ich gäbe alles und noch mehr / für eine Stunde Sommerregen her (Zwischenstände)

Hallo zusammen!

Ach ja, der Sommer. Das Zitat, das diesen Monat als Überschrift dient, stammt aus dem Lied „Sommertag“ von Subway to Sally, ziemliches Frühwerk vom Album „MCMXCV“. Aber ich empfinde es schon seit Jahren irgendwie als den Soundtrack für heiße, drückende, glühende Sommertage; jene Tage, an denen nirgends Zuflucht vor der Hitze zu existieren scheint; jene Tage, an denen es laut dem Mark Twain zugeschriebenen geflügelten Wort zu heiß ist, um das zu tun, wozu es im Winter zu kalt war.
Kurzum: Tage wie die gerade.
Und da erschien es passend, hier auch mit einem entsprechenden Verweis zu Felde zu ziehen. Es war die letzten Tage ziemlich ruhig hier, was teils der Hitze, vor allem aber einer unerwartet intensiven Auftragslage geschuldet ist – und was jetzt im August auch wieder besser werden sollte.
Aber werden wir doch mal konkret. Auf zu den Zwischenständen des Monats!

Belletristik

Die blaue Gans

Die blaue Gans

Derzeit das stiefmütterlichste Feld. Schleier aus Schnee ist wie gehabt, Weltenscherben ebenso. Voran geht’s allerdings bei den Geschichten aus Condra; wenn alles klappt, dann geht Der gerade Weg, Néomi Havingas Geschichte und somit die vorletzte des Bandes Die blaue Gans, nach diesem Wochenende zurück an sie. Dann hat es nicht ganz geklappt, das im Juli zu stemmen, aber ja fast.
Der weiterführende Plan wäre dann, Tim Claahsens Abschied im Schnee im August zu bearbeiten und vielleicht im September ein druckbares Buch zu haben. September oder Oktober, mit ein bisschen frommer Hoffnung. Aber es wird schön, wenn es fertig ist. Alle Texte, die nun nach teils langer Zeit den Weg zum Buch gefunden haben, gefallen richtig gut. Ich denke, es ist das Warten wert.

Sachbuch

Lovecraft und Duve

Lovecraft und Duve

Hier wiederum geht es richtig, richtig gut voran. Lovecraft und Duve ist gesetzt und im Grunde druckfertig, durchläuft aber gerade ein letztes Korrektorat; etwas, was sich, wie ich zugeben muss, mit Blick auf das, was ich noch an Fehlern gefunden habe, durchaus lohnt. Ich bin etwa zu zwei Dritteln durch. Das könnte diesen Monat klappen. Vielleicht rutscht es in den September, bis es richtig im Handel ist, aber das sind alles nur noch Fälle von „Nicht auf der Zielgeraden hektisch werden“.

Sowie ich die Kurve kriege, schreibe ich hier auch mal einen etwas längeren Beitrag dazu, was das Buch jetzt eigentlich ist. Wer es übrigens noch nicht gesehen hat – die entsprechende Unterseite hier nebst Klappentext ist bereits seit einer Weile online.

Artikel für Magazine

Während ich das hier gerade tippe, sitze ich ganz offensichtlich nicht an der Finalisierung des Artikels, den ich derzeit für die vierte Ausgabe von Cthulhus Ruf schreibe. Der wird aber dieses Wochenende fertig. Es wird keine derartige Flut an Material wie in der Nr. 3, aber ein guter, recht aufwendig recherchierter und ich glaube auch für das Spiel konkret spannender Artikel. Wenn die Katze mal offiziell aus dem Sack ist, muss ich auch dringend noch ein, zwei Anekdoten zu der Recherche hier erzählen, die war auf jeden Fall ein Erlebnis.
Auch, weil es sozusagen eine Auftragsarbeit ist. Da meine anderen Artikel von der Redaktion aus gen Ausgabe 5 fortfolgende gewandert sind, fragte ich, ob sie denn für die 4 noch was bräuchten und so kam das Thema dann zu mir. Wäre ich von mir aus nicht drauf gekommen, aber wie gesagt, ich denke, es wird gefallen.

