Das war 2017, Teil 4: Mediales

Hallo zusammen!

Wie jedes Jahr ist heute nun der Tag, zu schauen, was ich selbst letztes Jahr so an Medien konsumiert habe. Ich bleibe ja dabei, wer Medien schafft, sollte auch Medien konsumieren. (Ich blicke noch immer stirnrunzelnd auf ein Zitat Georges Simenons, er lese keine Bücher, denn seien sie besser als seine, ärgere er sich und seien sie schlechter, könne er es ja auch lassen – frei zitiert, aber einfach völlig der Gegenpol meiner Weltsicht.)
Judith hat eine tolle Übersicht aller von ihr gelesenen Bücher gepostet, die ich in ihrer Vollständigkeit bewundernswert finde, aber obschon ich zwar über all die Rubriken hier Buch geführt habe, halte ich es wie in den Vorjahren und nenne meinen Favoriten nebst einiger weiterer Highlights.
(Und wie immer gilt: Es geht nicht um Erscheinungsdaten, sondern um das, was ich 2017 konsumiert habe; völlig egal, wann es entstanden ist.)

Spielfilme Kino

Ich war 2017 10x im Kino – ein gutes Zeichen, dass die Initiative meines Kumpels Achim, uns einmal pro Monat ins „Lichtspielhaus“ zu scheuchen, offenbar Früchte getragen hat. Ich war dabei in fast allen Fällen sehr zufrieden und habe genossen, was serviert wurde – und mein erster Platz ist ebenso frisch wie vorhersehbar: Star Wars: The Last Jedi. Ich habe alles an dem Film geliebt, die Optik, die Figuren, die Brüche mit den Konventionen, die ungewöhnliche und drum vielleicht etwas verquer wirkende Dramaturgie – knapp vor Ende, aber mein Highlight dieses Jahr.
Ironisch ist, dass er damit auf der Zielgeraden meinen bisherigen Favoriten überholt hat, der seinerseits der erste Film war, den ich dieses Jahr auf der Leinwand sah: La La Land. Auch ein Film, den ich liebe. Die Musik, die Atmosphäre, die undefinierbare Epoche, in der er spielt, die Rückkehr des großen amerikanischen Films, aber auch das unerwartete, wunderschöne Ende. La La Land ist einer meiner Lieblingsfilme derzeit.
Zuletzt erwähnt gehört dann noch Wonder Woman – ein toll inszenierter Superheldenfilm in ungewöhnlichem Setting, mit einer tollen weiblichen Hauptfigur, sympathischen Nebencharakteren und auch hier, einem absolut brachial gutem Soundtrack. Yeah, DC, es geht doch!

Spielfilme Heimkino

Im Heimkino zeichnet sich ein etwas wirres Bild. 32 Filme liefen hier über den Fernseher, was eine gute Menge ist, denke ich, aber irgendwie war 2017 daheim das Jahr der „guten, aber gerade eben nicht brillanten“ Filme. Richtige Rohrkrepierer waren es wenige, aber „Must Sees“ leider auch. Ich denke mein erster Platz geht an Margos Spuren (im Original Paper Towns, da kommt man ja von selbst nicht drauf), die John-Green-Verfilmung um das titelgebende, verschwundene Mädchen Margo und eine Coming-of-Age-Geschichte um ihre Gleichaltrigen, die Ausrücken um sie zu finden. Ein toller Film nach einem tollen Buch, der zwar ein wenig weniger düster ist als die Vorlage, aber mit viel Charme und tollen Darstellern punkten kann. Gerade Cara Delevingne hat mir in dem Film exzellent gefallen.
Wem das aber irgendwie zu jugendfilmig ist, dem möchte ich noch völlig unverhofft Codename U.N.C.L.E. ans Herz legen. Ich hatte nicht erwartet, dass mich Guy Ritchies Serien-Adaption mit Henry Cavill und Armie Hammer so begeistern würde, aber – doch, tat er. Kurzweilig, mit viel Stil und gutem Humor ist es einfach ein Film um zwei unverschämt unterhaltsame Stunden auf der Couch zu verbringen.
Zuletzt: Steve Jobs. Auch hier hätte ich eigentlich nicht gedacht, dass die Welt diesen Film braucht, aber Aaron Sorkins fesselndes Drehbuch – und erneut die ungewohnte Dramaturgiekurve –, kombiniert mit Danny Boyles Regie und einem spielfreudigen Michael Fassbender haben mich in den Bann gezogen. Es ist im Grunde wie Sorkins Social Network-Drehbuch zuvor: Nach außen ist es ein Film über eine wichtige Person des Silicon Valley, aber eigentlich ist es ein Film über getrieben Geister.

