Webtipps: Ein ganzes Bündel Videos zum Wochenende

Hallo zusammen!

Wisst ihr, was wir hier lange nicht mehr hatten? Ein wüstes, wildes Bündel Webtipps. Da es aber gerade einigen Kram gibt, den ich unbedingt teilen wollte, dachte ich mir, ich gebe euch was zu tun am Wochenende – bevor ich vermutlich Montag oder Dienstag dann mal ein paar Takte berichten kann zur Neuauflage von Einfach Filme machen.
Und wie immer – damit die Hauptseite hier nicht so zugedröhnt wird, gibt es alle Tipps nach dem nachfolgende Link. Und für jene, die darauf keine Lust haben – wir lesen uns Anfang der Woche!

Dementia

„Dementia“ ist der Titel eines Kurzfilms einer Youtuberin namens Hazel Hayes. Er ist im Rahmen der „YouTube Space House of Horrors competition“ entstanden, einem Wettbewerb unter Schirmherrschaft von Legendary Entertainment und Guillermo del Toro, und er ist wirklich cool geworden.
Verstörend, surreal, aber cool.

Lindsey Stirling – Shatter Me und Roundtable Rival

Wem das aber dann zu abgefahren oder zu gruselig ist, der sei einfach auf zwei recht neue Videos von Lindsey Stirling verwiesen. Die quirlige Violinistin, die ja anfangs vor allem mit Videospiel-Musik-Covern auf sich Aufmerksam machte, zelebriert mittlerweile ihr eigenes Material; und an sich hab ich ja schon oft genug auf sie verwiesen, aber der Steampunk-Einschlag in beiden Videos verlangt quasi danach, sie dennoch zu posten.

Tessa Violet – Maybe Trapped Mostly Troubled

Wer dagegen musikalisch mal wieder was Neues sucht, der hat vielleicht an Tessa Violet Spaß. Eigentlich vornehmlich Vloggerin, hat Tessa ein Album namens „Maybe Trapped Mostly Troubled“ rausgebracht, dass stilistisch voll nicht mein übliches Spielfeld bedient und das ich trotzdem mit erstaunlicher Begeisterung rauf und runter hören kann.
Wer neugierig ist, der findet hier einfach mal eine Art Medley-Video zu ihrem Album.

Ask Gary Vee

Vielleicht ist Musik aber auch nicht euer Ding und ihr wollt lieber eure Projekte groß werden lassen. Dann ist Gary Vaynerchuk euer Mann. Den hatten wir hier auch schon, aber zuletzt glaube ich 2011; sein Buch-Erstling „Crush It!“ war mein persönlich liebstes Sachbuch 2010, seine Keynotes und andere Beiträge sind für mich immer spannend, weil er zwar letztlich Social-Media-Marketing betreibt, aber den Luxus genießt, niemals durch eine der klassischen BWL-Gehirnwäschen gegangen zu sein. Dass er zudem seine Familie vor die Arbeit an die erste Stelle seines Lebens stellt, macht ihn nur umso mehr „mein Ding“.
Jedenfalls hat er eine neue Youtube-Show namens „Ask Gary Vee“, eine davon ist nachfolgend eingebunden, und wer sich für den ganzen Web-2.0-Kram interessiert und Zeug an den Mann bringen will, der sollte ruhig einen Blick riskieren.

Ben Jaworskyj

Gary Vee ist Autodidakt, was gleichermaßen für Ben Jaworskyj gilt, einen (der hier ja doch raren) deutschsprachigen Web-Tipp. Ben macht Vlogs über Fotografie, hat sich das, was er tut, auch selbst beigebracht und er trifft in seinen Videos doch oft quasi die Töne, die ich mir für so ein Video halt auch wünsche. Er ist weder Techniker noch Theoretiker, er macht seine Fotos nach Auge und alleine das ist ja doch eine Besonderheit in der deutschen Fotografie-Szene, die ich bisher als sehr, sehr Einstellungs- und Zahlenverliebt kennengelernt habe.
Wer mich kennt, wird merken, dass Ben und ich vermutlich doch sehr unterschiedliche Typen sind, aus recht unterschiedlichen Subkulturen kommend, aber das ändert nichts daran, dass vieles von dem, was er da treibt, richtig gut ist.
Bei ihm fand ich es schwerer als bei allen anderen, ein geeignetes Beispielvideo zu finden. In diesem Falle, nicht vom möglicherweise prätentiös wirkenden Titel abschrecken lassen, reinschauen und – bei Wohlgefallen – einfach mal weitere Videos schauen.

Chris Stuckmann

So und wer zwar bewegte Bilder mag, selber jedoch so ungern aktiv wird, dafür aber gerne Filme verkonsumiert, dem kann ich vielleicht zum Abschluss noch Chris Stuckmann ans Herz legen. Chris hat drei Kern-Features, die ich persönlich unglaublich lobenswert (und selten) finde: Chris ist oft fast tagesaktuell mit seinen Kritiken, er spoilert aus Prinzip nicht in seinen Videos und er hat, anders etwa als der Nostalgia Critic oder Spoony, keine exaltierte Video-Persönlichkeit, sondern er bespricht einfach und relativ ohne Umschweife die Filme.
Sicherlich haben auch Leute wie der NC und Spoony ihren Platz im Netz (und in meinen Abos), aber wenn es um sinnvolle Kritiken geht, ist Stuckmann mittlerweile mein Mittel der Wahl.

So, nun aber genug der Videos anderer Leute. Kommendes Mal soll es hier wie angekündigt um die Neuauflage von Einfach Filme machen gehen; einfach ein Überblick, über das, was geplant ist. Denn es erscheint mir unpassend, das doch recht große Thema auf eine Randnotiz in den nächsten Zwischenständen herunterzubrechen.
Und danach schauen wir mal, würde ich sagen. Themen, die mir auf der Seele brennen, gibt es derzeit jedenfalls alles in allem satt genug.

Viele Grüße,
Thomas

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