Notizen im Eigenbau: Mein Filmjournal

Hallo zusammen!

Ich klagte ja jüngst in meinem Notizbuch-Artikel, dass ich zwar ein schönes Notizbuch zum Verzeichnen gelesener Bücher hätte (das Ex Libris von Leuchtturm1917) – aber für Filme noch immer auf der Suche wäre.
Ja, es gibt ein paar mögliche Lösungen, etwas das „Film-Journal“ aus der Moleskine Passion-Reihe; aber die, die es gab, haben mir nie gefallen. (Das Kardinalsdelikt, das das Moleskine begeht, ist eine fest vorgegebene Alphabetisierung durch vorstehende Reiter; das ist halt nur so lange eine gute Idee, wie man glaubt, dass man genauso viele Filme gucken wird, die mit e beginnen wie, sagen wir, mit q …) Und hey, jetzt könnte ich weiter suchen, verzweifeln, zetern, fluchen … oder die Sache eben selbst in die Hand nehmen.
Auftritt: Bewegte Bilder.

Das Buch ist gerade erst einmal eine Einzelanfertigung; mein Testballon sozusagen. Aber bisher bin ich zufrieden; es tut, was es soll. Und ich mag einfach diese handgeschriebenen „Privatrezensionen“, zu denen solche Bücher einladen. Oder Zitate-Nachschlage-Werke. Oder Inspirationssammlungen. Wie man es drehen will. Aber ich zumindest habe viele Filme, die ich zwar gesehen habe, an die ich mich aber kaum noch erinnere.
Bewegte Bilder nun sollte dafür Sorge tragen, dass ich auch in einigen Jahren noch herausfinden kann, wie – beispielsweise, es ist der erste Eintrag – unumwunden positiv mein Kino-Erlebnis mit „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ ist.

Und klar, es gibt sicherlich auch tolle Programme für so etwas; aber zumindest für mich ist das nicht das Gleiche. Ich bin da glaube ich von der alten Schule, liebe Stift und Papier, und halte es mit Goethes Mephistopheles, wenn er sagt: „Denn was man schwarz auf weiß besitzt, / Kann man getrost nach Hause tragen“.

Ich werde das verwendete Layout noch ein bisschen optimieren, nachdem ich es nun selbst in der Praxis ausprobiert habe … aber ich denke, so gegen Ende des Monats könnte ich das Buch tatsächlich in den Buchhandel bringen. Nicht günstig, fürchte ich, aber auch nicht richtig weit ab von den Preisen, die anerkannte Notizbuch-Hersteller sich auch fragen. Und einige der luxuriösen Aspekte wie Fadenheftung und Lesebändchen, nun, die hat meines auch.

Wäre das etwas, woran ihr Spaß hättet?
Ihr könnt euch ja mal, wenn ihr wollt, in den Kommentaren äußern.

Oder ihr wartet einfach, bis ich in ein, zwei Wochen verrate, unter welcher ISBN ihr es ergattern könnt.

Viele Grüße,
Thomas

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