Animation – Filme und Serien

Viel Animation hatte ich dieses Jahr nicht, daher geht das schnell: My Little Pony ist, soweit ich es gesehen habe (Staffel 1) eine sehr charmante und mit guter Botschaft ausgestattete, aber auch sehr spritzige und schlicht unterhaltsame Serie. Jaaaa, es ist einfach, sich darüber lustig zu machen oder sich von ersten audiovisuellen Eindrücken abschrecken zu lassen, aber da steckt wirklich mehr dahinter.
Ebenfalls ziemlich cool und quasi das Gegenprogramm ist derweil Netflix‘ Castlevania – mit seinen vier Folgen viel zu kurz, auch wenn Nachschub schon unterwegs ist, aber die wundervolle handgezeichnete Optik, die guten Sprecher und die (ab Folge 2) wirklich fesselnde Handlung lassen mich das gerne jedem empfehlen, den das Thema auch nur rudimentär interessiert und der mit einer gewissen Menge Gewalt klarkommt.

Serien

Oh, 2017 war wieder ein sehr gutes Serienjahr. Second Golden Age of Television indeed; und im Grunde sind alle Serien, die ich hier nenne, potenzielle erste Plätze.
Aber wenn ich es auf eine runterbrechen soll, dann geht mein ärgstes Lob an Babylon Berlin (Staffel 1 und 2). Nicht nur, dass ich völlig davon überrumpelt wurde, von einer deutschen Serie so begeistert zu werden, sie ist auch einfach toll gemacht. Die Darsteller passen sehr gut, der Plot ist spannend, die Zeit bzw. die Epoche als Szenerie, aber nicht als Fokus zu verwenden geht gut auf – beide Daumen hoch!
Und ein Mü dahinter kämpfen dann Stranger Things (Staffel 2 noch nicht gesehen), Riverdale (dito) und American Gods um den zweiten Platz auf dem Podest. Alles großartiges Programm, jedes auf seine Weise, aber im Kern gilt immer: Wen die jeweilige Prämisse anmacht, der macht garantiert keinen Fehler, den Serien eine Chance zu geben.
Eine Nennung Ehrenhalber zum Schluss gibt es für Star Trek Discovery; hier scheiden sich die Geister ja, aber ich finde, was bisher raus ist, toll. Ja, es ist anders als frühere Star-Trek-Serien, aber wenn ich das wollte, kann ich ja auch frühere Star-Trek-Serien gucken. Discovery wagt sich auf neue Wege und zieht nach einem schwachen Pilotfilm stetig weiter an. Der einzige Grund für die Sonderstellung ist, dass die Staffel halt noch nicht durch ist, sondern Winterpause macht.

Dokus

Eine neue Kategorie!
Aber nachdem ich gleich zwei Doku-Reihen dieses Jahr gesehen habe, die ich nennenswert fand, schien das nur folgerichtig. Mein Highlight war dabei Netflix‘ Abstrakt: Design als Kunst. Die im Original etwas griffiger Abstract: The Art of Design genannte Doku begleitet in acht Folgen je einem bestimmten Designer bei seinem Tagewerk, versucht im Grunde aber weiter hinein zu tauchen und die gesamte Weltsicht zu illustrieren. Die Themenbreite ist dabei beachtlich und reicht von vorhersehbaren Bereichen wie Illustration und Marketing bis hin zu Architektur, Sport-Schuhen (!) und Bühnenbau. Wer in irgendeiner Form an Schöpfungsprozessen Spaß hat, muss hier mal reinschauen.
Die zweite Reihe – ebenfalls Netflix – unterliegt dabei der gleichen Klausel wie Star Trek Discovery: Es ist bisher nur eine halbe Staffel raus. Aber dennoch, hinter dem etwas doofen deutschen Titel Spielzeug – Das war unsere Kindheit verbirgt sich die erste Hälfte der ersten Staffel von The Toys That Made Us, die in vier Folgen die Entstehung der Star-Wars-Actionfiguren, Barbie, He-Man und GI Joe behandelt. Die Folgen zu den Helden meiner Kindheit stachen für mich besonders heraus, aber selbst etwas, was mich eigentlich bisher nicht reizte, wie Barbie, wird sehr gekonnt und spannend aufbereitet.
Ich würde ansonsten noch Mr. Gaga nennen, eine Doku über das Leben und Arbeiten des israelischen Tanzchoreographen Ohad Naharin, aber ich glaube das ist schon special interest, selbst für mich.
Eine letzte Nennung wäre noch da, aber die kommt weiter unten – in der YouTube-Rubrik.