Gefallen hat offenbar auch ein Exposé, was dieser Tage an die Redaktion ging und von einem Bekannten von mir aufgesetzt wurde. Da bin ich, ja, wie soll man das nennen? Beratend, helfend, brainstormend dran beteiligt. Ziemlich schönes Teil, und consultend work macht auch auf jeden Fall mal Spaß.

Wem übrigens mein Material in Cthulhus Ruf 3 gefiel, der ist ebenfalls noch nicht ganz am Ende der Fahnenstange angelangt. Ergänzend zu Tänze des Mittelalters liegt bei der Redaktion noch der Tanzmeister als spielbarer Beruf, genauso wie ergänzend zu Der Herr von Nombrecht ein Satz Beispielcharaktere. Das kommt also alles noch.

DORP

Der DORPCast

Der DORPCast

Wir waren auf der Feencon, wozu ich auch noch einen eigenen Bericht schreiben will; dafür hab ich anderweitig weniger geschafft als gehofft und bin entgegen der Vermutung letztes Mal mit meinen Regionalbeschreibungen für Mystics of Mana noch nicht durch. Immerhin konnte ich auf der Feencon ein paar Leuten schon ein bisschen davon erzählen und die Resonanz war sehr positiv. Könnte also was werden, denke ich.
Außerdem hab ich mal wieder die Idee zu einem 1W6Freunde-Abenteuer, aber das hängt jetzt vorerst mal einfach an der Pinnwand, bis ich dazu komme. Anders stellt sich das im Falle von Die 1W6 Freunde und die geheimen Spielregeln dar, denn das wartet ja nur noch auf das Cover, damit es erscheinen kann, und Markus hat damit angefangen. Das weiß ich sicher, ich saß daneben – und es sieht cool aus, was er da zaubert.

Abseits dessen sind neue DORPCasts erschienen. On the Woodpath – Übersetzungen im Rollenspielsektor ist genau das, was der Titel verspricht und hier zu finden. Im Schatten des Steuerkreuzes hingegen befasst sich mit digitalen Spielen, also Videospiel- und Computerspiel-RPGs und unseren Erfahrungen damit. Die Episode gibt es hier.
Wer sich generell den Überblick verschaffen will, kann uns über iTunes abonnieren, oder aber folgt diesem Link zur Gesamtübersicht auf der DORP.

Condra

Poster-Entwurf für unsere LARP-Theatergruppe 'Theater Haberstedt'

Poster-Entwurf für unsere LARP-Theatergruppe ‚Theater Haberstedt‘

Hier ist es ruhig. Die Tröte, Ausgabe 7, Jahrgang 7, ist wie immer pünktlich erschienen, aber das war es auch weitestgehend. Na, fast. Derzeit sind sehr viele von uns auf dem Conquest 2013, geschlossen mit unserer LARP-Theatergruppe ‚Theater Haberstedt’. Man hatte mich recht kurzfristig gebeten, noch ein Plakat dafür zu gestalten – und das Ergebnis findet ihr nebenstehend.
Soweit ich weiß, hat Anke das dann noch auf Holz gebrannt, was natürlich ungleich cooler ist als ein Papierplakat, aber ich hab das gute Stück selbst noch nicht gesehen. Wenn ich ein Foto gemacht bekomme, zeige ich es aber gerne her.

Fotografie

Während der Aufführung von "Das kleine EInhorn" in Stoblerg

Während der Aufführung von „Das kleine EInhorn“ in Stoblerg

Hier sind gleich zwei coole Sachen zu nennen. Doch vorweg: Jau, auch bei deviantArt ist es noch immer ruhig, aber das soll sich nun kommende Woche echt-echt-echt ändern.
Der Juli aber war zunächst mal von der Ballett-Aufführung geprägt, von der ich hier ja schon schrieb und auf die ich auch gleich im übernächsten Abschnitt unter diesem hier noch mal zu sprechen komme. Dort habe ich auch Fotos gemacht – viele Fotos, muss man sagen, selbst für meine Verhältnisse – und die werden, sowie ich sie gesichtet habe und man die im Atelier abgenommen hat, auch in Auswahl erscheinen. Dass es eine wundervolle Aufführung war, schrieb ich ja schon vor einer Weile, doch ich denke, das merkt man auch den Fotos an.

