf der vielleicht auch der eine oder andere Geheimtipp auftreten darf, der es derzeit auf keine Fläche mit vergleichbarer Strahlkraft bringen könnte.

Und das ist ja wohl allemal ein Blogpost wert. Wen das Lineup im Detail interessiert, der findet hinter diesem Link auch eine Playlist mit kurzen Vorstellungen aller Programme.
Also ich bin auf jeden Fall neugierig!

Viele Grüße,
Thomas

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