Vom Feencon 2012 heimgekehrt

Hallo zusammen!

Um es kompakt zu sagen: Die Feencon 2012 war phantastisch! Anders kann ich es gar nicht sagen – ich bin rundum glücklich und zufrieden mit den vergangenen zwei Tagen.
Der heutige Tag ist dafür bisher sehr surreal gewesen. Zunächst viel zu lange geschlafen, was nach dem Wochenende denke ich ganz verdient war, aber auch nicht hilft, zumal es selbst mittags finster war in Aachen. Jetzt haben wir den frühen Abend, wo ich beginne das zu schreiben, ich hab das Licht schon länger eingeschaltet und vorhin auch die Heizung angeworfen. Was ein Sommer.
Aber umso mehr eine gute Gelegenheit den Bann zu brechen und einfach mal zur für mich hier ungewohnten Abendstunde einen Rundum-Überblick zum Wochenende zu schreiben.

Generell zur Feencon

Die drei von der DORPstelle (© Tom Bender)

Die Begleitumstände sind ja generell bekannt. Wie immer in Bad Godesberg auf vertrautem Terrain, wie immer von einer routinierten, freundlichen und durchweg einsatzwilligen Orga geführt und wie immer voller netter Leute.
So hab ich nicht nur viele Bekannte wiedergesehen – darunter ein Kumpel, mit dem ich seit viel zu vielen Jahren keinen Kontakt mehr hatte und den zu treffen ich mich echt sehr gefreut habe –, sondern auch unglaublich viele andere, nette Leute kennen gelernt. Unter den Bekannten wie immer die Redakteure des Zunftblatts, mit denen uns ja nun auch schon Jahre verbinden und wo sicher auch noch mal das eine oder andere „passieren“ wird, aber etwa auch André Wiesler und David Grashoff, die ich immer wieder gerne treffe. David hat auch wie immer aus seinen Texten vorgetragen, was ich zwar verpasst habe, was aber einer Freundin von mir, die unbedarft hineinging, sehr gefallen hat. Sein Wort wird im September auch zum Buch, sorgt bestimmt mit seinem Titel „Sackaffen“ dafür, dass man im Bus von Mitfahrenden angesprochen wird und kommt über Lektora.

Scorp, verwirrt zum Con-Beginn (© Tom Bender)

Völlig neu für mich war hingegen Judith C. Vogt, die ich auf der Con erst kennen gelernt habe, was alleine schon kurios genug ist, wenn man bedenkt, dass wir nicht nur beide in Aachen heimisch sind, sondern sie sogar schon in dem Eifelstädtchen, in dem ich aufgewachsen bin, eine Lesung gehalten hat. Sie ist dabei nicht nur sehr nett, sondern schreibt auch noch großartig und kann das unterhaltsam vortragen; definitiv meine „Neuentdeckung für mich“ auf dieser Feencon. Zwei ihrer DSA-Romane hab ich mir direkt mitgenommen, und insbesondere ihr Steampunk-Roman „Die zerbrochene Puppe“, der im Herbst bei Feder&Schwert erscheint, lässt mich in gespannter Erwartung. Ich wäre überrascht, wenn der Name hier das letzte Mal gefallen wäre.

Im Gespräch mit jemandem, auch wenn ich nicht mehr sagen kann, mit wem (© Tom Bender)

Aber es gibt noch so viele mehr, dass ich sicher viele vergesse. Etwa Moritz Mehlem, den ich auch immer wieder gerne treffe, der wie immer an gefühlt 100 Sachen gleichzeitig arbeitet und den Mantikore-Stand gehütet hat (dazu gleich noch etwas mehr), oder aber Daniel Neugebauer, den Chefredakteur von Cthulhus Ruf, mit denen zusammen ich ja auch noch einiges vorhabe. Und eigentlich jedes Mal mindestens ein Projekt mehr, nachdem wir uns auf einer Con getroffen haben. So auch dieses Mal, wenn auch etwas indirekter als sonst.

Zum Außengelände kann ich wiederum nur recht wenig sagen, das Wetter hat sich neben dem Standdienst alle Mühe gegeben, mich innerhalb der Halle zu halten. Ich war kurz draußen, habe eine nette Tanzvorführung mit einem Auge verfolgt und mich auch dort mit netten Leuten unterhalten, aber Details müssen hier diesmal andere liefern. Irgendwann setzte der Regen wieder ein und wir verlagerten uns halt wieder nach drinnen.

