Ein kurzer Rückblick auf die RPC 2012

Hallo zusammen!

Nun ist sie also vorbei, die RPC 2012. Es war ein schönes, spannendes Wochenende voller interessanter Begegnungen und netter Leute, aber es war auch irrsinnig anstrengend. Ich kann und werde hier jetzt auch nicht alles minutiös nachzeichnen, daher nur ein paar Schlaglichter, sozusagen.

Am Stand

Nachdem wir nach einigen Wirren im Vorfeld ja doch noch einen Standplatz zugewiesen bekommen (bzw. die schon zugewiesene Nummer erfahren) haben, kann ich nun sogar sagen: Es war ein schöner Stand! Recht groß, günstig gelegen und, weil am Kopf der Reihe angesiedelt, sogar zu drei Seiten für Interessierte offen.
Wir waren am Stand selber was klamm besetzt, weil wir ja ohne das alte DORP-TV-Team weniger Mannstärke vor Ort hatten, aber es hat ja geklappt. Die Erfahrungen am Stand waren aber allesamt sehr positiv.
Viel Zuspruch für das Projekt DORP, etwas weniger Interesse am DORP-Rollenspiel als in den Vorjahren, dafür eine erstaunlich ausgeprägte und umfassende Resonanz bezüglich der 1W6 Freunde. Das war nach den eher ruhigen Vorjahren unerwartet, freut uns aber natürlich umso mehr! Das ist auch nicht tot, da kommt dieses Jahr auch noch mehr!
Auch Mystics of Mana zieht langsam Interesse auf sich – und ja, auch das lebt noch. Wir arbeiten dran, wir arbeiten dran.
Kurzum: Toll, seine Leser kennen zu lernen und gleichermaßen toll, neue Leute für das eigene Schaffen zu begeistern!

Die Vorträge

Auf der RPC 2012 (© 2012 by Thomas Bender)

Ich hab ja auch dieses Jahr wieder zwei Vorträge gehalten. Beide waren ausnehmend gut besucht – bei dem Filmemachen kannte ich das schon, der steigende Andrang beim Thema Buchveröffentlichung freut mich dagegen sehr – und kämpften wie immer mit der (dieses Jahr insgesamt noch schlechter gelösten) Problematik der massiven Schallwellen, die von den Computerspiel-Ständen auf den Rest der Welt gefeuert wurden.
Aber im Vortragsraum war dafür die Resonanz sehr gut, die Leute haben an den richtigen Stellen gelacht oder genickt, im Anschluss ergaben sich teils kurze, aber schöne Gespräche und ich hatte in jedem Fall das Gefühl, dem einen oder anderen auf die eine oder andere Weise ein wenig etwas gegeben zu haben. Erfreulich.

Projekte für die Zukunft

Die Macher von Cthulhus Ruf waren ja auch dort und so konnte ich auch endlich mal ausgedehnt mit dem Chefredakteur Daniel plaudern. Mit Mantikore und Prometheus waren ja auch Verlage da, für die ich aktiv Arbeiten erledige und somit konnte ich nicht nur mit einigen neuen Belegexemplaren heimreisen – Fotos zu Verrat in Wort und Tat sowie Rippers folgen die Tage –, sondern auch etwas die Zukunft ausloten. Die sieht gut aus, denke ich. Das gilt aber auch gleichermaßen für besagtes Cthulhus Ruf, da hab ich jetzt sogar noch mehr auf dem Schirm, als ich das vor der RPC vermutet hatte. Sehr cool!

Fazit

Auf der RPC 2012 (© 2012 by Thomas Bender)

Ansonsten war die RPC dieses Jahr ein wenig ein gemischtes Biest. So toll die Leute waren, so sehr war das Wetter bedauerlich und hat vor allem dem Außenbereich zugesetzt. Was schade ist – das, was ich davon gesehen habe, war durchaus cool, aber auch ich bin halt nur mal in den Regenpausen draußen gewesen.
Das Problem mit der Akustik mausert sich zunehmend zu einem Evergreen der Messe, was auch schade ist; ich gebe da aber die Hoffnung nicht auf, dass die Macher weiterhin versuchen werden, dem zu begegnen. Dieses Jahr gab es ja sogar so eine Art von Lärmschutzwänden; wenn die jetzt noch so aufgestellt werden, dass sie auch was nutzen, sehe ich da durchaus Licht am Ende des Tunnels. Die Preise dieses Jahr waren allerdings auch teils eher gesalzen – 9 Euro für das Recht sein Auto auf dem Gelände zu parken sind schon eher jenseits von Gut und Böse.

In jedem Fall aber bleibt der RPC eine Qualität zueigen, die ich auch in den Vorjahren sehr gelobt habe und die mich auch dieses Jahr wieder begeistert hat: Es ist einfach die beste Chance, nahezu alle wichtigen Rollenspielmacher und viele deutsche Phantastik-Produzenten auf einem Fleck zu wissen, in einem gleichermaßen lockeren wie dennoch ausreichend professionellen Ambiente. Und vor allem findet man dort Zeit füreinander. Auf der SPIEL in Essen sind ja auch immer alle, aber dabei zugleich völlig im Stress – wer etwas Muße beim Treff haben will, der macht mit der RPC nichts falsch.
Mir hat es wie immer Spaß gemacht, sowohl von der Messe, vom Ambiente und vor allem von den Leuten her. Und ich freue mich bereits wieder auf die RPC im kommenden Jahr; sie ist halt doch in dieser Form in Deutschland ein einmaliges Event.

Viele Grüße,
Thomas

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