Bücher, Sachbuch

Kommen wir zu Büchern. An der Sachbuchfront habe ich nur zwei gelesen und beide waren jetzt mehr so … okay, aber um sie genannt zu haben: Merle Hilbk hat die Tschernobyl-Sperrzone bereist – ein Thema, das mir sehr am Herzen liegt –, und darüber Tschernobyl Baby: Wie wir lernten, das Atom zu lieben geschrieben. Die ersten zwei Drittel des Buches sind hervorragend und klar zu empfehlen; leider wirkte das Buch am Ende dann etwas auf mich, als wäre es zwei Kapitel länger, als gut war.
Internet-Person Rayk Anders hat dagegen mit Eure Dummheit kotzt mich an … ja, was denn eigentlich? Ein Sachbuch über die politische Lage Deutschlands geschrieben, mutmaßlich primär auf jüngere Leute ausgerichtet. Es ist ein interessantes Buch mit lesenswerten Fakten und einem unterhaltsamen Stil, aber es bleibt am Ende natürlich dennoch vor allem eine Predigt für die Bekehrten.

Bücher, Belletristik

Das. Hier. Ist. So. Schwer.
In Sachen Belletristik hatte 2017 einige Highlights zu nennen, aber am Ende gebe ich die Krone denke ich an John Greens Turtles All The Way Down. Das auf Deutsch Schlaft gut ihr fiesen Gedanken genannte Jugendbuch schafft es gekonnt, YA-Fiction mit gebrochenen Erwartungshaltungen zu würzen, aber vor allem liegt die Leistung darin, dass es nicht nur eine interessante Geschichte erzählt, sondern nebenher durch seine gute Schreibe gelingt, einen nuancierten Einblick in die Gedankenwelt einer Hauptfigur mit psychischer Störung zu geben. Wirklich cool!
Dahinter gruppiert es sich dann auch hier massiv um den zweiten Platz. Judith und Christian Vogts Die verlorene Puppe ist ein tolles Buch, aber da bin ich vielleicht voreingenommen. Neil Gaimans American Gods ist ein Meisterwerk, aber ich hab’s zum zweiten Mal gelesen und irgendwie schien es falsch, das dann zu küren. Und zuletzt gehört The Handmaid’s Tale von Margaret Atwood genannt, eine irgendwie gerade heute sehr bedrückende Dystopie, die ich viel zu spät, dieses Jahr dann aber endlich mit Eifer gelesen habe. Wie wohl jede gute Dystopie ist das auf Deutsch Der Report der Magd genannte Buch ein Spiegel für die Zeit dessen, der es liest – und wirft gerade ein ziemlich hässliches Spiegelbild zurück. Kein Wohlfühlbuch, aber ein wichtiger Titel, jedoch letztlich dann ein Hauch hinter Greens Neuem zurück für mich.

