Ein Rückblick auf die RPC 2013

Hallo zusammen!

RPC 2013

RPC 2013

Die RPC ist seit Sonntag durch, und ganz ehrlich, durch war ich danach erst einmal auch. Vom üblichen Training am Freitag dann samstags auf die Messe und mit ausgesprochen wenig Schlaf sonntags dorthin zurück, kombiniert mit einer etwas rumpeligen Zugfahrt bei ausgefallener Klimaanlage zurück (Köln Messe/Deutz bis Aachen ist nicht weit, aber es kommt einem erstaunlich lang vor, wenn man in einem Umluft-Backofen fährt) – nee, ich war echt gut fertig.
Und dennoch: Das Gefühl, mit dem ich heimgekehrt bin, war Zufriedenheit.

Die RPC 2013 war, im Hinblick auf Neuigkeiten, sicherlich ein etwas eigenwilliges Event. Es war weniger Release-Veranstaltung als vielmehr Preview-Wochenende. Bei Mantikore gab es Das Lied von Eis und Feuer – Das Game-of-Thrones-Rollenspiel – Die Schnellstartregeln, bei Ulisses gleichermaßen das Iron Kingdoms Vollmetall Fantasy Rollenspiel Einsteigerset, zwei Projekte, an denen ich beteiligt war, doch auch andernorts setzte sich das Bild fort. Uhrwerk hatten einen Beta-Schnellstarter zu „Splittermond“ dabei, Pegasus dagegen einen zu „Shadowrun 5“. Alles irgendwie spannend, aber eben alles auch irgendwie erst in den Startblöcken.
Es wird wohl dahingehend eine ziemlich actiongeladene SPIEL werden – was auch irgendwie spannend ist, hatte ich doch in den Vorjahren immer eher das Gefühl, als würde dir RPC dem Großevent Essen ein wenig den Rang ablaufen.

Der DORP-Stand – und rechterhand unsere Standplatz-Mitbewohn-Gäste von Cthulhus Ruf – auf der RPC 2013.

Der DORP-Stand – und rechterhand unsere Standplatz-Mitbewohn-Gäste von Cthulhus Ruf – auf der RPC 2013.
(Foto © Moritz Mehlem)

Ist die RPC also irgendwie auf dem absteigenden Ast? Ich denke keineswegs. Wie gesagt, ich hatte ein brillantes Wochenende und die RPC bot mir weitestgehend genau das, was ich gelernt habe, von ihr zu erwarten. Wie immer gab es einige Verbesserungen, etwa neu arrangierte und offenbar tatsächlich akustisch sinnvolle Workshop-Räume; wobei ich ja dieses Jahr keine gehalten habe.
Es waren weniger Videospiel-Firmen da, aber ganz ehrlich – das war ein Plus. Immerhin konnte man sich so mal wieder sinnvoll unterhalten, was je nach Standlage gerade in den letzten beiden Jahren ein Ding der absoluten Unmöglichkeit war.

Der Ulisses-Stand auf der RPC, inkl. meinem gravitätisch blickenden Mitpodcaster Herrn Mingers

Der Ulisses-Stand auf der RPC, inkl. meinem entspannt-gravitätisch blickenden Mitpodcaster Herrn Mingers
(Foto © Thomas Bender)

Was die RPC auch noch nie so richtig konnte, war das mit der Standorganisation. Wie immer fanden einige der kleinen Aussteller ihren Platz verschwunden vor, Nummern aus der Vorinformation für uns deckten sich nicht mit dem, was im Programmheft stand und da die Biester ja auch vor Ort nicht ausgeschildert werden, ist es ja nett, zu wissen, dass etwa die DORP an Stand C-054 ist; wenn aber keiner weiß, wo Stand C-054 ist, dann ist das nicht perfekt. Wobei das Programmheft dahingehend in den meisten Fällen Abhilfe bot – und generell fand ich, war das Arrangement der Standmeilen besser als in all den Jahren zuvor.
Aus einer Not wurde tatsächlich zumindest aus unserer Sicht ein kleines Highlight. Da der Analogspieler/Cthulhus-Ruf-Stand im Zug eines letzten Rearrangements von Standplätzen de facto verschwunden war, haben wir uns dafür ein wenig an den Uhrwerk-Stand gekuschelt und damit bei uns noch Platz für die anderen geschaffen. Leute – mit euch teile ich mir sehr gerne wieder mal einen Stand! Nicht nur, dass es insgesamt nett und gemütlich war, ich denke auch, dass es sogar auf die Zukunft gerichtet richtiggehend produktiv verlaufen ist. Schön!

Das Außengelände der RPC 2013

Das Außengelände der RPC 2013
(Foto © Thomas Bender)

Und sonst? Ich habe einige nette Leute kennengelernt, und vermutlich noch mehr nette Leute endlich mal wieder getroffen. Und weil man mich vom Stand hat fliehen lassen, konnte ich sogar mal wieder einer Lesung von Judith und Christian Vogt beiwohnen – wie ich schon einmal schrieb, ab und zu darf ich auch mal Fanboy sein. Dass die beiden nicht nur tolle Autoren, sondern auch tolle Menschen sind, sei ebenfalls betont.
Aber darüber hinaus sind Messen ja auch immer eine Gelegenheit, meinen vielfachen Mitstreiter Michael Mingers mal wieder in persona zu sehen, genauso wie so viele andere, die ich hier nicht aufzählen mag, aus Sorge, doch wen zu vergessen.

Wir werden das Thema RPC wohl auch im DORPCast noch mal aufgreifen. Aber für hier und für jetzt, kann ich eigentlich gebündelt sagen: Es war anstrengend, aber es hat super-viel Spaß gemacht! RPC 2014, wir sehen uns!

Viele Grüße,
Thomas

3 Gedanken zu “Ein Rückblick auf die RPC 2013

  1. *sfz* Irgendwann schaff ich’s dann bestimmt auch nochmal dahin…vielleicht wenn mir die Eingebung mal etwas früher kommt, als eine Woche vorher…;-)

    • Ich kann mir ja mal vornehmen, dich im Vorfeld häufiger daran zu erinnern ;)
      Wobei ich ehrlich sein muss, abseits der lichten Momente, in denen ich hier hätte auch im Vorfeld auf die kommende Messe hingewiesen hatte, hab ich die RPC dieses Jahr auch über weite Teile nur indirekt auf dem Schirm gehabt. Sicher, es war das Datum, an dem sich gefühlte hundert Deadlines der letzten Wochen orientierten und so, aber irgendwie war ich dann doch verwirrt, als ich bemerkte, dass sie dan wirklich bevorsteht …

      Aber ja, eine Chance 2014 wird es wohl sicher geben!

      Viele Grüße,
      Thomas

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