Coole Sache Nr. 2 sind zwei Fotos, die ich dieser Tage erst mit Gérard zusammen initiiert habe. Gérard wollte zwei Effekt-Make-Up-Sachen testen, dementsprechend war ich dort und habe das Ergebnis abgelichtet. Xoro-Regisseur Matthias war auch da und hat beim Licht mitgeholfen und die bisher hier glaube ich nicht erwähnte Angela war so freundlich, ihr Gesicht dafür zur Verfügung zu stellen. Es sind einerseits „nur“ zwei Fotos, was im Vergleich zu den Abertausenden von der Aufführung beispielsweise natürlich wenig ist, aber ich bin immens zufrieden mit dem Ergebnis und freue mich schon, sie in die Welt zu entlassen.
Ich hatte ja mehrfach gesagt, dass das Gérard-und-ich-Joint-Venture noch eine Reihe Fotos anstrebt, und auch wenn die hier gar nicht mal so sehr von langer Hand geplant waren, ich denke, man kann es wohl als den Anfang betrachten.

Eifelarea

Okay, hier hat sich viel getan. Richtig viel.
Hilde und die Glocken der Amazonen ist im Grading. Grading, das ist die große Dimension der Farbkorrektur und des Farblooks, also im Grunde der nächste wirklich große Produktionsschritt, wenn der Schnitt erst einmal soweit steht. Gestern sind im Eifelarea-Blog zwei erste Screenshots aus dem Film erschienen, die in etwa zeigen, wohin die Reise geht. Die hatte ich auch dieser Tage schon bei Twitter geleaked; ist vermutlich sowieso der beste Weg, am engsten am Puls des Projektes zu bleiben.
Bevor der Film ins Grading konnte, musste aber der Schnitt finalisiert werden. Über meine Reise zu Ralf und alles drum herum hatte ich auch ein Video angefertigt, das man bei Youtube schauen kann. Bei Youtube, oder eben hier:

Außerdem ist da die Reihe der 10-Jahre-Xoro-Jubiläumsvideos, deren zweiter Teil online ist. Darin geht es um unsere allerersten, teils noch etwas unbeholfenen Experimente vor dem Film an sich; Machbarkeitsstudien, wenn man so will. Auch das gibt es wahlweise bei Youtube oder aber hier:

Weitere Videoprojekte

Das Einhorn nebst Video-Kulisse

Das Einhorn nebst Video-Kulisse

Ich hatte euch ja geschrieben, dass ich für das Ballett-Open-Air die Hintergrund-Video-Installationen einiger Tänze übernommen hatte. Das ist durch, wir sprachen hier ja auch schon darüber, aber es gehört hier denke ich dennoch noch einmal erwähnt: Ich bin unfassbar stolz.
Die Bühnentänze einer so engagierten Schule vor den Augen von 2×600 Leuten, wenn ich da recht informiert bin, begleiten zu dürfen war eine unfassbare Freude.
Gleichermaßen arbeite ich weiterhin an der kleinen Videodokumentation, die ich vor allem für die Beteiligten angefertigt habe und in der die Entwicklung insbesondere einiger der Solisten der Gruppe über die Dauer des gesamten Projektes zu sehen ist. Wie gesagt, vermutlich wird die in dieser Form nie offen zugänglich werden, aber es ist dennoch ein rundum schönes Projekt.
Die Frage, die wir uns derzeit halt durchaus stellen, ist, wie wir von diesem Punkt aus fortfahren. Sprich, in welche schönen, kreativen Richtungen wir dieses sehr fruchtbare Team-Up aus Tanz und Video führen könnten. Mehr Dokumentation? Mehr und ggf. stärker eingebundene Bühneninstallation? Ein Musikvideo? Ein Ballettfilm?
Wir wissen es selber noch nicht. Aber da kommt mehr, das ist sicher.

