Zwei interessante Videos über Literatur

Hallo zusammen!

Heute, das hatten wir auch schon lange nicht mehr, einfach zwei kleine Webtipps.
Der erste davon ist eigentlich mehr ein Gimmick als irgendetwas anderes: „How and Why We Read“, der Auftakt zum „Crash Course Literature“ mit Autor John Green.
Wer jetzt in dem Thema halbwegs sattelfest ist, wird da wenig Neues erfahren, aber es ist cool gemacht mit einem schönen Segment über die Bedeutung des Autors in der Textbetrachtung – und umso cooler, dass es so etwas überhaupt gibt.
Wissenschafts-Videos gibt es bei Youtube ja zuhauf und ich verstehe ja durchaus, dass die Naturwissenschaften da einen Großteil des Raumes einnehmen. Die reinen Schauwerte dort sind ja auch nicht unerheblich.
Dass es aber durchaus geht, zeigt, wie gesagt, John Green, und darum zeig ich den euch. Wer dann mehr will, der ink zum zweiten Teil hängt oben rechts in der Ecke vom ersten Video schon bereit.

Das andere Video ist – „mal wieder“ mag man sagen – eine TED Talk, aber eine besondere. Die junge Frau ist Sarah Kay. „Junge Frau“ ist auch aus meiner Warte aus verdient, sie ist nämlich 22 oder 23 Jahre alt – ich hab nur einen Artikel mit Altersnennung, kein Datum, daher muss ich da schätzen –, doch darf man daran nichts Wertendes finden.
Kay praktiziert Spoken Word Poetry. Spoken Word Poetry ist eine recht spezielle Gattung; Metzlers Literaturlexikon hält sich auch nicht damit auf, etwas dazu zu schreiben, aber im Kern geht es um den explizit und intentional mündlichen Vortrag lyrisch komponierter Text. Die ja derzeit gar nicht mal unbeliebten Poetry Slams sind zwar sozusagen eine Untergattung dessen, aber das Gesamtbild reicht viel weiter.
Wie so etwas aussehen kann, zeigen die ersten gut dreieinhalb Minuten des folgenden Videos, das auf der TED2011-Konferenz aufgenommen wurde. In den restlichen Minuten berichtet Sarah von ihrer Kunstform und davon, wie sie im Rahmen des von ihr gegründeten „Project V.O.I.C.E.“ darauf zurückgreift, um Leute zu inspirieren und ihnen, unter anderem, einen Zugang zu ihrer Kreativität zu ermöglichen.
Ziemlich coole Sache, wie ich finde.

Ich hoffe, ihr habt Spaß daran! Im Grunde ja wirklich alles, was mit Lyrik zu tun hat, scheidet ja die Geister, aber ich denke nicht, dass ich müde werden kann, immer mal wieder darauf hinzuweisen.

So, und nach all dem Tiefgang noch einmal was ganz Triviales: Kommendes Mal gibt es, wenn alles klappt, die Fotos meiner Belegexemplare zu Die Tröte – Die gesammelten Jahregänge 4-6: Von Barden und Heulern zu sehen!

Viele Grüße,
Thomas

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