Bücher, Comic

Ich habe, nicht zuletzt dank Paninis cooler Star Wars Comic Kollektion eine große Menge Comics gelesen dieses Jahr, aber auch abseits des Sternenkriegs war da einiges zu finden.
Als Erster unter Gleichen hier im Eintrag steht da dann schließlich Le sceptre d’Ottokar, einer von Hergés Tintin-Comics, spricht der Tim-und-Struppi-Band Ottokars Zepter. Ich habe einige Tintins dieses Jahr gelesen, aber der hier tritt für mich noch mal hervor, schon alleine, weil er mit dem Konflikt zwischen den fiktiven Ländern Syldavien und Bordurien eine der interessantesten Kulissen bietet.
Völlig bizarr, aber auch sehr cool ist derweil Batman/Elmer Fudd – Pway for me. Ja, mein voller Ernst, es ist ein Crossover zwischen dem dunklen Rächer und dem Looney-Tunes-Jäger mit dem Sprachfehler, von Autor Tom King inszeniert als düstere Noir-Geschichte. Es ist nur ein einzelnes Heft und daher flott gelesen, aber für die bizarre Idee verdient es Applaus, für die gelungene Umsetzung stehende Ovationen.
Zuletzt erwähnt gehört The Star Wars. Ich würde nicht mal sagen, dass der Comic im allgemeinen Sinne gut ist, aber J.W. Rinzlers Adaption des ursprünglichen 1974er-Star-Wars-Drehbuchs von George Lucas ist ein unvergleichlicher Blick in eine Welt, die es so nie gegeben hat. Ich bin froh drum, denn was die Filme zeigen, gefällt mir so viel besser, aber zugleich bin ich froh, dass die Geschichte so einmal erfahrbar gemacht wurde.

Musik

Musikalisch gibt es dieses Jahr einmal mehr „Mehr vom Gewohnten“. I Can Spin A Rainbow von Amanda Palmer und Edward Ka-Spel ist ein spannendes Experiment, die Ich vs. wir von Kettcar ist einmal mehr ein tolles Album geworden und von Leonard Cohen gibt es zwar nichts Neues, aber nachdem ich ihn letztes Jahr erst entdeckt hatte, habe ich da dieses Jahr noch viele alte Schätze geborgen. Subway to Sallys Neon gehört genannt, ein Album, von dem ich dachte, es würde nichts für mich sein und dass mich von den ersten Takten an begeistert hat.
Richtig neu … ist wenig. Lordes Pure Heroine ist schon was älter, aber konnte mich dieses Jahr doch begeistern.
Erwähnen kann man noch, dass 2017 durch die politische Lage dazu geführt hat, dass ich eine Reihe meiner alten Deutschpunk-Sachen mal wieder hervorgekramt habe und mich irgendwie auch freute, dass mit der Hier und jetzt sogar noch mal ein neues Slime-Album erschienen ist; das ist hier aber noch nicht eingezogen.
Oh, und es war ein gutes Jahr für Soundtracks, allen voran La La Land und Stranger Things für mich.

Podcasts und Youtube

Direkt vorweg: Mein Must-Listen-Podcast 2017 ist S-Town . Da hatte ich sogar einen eigenen Artikel zu geschrieben und stehe dazu – die wahre Geschichte um einen Mann namens John B. McLemore, der an einen Radio-Moderator herantritt, weil in seinem Heimatort ein Mord vertuscht werde, und damit eine Kette von Ereignissen auslöst, im Zuge derer sich das zwar als falsch erweist, aber jemand anderes zu Tode kommt … der Hammer. Sogar medienform-übergreifend eine der best-inszenierten Geschichten, die ich dieses Jahr konsumiert habe.
Die Easy Allies blieben hingegen auch 2017 mein seelisches Wohlfühl-Zentrum und bieten mittlerweile gleich eine ganze Reihe Podcasts feil. Der Easy Allies Podcast ist mein Favorit, aber Frame Trap, Friend Code und Reaction Shots habe ich im Grunde jede Woche auf den Ohren.
Auf Youtube bleiben Tom Scott, Super Bunnyhop und LGR Pflichtprogramm, wohingegen Doug Walkers Nostalgia Critic für mich persönlich eine Art Comeback gefeiert hat. Da war ich mal voll drauf, war dann eine Weile eher aus der Zuschauerschaft gerutscht und habe in letzter Zeit wieder wachsend Freude daran.
Und zuletzt die Doku: Man kann von Foto-Youtuber Ben Jaworskyj halten, was man will, aber seine Folge Benjamin Jaworskyj Around The World: Norwegen Lofoten ist ziemlich cool geworden.

Fernsehen

Nope.
Wieder nichts.