Am Stand der DORP

Bald auf der DORP: Luna Noir 1 – Süßsaure Träume

Drinnen wiederum hatten wir ja auch so einiges zu bieten. Ich hatte ja schon angekündigt, dass wir neben DORP – Der Katalog (seit vorhin auch hier im Netz zu finden) noch mehr würden zeigen können. „Mehr“ heißt in diesem Falle Süßsaure Träume und ist das erste von mehreren Abenteuern der Reihe Luna Noir. Dabei handelt es sich um vom Film-Noir inspirierte Savage-Worlds-Abenteuer, die auf dem Mond im Setting der Mutant Chronicles angesiedelt sind.
Geschrieben wurde das von mir lektorierte Szenario von Michael „Scorpio“ Mingers, der uns halt auch nicht so richtig verlassen hat. Bei den weiteren Abenteuern werden wir uns vermutlich in diesen beiden Rollen abwechseln; zumindest sind da Ideen vorhanden.
Irgendwann dieser Tage wird auf der DORP vermutlich auch noch ein Artikel erscheinen, der ein wenig berichtet, wie das Cover und das auf der Con schon mit Blindtext gezeigte Layout entstanden sind. Beides geht auf meine Kappe, allerdings im engen Dialog mit Michael.
Und auch das Abenteuer selber wird sehr, sehr, sehr bald erscheinen. Es ist jetzt im Layout.

Scorp und ich im Gespräch mit Standbesuchern (© Tom Bender)

Irre gefreut hab ich mich über die viele Resonanz, die uns auch dieses Mal wieder wegen der 1W6 Freunde erreicht hat. Vor allem wächst die Nachfrage nach weiteren Büchern – und das muss man mir ja eigentlich auch nicht oft sagen.
Ja, da kommt definitiv mehr – und ich denke zumindest digital auch noch diesen Sommer. Einigen Leuten vor Ort hab ich ja schon was zu Die 1W6 Freunde und die geheimen Spielregeln erzählt; schriftlich fixiert gibt es dazu aber erst in einigen Wochen was, wenn das wirkliche Erscheinungsdatum näher rückt. Derzeit entsteht noch Artwork dafür.
Auch hab ich vielen Leuten was zum Produktionsstand von Hilde und die Glocken der Amazonen erzählen können, aber wer hier eh mitliest, ist da vermutlich ja schon im Bilde.
Auch über Mystics of Mana haben wir geredet, da gilt aber in etwa das Gleiche. Außer, dass ich hier glaube ich noch nicht erwähnt habe, dass die Geschichte der jungen Helden im Larifari-Wald beginnen wird und man dort unter anderem auf die gefährlichen Polkaninchen treffen kann.

Und drüben bei Mantikore

Moritz Mehlem am Stand des Mantikore-Verlages

Zwei Neuerscheinungen mit Anteil von mir gab es am Stand von Mantikore. Einerseits Joe Haldemans Herr der Zeit, das ich lektoriert und gesetzt habe, sowie andererseits Joe Devers Einsamer Wolf 10: Die Kerker von Torgar, bei dem ich die Textgestaltung auf dem Einband gemacht habe.
Ich werde dieser Tage zu den beiden denke ich noch mal einen eigenen Beitrag schreiben, aber ich sage es mal so: Sie sind schön geworden, richtig schön.

Ein Fazit?

Toll war’s. Ich bin schon immer gerne auf die Feencon gefahren, doch dieses Jahr setzt die Messlatte noch einmal ein gutes Stückchen nach oben. Aber was soll man auch sonst erwarten, wenn man zwei Tage mit tollen Menschen, guten Gesprächen und kreativen Diskussionen verbringen kann.
Und dabei bin ich noch nicht mal darauf eingegangen, dass es auch schön ist, mit dem DORP-Volk gebündelt ein bisschen Zeit zu verbringen, was ja lebensortsbedingt beileibe nicht mehr so oft passiert wie noch vor einigen Jahren.

Die nächste angepeilte Convention ist für mich hingegen noch immer nicht ganz klar. Aus schon genannten Gründen ist die Krähencon dieses Jahr leider raus, wohingegen die Ratcon zwar keinen Stand von uns, wohl aber einen Besuch durch uns vor sich hat. Aber wer von uns das sein wird und ob ich dabei sein kann, das weiß ich leider noch nicht so genau.
Ich halte euch auf dem Laufenden.

Viele Grüße,
Thomas

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