Ich, live

So wie es derzeit ausschaut, werde ich im August bestenfalls spontan irgendwo sein. Ganz vielleicht auf der Manticon kommendes Wochenende, vergleichbar vielleicht auf der Ratcon in Unna Ende des Monats; aber planbar ist da noch nichts. Falls es sich abzeichnet, rufe ich, wie immer.
Recht sicher ist aber, dass ich am ersten Septemberwochenende wieder auf der Krähencon in Krefeld anzutreffen sein werde; wie immer mit einem guten Teil des DORP-Ensembles. Aber das ist ja noch was hin.

Auftragsarbeiten

Hier hab ich ja gerade erst einen ganzen Beitrag zu geschrieben, auf den ich hier einfach mal verweisen will. Ansonsten habe ich vor allem gerade ein paar erste Aufträge in einer neuen Konstellation erledigt, die wir in dieser Form noch nicht hatten. Sehr coole Sachen, sehr vielversprechend – da könnte durchaus noch manches mehr draus werden, glaube ich.
Darüber hinaus gibt’s im August auch mal wieder mehr an Lektoraten. Die letzten Wochen waren super reich an Layout-Aufträgen und ich freue mich durchaus darauf, meine Zähne auch mal wieder in Text versenken zu können.

Und sonst?

Abschließend sei noch einmal der schamlose Hinweis auf meine Twitter-Nebenstelle @seelenworte gegeben; alles andere ist glaube ich bereits gesagt.

Verworfener Spontanentwurf als Einband für Elas Buch; sozusagen das Layout-Äquivalent zu einem Speedpainting

Verworfener Spontanentwurf als Einband für Elas Buch; sozusagen das Layout-Äquivalent zu einem Speedpainting

Ach, ein Link noch als Rauswerfer: Ela Sonntag schrieb in ihrem Blog ein wenig über den Kraftakt, der notwendig war, um zu einem für sie selbst zufriedenstellenden Cover für ihre kommende Anthologie Bruchstücke zu kommen. Ich hatte sogar auch ein Cover für sie auf die Schnelle entworfen, was, auch wenn es das Rennen nicht gemacht hat, denke ich durchaus auch ein schickes Design war. Aber ich mag ihre Lösung – und finde es cool, generell darüber zu lesen. Schleier aus Schnee ist ja auch durch zig Cover-Entwürfe gegangen, bis ich selber glücklich war mit dem, was ich da sah.

Alles in allem war der Juli nicht so produktiv, wie ich mir das erhofft hatte, aber das lag zu gleichen Teilen an einer erfreulich hohen Auftragsarbeitsauslastung und an den drückenden Temperaturen, die mir zeitweise schon zum Feierabend das Gefühl mitgaben, dass die Franzosen mit ihrem Konzept von la vacance doch auf ’ner guten Spur sind.
Na, wie dem auch sei – zurück ans Werk. Cthulhus Ruf braucht einen Artikel …

Viele Grüße,
Thomas

3 Gedanken zu “ich gäbe alles und noch mehr / für eine Stunde Sommerregen her (Zwischenstände)

  1. Cover-Design-Speed-Dating? Coole Idee eigentlich…
    Ich danke dir jedenfalls an dieser Stelle nochmal sehr für die Eingabe!
    Ich bin mir immer sehr bewußt darüber, dass diese Entstehungs-Romane nur für eine sehr geringe Zielgruppe interessant sein können, aber wenn das zumindest funktioniert, bin ich ja zufrieden!;-)
    P.S. Bis wann brauchst du die Werbeseite für den Lovecraft und gibst du mir nochmal die Formatvorgaben…?;-)

    • Moin!

      War das ein Freud’scher Verleser? Unter dem Bild jedenfalls heißt’s „Speed-Painting“ ;)
      Aber du hast dennoch Recht: Allgemein klingt Design-Speed-Dating nach einem tollen Konzept :)
      Das sollten wir mal für irgendwas im Hinterkopf behslten; ich bin nur noch nicht sicher, wofür genau …

      Was Lovecraft & Duve anbelangt, da schicke ich dir am Wochenende noch eine Mail, die noch mal alles zusammenfasst, aber ich sag mal binnen der nächsten 14 Tage wäre top :)

      Viele Grüße,
      Thomas

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