Ein Video zu der Sache mit den Smartbrillen

Hallo zusammen!

Eigentlich wollte ich heute noch mal einen längeren Artikel gepostet haben, aber der ist noch immer nicht fertig. Ich denke, den mache ich morgen früh parat und lade ihn dann hier hoch, dann hat der noch etwas Schliff. Und tags darauf dann der versprochene Beitrag zum Kurzgeschichttenband.
Aber damit das hier nicht langweilig wird, noch einmal ein schönes Video!

Ich schrieb ja vor einer Weile um einige Ecken, dass mich die ganze Nummer um Googles Augmented-Reality-Brille „Project Glass“ – genauso wie das Thema Smartphones insgesamt – eher mal gewaltig abtörnt.
Nun ist jüngst im Netz der Kurzfilm „Sight“ aufgetaucht. Das ist das Abschlussprojekt der beiden Studenten Eran May-raz und Daniel Lazo der Bezalel Academy of Arts and Design – nebenbei, irgendwo im Netz hab ich gelesen, die Akademie läge in Bezalel; das ist Unfug, falls euch das wo begegnet; die liegt in Jerusalem, während Bezalel ein hebräischer Name sowie eine biblische Gestalt ist und „im Schatten Gottes“ bedeutet. Aber das nur als heutigen Beitrag zum nutzlosen Allgemeinwissen, oder so.

„Sight“ jedenfalls inszeniert eine Zukunftsvision jenseits augmentierender [!] Brillen, in der über Kontaktlinsen weit mehr als nur einfache Informationen transportiert werden. Aber lassen wir den Film für sich sprechen:

Mit Dank an den Grandseigneur Mingers, der mich auf das Video aufmerksam gemacht hat, gleichwohl wissend, dass wir im gedanklichen Box-Ring dieses Themas diametral entgegengestellte Positionen haben.

Meine ganz persönliche Meinung packe ich mal ganz an das Ende und hinter einen [Weiterlesen]-Link, denn der Film ist gut und lädt sehr zu einer individuellen Betrachtung ein. Die Tatsache, dass wir schon im Freundeskreis völlig unterschiedliche Lesarten des darin gezeigten Zukunftsbildes haben ist nur ein weiteres Zeugnis der gelungenen, ambivalenten Inszenierung des Filmes.

Viele Grüße,
Thomas

Ich will mich aber auch hier eigentlich sehr, sehr kurz fassen.

Das:

Screenshot aus „Sight“, einem Kurzfilm von Eran May-raz und Daniel Lazo

ist für mich persönlich, ganz gleich, was meine Kontaktlinsen mir vorgaukeln würden, eine derart maximal trostlose Zukunft, dass es mich nur darin bestärkt, dass der ganze Trend hinter der Verschmelzung des Virtuellen mit der Wirklichkeit einfach nichts für mich ist.

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