Das war 2016, Teil 2: In Wort und Buch

Hallo zusammen!

Auch wenn 2016 nicht wie geplant das Erscheinen von Verdorbene Asche gesehen hat – mehr dazu dann im fünften dieser Beiträge –, so war es in Sachen geschriebene Texte alles, aber kein schlechtes Jahr.

An Belletristik-Monographien ist „nur“ die Neuauflage von Verfluchte Eifel zu nennen; die aber war auch überfällig. Die Bearbeitung war ja nahezu nur rechtschreiblicher Natur, aber das Buch insgesamt zu einer reiferen Veröffentlichung zu entwickeln hat gut getan, denn die Geschichten darin gefallen mir noch immer sehr gut. Und wenn schließlich Verdorbene Asche erscheint und im selben Kosmos spielt, dann soll das Fundament ja auch so stark sein wie möglich.
Eine Monographie ganz anderer Art war hingegen Das Tanzbuch, das pünktlich zum Tanzball 2016 erschienen ist. Die Beschreibungen aller Tänze, die auf dem Ball getanzt wurden (sowie einiger weiterer) war mehr Arbeit als Gedacht, hat sich aber denke ich am Ende gut ausgezahlt. Es ist ein schönes Buch geworden, finde ich, und der Zuspruch bisher war entsprechend groß.
Nur in wenige Hände ging hingegen bislang Portfolio, meine Fotografie-Werkschau. Das ging dann etwas im Chaos des Jahresendes unter, aber ich bin sehr zufrieden mit dem Buch und werde es auch in der nächsten Zeit noch in einige Hände weitergeben.

flucht_in_ein_sicheres_leben_coverZurück beim rein geschriebenen Wort ist dann Vater, sie trommeln wieder wieder zu nennen. Eine Kurzgeschichte aus meiner Feder, die in der Anthologie Flucht in ein sicheres Leben erschienen ist. In dem Buch wird die Thematik der Kriegsflüchtlinge durch eine Art Phantastik-Linse beleuchtet sowie ein Teil des Erlöses einer realen Flüchtlingshilfe gespendet.
Es war ein Projekt, das ich sehr gerne unterstützt habe, es ist ein Text, auf den ich sehr, sehr stolz bin und es ist, zuletzt, auch ein Text, dem mancherorts erfreulich viel Lob zugesprochen wurde.

Ausgezeichnet beim "Goldenen Stephan 2016" in der Kategorie "Bestes Abenteuer"

Ausgezeichnet beim „Goldenen Stephan 2016“ in der Kategorie „Bestes Abenteuer“

Auf der Rollenspiel-Seite des Lebens ist zunächst Geister, Gauner und Halunken zu nennen, der erste Abenteuerband für Die 1W6 Freunde. Das Buch – das man auch kostenlos herunterladen kann – enthält vier Szenarien, drei von mir und eines von Christoph Laurer, und kam ebenfalls sehr gut bei den Lesern an. Auch hier bin ich selbst sehr zufrieden – und veredelt wurde das alles noch durch den Goldenen Stephan in Bronze in der Kategorie „Bestes Abenteuer 2016“.
Zu Der DORP-Katalog 2016 müssen wir hier denke ich wenig sagen, das gute Stück kann auch heruntergeladen werden und ist im Grunde einfach nur ein Überblick über alles, was DORP ist. Dennoch mag ich die Kataloge, die sind gewissermaßen eine kleine Herzensangelegenheit.
Ein große Herzensangelegenheit ist Mystics of Mana, das 16-Bit-Japano-Pen&Paper-Rollenspiel von Michael Mingers und mir. Die Regeln – seit 2016 offiziell als D&D-5-Konvertierung angekündigt – sind noch in der Mache, aber eine Setting-Preview ist erschienen, auch als Download, und demonstriert neben einem Ausblick auf die Spielwelt auch das großartige Artwork von Melanie Philippi.

img_2028Abseits der DORP ist aber auch noch einiges passiert. In der Mephisto und für Ulisses habe ich den Earthdawn-Artikel Das Kaer der Kirschblüten veröffentlicht, eine Setting-Beschreibung mit zahlreichen Abenteueransätzen.
Kampagnen dagegen ist ein Essay, der für Crowdfunding-Unterstützer der sog. Handbücher des Kobolds in einem exklusiven Ergänzungsband mit deutschen Texten verfügbar war. In dem Sinne sei auch hierauf verwiesen.
Beides waren je auf ihre Weise sehr coole und erfreuliche Veröffentlichungen und ich hoffe, dass da in Zukunft noch mehr gehen wird.

Vor Ulisses noch hatte ich einige Cthuhu-Materialien geschrieben – und diese sind dann nun gebündelt zur SPIEL erschienen. Das Lodern unter der Stadt ist ein Abenteuer in Prag im Quellenband zur besagten Stadt (in dem wie auch in seinem Ergänzungsband für Spieler ich zudem durch einige Quellentexte vertreten bin), wohingegen Ein Foto von 30 Sternen im Abenteuerband Dreißig die realhistorische Person des Adolf Miethe nimmt und um ihn einen Mythoskontext webt.
Zudem erschien in der letzten Ausgabe von Cthulhus Ruf dann noch Dschungelfieber, ein Abenteuer von Frank Bartsch um mir, das anders als die anderen beiden in der Gegenwart spielt und das ganze Reality-TV-Topos etwas durch den Wolf dreht. Beim Letztgenannten gebührt der meiste Applaus aber Frank, da war ich mehr Helfershelfer.

Die Tröte – Die gesammelten Jahrgänge 7-9: Der Tod des Eismagiers

Bleiben noch zwei Erwähnungen. Zum einen ist mit Die Tröte – Sammelband 3: Jahrgang 7-9 – Der Tod des Eismagiers ein neuer Band der Condrianischen Bibliothek erschienen und bündelt auf 68 Seiten die im Titel benannten Ausgaben unserer fiktiven Ingame-Zeitung unserer Spielwelt Condra. Es ist der sechste Band der Hardcover-Reihe.
Und generell muss man wohl sagen, dass wir 2016 Die Tröte insgesamt zu einem Ende gebracht haben. Sie ist nicht vollkommen eingestellt, wurde aber von ihrem vorigen Monatsrhythmus radikal auf gerade mal drei bis vier Ausgaben pro Jahr reduziert. Und das ist, nach immerhin zehn Jahren konstanter Veröffentlichung, durchaus ein markanter Einschnitt.

Das sollte es dann aber mit Texten und Büchern 2016 soweit gewesen sein – insgesamt dahingehend ein erfolgreiches Jahr, denke ich.
Die andere Seite meiner Tätigkeiten, die Fotos und Videos, werden dann übermorgen hier Thema sein. Morgen muss ich noch mal aussetzen, fürchte ich.

Viele Grüße,
Thomas

8 Gedanken zu “Das war 2016, Teil 2: In Wort und Buch

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