Hilde: Gaudium laboris acti

Hallo zusammen!

Hauptdarstellerin Néomi am letzten Drehtag

Hauptdarstellerin Néomi am letzten Drehtag

Genau vor einer Woche, also am Sonntag, war in Sachen Hilde und die Glocken der Amazonen ein ganz besonderer Tag – es war der letzte Drehtag für das Projekt!
Dreizehn Drehtage sind wir nun ausgerückt, elf davon in der wilden Natur und zwei, einer davon der am vergangenen Wochenende, in verschiedenen Räumlichkeiten. Es hat alles funktioniert, wir haben denke ich unsere Messlatte für Spezialeffekte-Make-Up von „null“ auf „sehr hoch“ gewuchtet, und nun ist der Film im Kasten.

Ich kann nicht umhin zu betonen, wie sehr das für uns ein Meilenstein ist. Der letzte Film, den wir wirklich abgedreht haben, war Xoro: the Eifelarean, und das war 2006/07 herum. Ich bin ziemlich stolz, dass wir uns nun, nach dem Scheitern von Verfluchte Eifel in Filmform – was ja zu der Novellensammlung geführt hat –, noch einmal erfolgreich gegen all die Hürden gestemmt haben, die ein Film so mit sich bringt.
Durchaus, da bin ich ehrlich, stolz auch mich selbst, aber beileibe nicht minder stolz auf meine vielen Wegbegleiter durch das Projekt, ohne die es niemals mehr als auch nur eine fixe Idee hätte werden können.

Mein DP Ralf und ich am Set

Mein DP Ralf und ich am Set

Daher auch der lateinische Titel dieses Eintrags, der je nach Übersetzer mal mit „Freude an getaner Arbeit“, oder aber auch frei mit „Nach getaner Arbeit ist gut ruhen“ übersetzt wird; in beiden Fällen aber passend, wie ich finde.

Jetzt kommt natürlich noch die Postproduktion. Schnitt, Grading, Nachvertonung mit Sprache und Toneffekten, visuelle Spezialeffekte, Vor- und Nachspanngestaltug, Musikkomposition … es liegen noch einige Meilen zwischen uns und der Premiere des Filmes.
Aber das schaffen wir jetzt auch noch.

Man merkt das ja nicht immer sofort, aber Film, das ist eine ganz eigenwillige Form der gemeinschaftlichen Anstrengung, gerade wenn Umfang, Verfügbarkeit und Witterung zu einem so ausgedehnten Projektrahmen führen wie hier; wobei wir die Effizienz von Xoro ziemlich souverän getoppt haben. Viele Leute, die mehr als 800 Tage auf die eine oder andere Weise das Projekt im Hinterkopf hatten und vermutlich, so sagt’s ja wenigstens der Zeigarnik-Effekt, darum nie so 100% zur Ruhe kamen.
Aber warum macht man es dann?

Weil es unfassbar viel Spaß macht!

Ich halte euch wie immer auch weiterhin auf dem Laufenden; toppaktuelle Meldungen gibt es aber natürlich auch direkt an der Quelle: im Blog der Eifelarea Film.
(Nicht, dass die Texte da nicht auch eh von mir geschrieben wären.)

Viele Grüße,
Thomas

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