Das war die Dracon 11

Hallo zusammen!

Am vergangenen Wochenende stieg sie also mal wieder – die Dracon, die kleine und sympathische Pen&Paper-Convention, die der Condra e.V. zusammen mit der DORP veranstaltet. Und wow, bin ich zufrieden!

Die Dracon 10 war seinerzeit eine etwas gemischte Nummer. Wir, die wir da waren, hatten sehr viel Spaß; kritischer war, das recht viele Leute nicht da waren. Also entschieden wir uns, von unserem eigentlichen Plan der halbjährlichen Dracon abzurücken und wieder auf einen jährlichen Intervall zu wechseln, damit wir die potenziellen Gäste nicht übersättigen.
Und wo wir das Jahr über nun Zeit hatten über unser Tun und Treiben nachzudenken, beschlossen wir zudem noch, einen Locationwechsel zu vollziehen. Die neue Location ist noch immer in der Eifel – alles andere wäre ja quasi gegen alles, was die Dracon sein soll –, aber in Paustenbach. Das ist zwar noch immer nicht der Nabel der Welt, aber auch nicht ganz so jenseits des Weltenrandes wie Rohren zuvor.

Längere Pause, neue Location (die wir auch nur so bedingt vorher genauer gesehen hatten; das war auch ein Sprung des Glaubens) und eine etwas schwächelnde Vorveranstaltung … würde das klappen?

Japp!
Und wie das geklappt hat!

Mit nahezu 50 Besuchern dürften wir im Rekordbereich für unsere kleine Con sein. Aber auch diese 50 Nasen geben nur halbwegs wieder, wie verdammt viel an dem Wochenende wirklich gespielt wurde. Ich habe Samstagnachmittag eine Shadowrun Anarchy-Runde geleitet und als ich in einer Pause mal eine Foto-Runde durch das Haus machte, zählte ich mit uns sieben (7!) Runden, die parallel liefen. Ich meine … krass, oder?
Das neue Haus lädt aber auch viel mehr dazu ein. Die alte Location hatte das Problem, dass wir nur zwei größere Räume hatten. Das heißt Runden gingen sich ab einer gewissen Dichte (und Lautstärke) selbst auf den Nerv, wer nicht spielte, hat keine Rückzugsmöglichkeit zum Quatschen und auch die Küchencrew war mehr oder weniger in einer Art Flurverlängerung untergebracht. Alles nicht optimal.
In der neuen Location nun hatten wir zwei große Räume, zwei kleine Séparées und sogar noch einen Gymnastikraum, der ebenfalls einfach mitgenutzt wurde; dazu eine Küche und mehrere Schlafräume. Ein Traum!

Traumhaft waren auch unsere Gäste, die erfreulich viele neue Gesichter zeigten und einfach alle gut gelaunt und spielfreudig erschienen.
Und traumhaft war wie immer unser tapferes Küchenteam, dem ich hier an dieser Stelle auch einfach noch mal danken möchte. 131 Waffeln wurden im Laufe des Wochenendes gegessen, auch irgendwie sicher ein Rekord.

Es gab einige Aspekte, da können und müssen wir noch dazulernen. Etwa dass die Busverbindung am Wochenende faktisch nicht existiert und wir daher ÖPNVler geshuttled haben – und vor allem, dass wir das erst kurzfristig erfuhren und daher auch nur kurzfristig kommunizieren konnten.
Oder dass wir aufgrund einer Fehlkommunikation sonntags schon früh aus dem Gebäude mussten; das ist aber etwas, was wir zur Dracon 12 hin beheben werden. Dann auch wieder mit vollem Sonntag!

Aber ja, Dracon 12. Wir haben schon jetzt einen Termin fürs nächste Jahr angefragt – wann, das sage ich aber erst, wenn wir den sicher haben. Das Wochenende hat uns jedoch so gut gefallen, so viel Spaß gemacht und ist so gut gelaufen, dass wir einfach jetzt direkt mit vollem Wind in den Segeln in die nächste Runde gehen.
In einem Jahr.
Wir haben ja gelernt.

Viele Grüße,
Thomas

PS: Morgen gibt’s dann hier auch noch das Video zur Veranstaltung zu sehen. Wer mehr Fotos möchte, der wird in der entsprechenden Galerie jetzt schon fündig.

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