Videospiele

So, fast haben wir.
Bei den Videospielen war ebenfalls viel, viel Gutes dabei und mit 22 Titeln sogar quantitativ allerhand. Auch die System-Verteilung ist ganz spannend: Genau drei Sachen habe ich auf der X-Box 360 gespielt, sieben auf dem Nintendo 3DS, eines unter iOS und elf am Mac unter OS X.
Am Ende des Tages war dann aber Zelda: A Link Between Worlds das Spiel, was mich am Meisten begeistern konnte. Es ist bemerkenswert wie es zugleich eine Menge Räder neu erfinden und dennoch als Fortsetzung des legendären SNES-Vorgängers gut dastehen kann. Die neuen Mechanismen sind toll, alte werden kreativ neu interpretiert und selbst, dass es nun halt eine Top-Down-Polygon-Grafik statt Pixel Art ist, wird gewinnbringend eingesetzt. Top! Wer klassische Zeldas mag, der muss zuschlagen.
Dahinter folgt dann relativ dicht das episodische Adventure Life is Strange, das gefühlt für nahezu jede Plattform zu haben ist und eine sehr emotionale Geschichte zwischen Coming of Age, Apokalypse und Zeitreisen erzählt. Ein bisschen wie die Telltale-Spiele, aber zugleich alleine durch Grafik und Stimmung doch ganz anders.
Und definitiv gelobt gehört Hollow Knight, ein wunderschöner (!) Side-Scroller, das gekonnt Mechanismen aus Dark-Souls-artigen Spielen mit klassischen Metroidvania-Elementen verbindet und dabei noch eine fesselnde Geschichte alleine durch Setting und Kontext vermittelt. Der einzige Haken? Ein so absurder difficulty spike an einer Stelle hat mich so hart erwischt, dass ich schlussendlich wider Willen nach Stunden des Sterbens doch das Handtuch geworfen habe.

Rollenspiele

Und in der letzten Kategorie kommen wir noch mal sehr nah an meinen Broterwerb, insofern direkt vorweg: Bei Ulisses sind diverse Dinge erschienen, die mich ziemlich begeistern können, allerhand DSA, Tails of Equestria oder die Magus-Jubiläumsedition etwa. Die fallen hier aber natürlich alle derbe wegen Befangenheit raus.
Auf der Grenze steht D&D5, dessen deutsche Ausgabe ja auch bei Ulisses erscheint – aber da ich das vor allem privat auf Englisch konsumiere, lasse ich es mal bestehen. Denn D&D5 ist mein Rollenspiel 2017 – mit keinem anderen Regelwerk habe ich derzeit so viel Spaß wie mit den Kerkern und Drachen der fünften Edition. Es kommt zwar weniger dafür raus, als ich mir wünschen würde, aber die Qualität ist so hoch, dass ich darüber hinwegsehen mag.
Wenn es um ein Einzelprodukt geht, dann gehört Weird Discoveries: Ten Instant Adventures for Numenéra weit oben auf die Liste. Mit Numenéra selbst habe ich so meine Probleme in der Praxis, aber dieser Abenteuerband, der auf schnelles Losspielen ohne nötige Vorbereitung hin optimiert wurde, ist seit Jahren noch mal ein Abenteuer-Produkt, das ich aufschlug und sofort dachte „Das ist mal clever!“
Zuletzt geht ein gedankliches ‚most promising‘ an Forbidden Lands, Fria Ligans retro open world survival fantasy RPG, das ich sofort gebackt habe und auf das ich mich freue wie ein Schnitzel. Anders als manches Crowdfunding ist das auch eines, von dem ich jetzt schon sagen kann, dass ich das auf jeden Fall leiten will, sowie es dann da ist

Und das war er, der Gewaltmarsch durch alle Rubriken. 2017 war medial – wenn schon sonst auf so vielen Ebenen nicht –, ein sehr schönes Jahr und ich blicke mit Freude auf das, was 2018 uns so bescheren wird.
Was dann auch zugleich mein Stichwort für den letzten dieser Beiträge hier ist – der Glaskugel-Prophetie-Ausblick auf das, was ich 2018 meinerseits so plane.
Aber dazu dann morgen mehr.

Viele Grüße,
Thomas

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