Schleier aus Schnee – Die Sache mit der Wirklichkeit

Hallo zusammen!

Schleier aus Schnee Target Render ohne BGEs ist ja kein Geheimnis, dass ich an Schleier aus Schnee lange geschrieben und gearbeitet habe. Also, wirklich lange. Und in der letzten Phase zeigte sich mir, als ich meinen eigenen Text las, auf eine ganz neue Art und Weise, in was für einer schnelllebigen Welt wir doch gelandet sind.
Ich habe vor Jahren schon mal hier das Beispiel eines Computers gebracht, der eine kleine Rolle in dem Text spielt. Er soll, das ist der Gedanke, ein modernes, schnittiges Gerät sein. Und so wurde über die Jahre aus dem Laptop ein Subnotebook (ja, so lange ist das her), dann ein Netbook, dann ein Tablet und zuletzt ein Ultrabook. Das ist auch schon wieder hart an der Grenze des Gewollten, wo gerade Surface 4 und iPad Pro an etablierten Produktkategorien rütteln, aber ein Ultrabook bleibt es nun.

Aber das, wie gesagt, hab ich hier vor Jahren schon erzählt. Viel spannender fand ich, was das politische Zeitgeschehen in den letzten Jahren durchgemacht hat. Deutschland 2015 ist nicht mehr Deutschland 2010, aber mehr noch: Europa 2015 ist nicht mehr Europa 2010.
Ich kann hier natürlich nicht ins Detail gehen, ohne mein eigenes Buch vor Veröffentlichung zu spoilern – und das will ja keiner –, aber ich habe ihm noch ein kurzes Nachwort spendiert, in dem ich einige Aspekte dann noch mal näher beleuchte. Teils wirkt Schleier aus Schnee heute fast politischer, als es das beim Schreiben jemals sein oder werden sollte. Teils durch Zufall, teils weil die Wirklichkeit überholt halt, was ich damals vermutet habe. Somit ist es vielleicht am Ende am ehesten so wie bei William Gibsons Bigend-Trilogie und ich fahre gut damit zu sagen, dass es „ca. letztes Jahr“ spielt. Das Buch legt sich nicht fest, ich lese zu gerne SciFi um zu wissen, wie fatal reale Jahreszahlen sind, aber man merkt es beim Lesen ja doch.
Ich bin gespannt, wie sich das Buch in weiteren fünf Jahren lesen wird. Aber das können wir nun ja gemeinsam herausfinden.

Die PDFs sind beim Verlag, den Rest macht nun BoD. Demnach gehe ich derzeit zumindest davon aus, dass Schleier aus Schnee noch diesen Monat verfügbar sein wird. Das Papier-Buch wird 11 Euro kosten, das digitale Buch dagegen 5,99 Euro – und als kleines Gimmick gibt es auf die digitale Fassung die ersten sieben Tage nach Erscheinen noch 50 Cent Preisnachlass.
Der eine oder andere fragte mich in den letzten Wochen allerdings auch noch mal, warum eigentlich BoD. Dazu schrieb ich hier in der Vergangenheit auch schon das eine oder andere, aber ich denke dazu kann ich die Tage ja auch noch mal ein paar weitere Gedanken auf den Schirm bringen.

Bis dahin:
Viele Grüße,
Thomas

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