Seelenworte

Von der erschreckenden Leichtigkeit, ein Fachidiot zu sein

Es ist eine wahre Freude. Mein Eintrag über Wissenschaftsdeutsch und Schattenseiten hat nicht nur hier im Blog zu entsprechend spannenden Beiträgen in den Kommentaren geführt, sondern ist auch etwa bereits zu „Dive Into Shine„, dem lesenwerten Blog von Holger Göttmann, herüber geweht worden und hat dort bereits in Form des Beitrags „Der Akt der Wissenschaft“ Wurzeln geschlagen. Viele interessante Aspekte wurden hier wie dort noch angerissen und anstatt jetzt überall zu kommentieren, dachte ich, packe ich es einfach in einen weiteren Beitrag. Ist referenzierbarer. Weiterlesen

Über das Bedürfnis des Wissenschaftlers, tätigkeitstheoretisch betrachtet

Man muss, so als Geisteswissenschaftler, doch einiges erdulden. Den Spott der Naturwissenschaftler, der Mediziner und bisweilen der Juristen etwa. Das Unwissen der Mitmenschen, wie jüngst ein Senio-Student, der sich neben mir laut fragte, wie die Philosophie es eigentlich geschafft habe, neben den konkreten Wissenschaften wie der Mathematik oder der Physik auch als Wissenschaft Anerkennung zu finden. Aber das Schlimmste, was die Welt auf uns armen Geistmenschen losgelassen hat, sind die Fachtexte.
Nicht, weil ich jetzt lesefaul wäre. Im Gegenteil, ich lese gerne Sachbücher (und schreibe ja auch gerade eines). Das ist nicht der Punkt. Aber da ist so viel Wichtigtuerei enthalten, so viel Phrasengedresche und Selbstbeweihräucherung, das es manchmal schon an körperliche Schmerzen grenzt. Weiterlesen

Warum ich gerne Zeit ins Theater stecke

Die komplette Theatergruppe einmal versammelt

Die komplette Theatergruppe einmal versammelt

Vergangene Woche hatten wir ja, das schrieb ich schon, Hell Week. Die höllische Woche, in der wir endlich in das Theater konnten, das Bühnenbild komplett und die Kostüme fertig kombiniert wurden, in der Technikprobe, Generalprobe und natürlich die Aufführungen anstanden. Höllischer Stress, aber dafür auch vier Abende ein restlos ausverkauftes Haus, viel Applaus mit Standing Ovations, tolle Abende, keine Frage. Und dennoch fragt man sich immer mal: Warum tue ich das eigentlich? Weiterlesen

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