Deutscher Phantastik-Preis: Endrunde

Hallo zusammen!

Deutscher Phantastik-Preis 2013

Deutscher Phantastik-Preis 2013

Der DPP 2013 ist in die Endrunde gegangen und erneut sind alle Nutzer des Internets ein potenzieller Teil des Plenums. Eine Reihe interessanter Kandidaten hat sich ins Finale gemacht; vor allem spannend finde ich, dass gerade im deutschsprachigen Bereich viele „übliche Verdächtige“ ausgeblieben sind.

Ich will hier gar nicht zu sehr für einzelne Kandidaten werben, es soll ja der Bessere gewinnen und nicht alles nur eine Gefälligkeitswahl sein. Dennoch seien mir drei Hinweise erlaubt.
Zunächst findet man in der finalen Top 5 im Bereich Romandebut den von Pia Biundo geschriebenen, von mir lektorierten Roman Alle Zeit der Welt, der im Verlag Saphir im Stahl erschienen ist. Alle Zeit der Welt ist ein wirklich gutes Buch, Pia eine unglaublich nette Autorin – hier drücke ich ganz fest die Daumen.
In der Kategorie des „besten deutschsprachigen Romans“ wiederum liegen meine Sympathien ebenfalls klar bei einem Buch – und das ganz ohne eigene Beteiligung. Aber Judith und Christian Vogt sind mit „Die zerbrochene Puppe“, das voriges Jahr beim Verlag Feder & Schwert erschienen ist, meine klaren Favoriten. Wer sich erinnert, mag noch im Kopf haben, dass Judith auch mein belletristisches Highlight 2013 insgesamt war, insofern mag das wenig überraschen.
Und das Beste: Aufgrund der unterschiedlichen Kategorien konnte ich ganz ohne Gewissenskonflikt für beide Bücher stimmen!

Der dritte Hinweis betrifft die Kategorie „Bester Grafiker“, wo sich hingegen gleich drei Namen tummeln, mit denen ich schon kooperiert habe. Timo Kümmel und mein Weg kreuzen sich recht oft im Hause Atlantis, sei es bei Dirk van den Booms Kaiserkriegern, bei Nicole Rensmanns Niemand oder bei dem von mir übersetzten Planet der Stürme von E.C. Tubb, alles Grafiken aus dem Hause Kümmel. An der quantitativ zweiten Stelle folgt dann, gleichsam bei Atlantis, Mark Freier, mit dem ich schon beispielsweise über Currans Der Leichenkönig oder Kays Kalte Spuren in Kontakt war. Und zuletzt könnte man noch für Crossvalley Smith stimmen, der etwa bei Saphir im Stahl die von mir lektorierten Titel wie jüngst Piraten, Piraten bebildert hat. Hier weiß ich ehrlich selber noch nicht, wo meine Stimme landen wird.

Aber egal wie ihr abstimmt – ich würde mich freuen, wenn ihr abstimmt!
Ich schrieb das ja schon zu der Vorrunde: Ein Publikumspreis, bei dem nicht nur die endgültige Wahl, sondern schon alleine der ganze Nominierungsprozess in den Händen des Publikums liegt, ist alles andere als eine Selbstverständlichkeit. Das sollte man nicht verschwenden, wenn es schon angeboten wird.

Viele Grüße,
Thomas

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