Seelenworte

Easy Props, Staffel 2 – Finaler Trailer

Hallo zusammen!

Es ist soweit:

Also, noch mal in kurzen Worten: Easy Props ist eine Video-Reihe, in der ich in je ca. 3-5 Minuten kurz aufzeige, wie man ein bestimmtes Prop basteln/bauen/nutzen kann. Der Begriff ist dabei bewusst frei ausgelegt und kann alles sein, vom wirklichen, expliziten Requisit bis hin zu Kamera-Tricks oder dergleichen.
Wichtig ist mir: Es ist nie zu schwer umzusetzen und es ist in der Regel mit Hausmitteln lösbar (Ausnahmen bestätigen diese Regel).

Die zweite Staffel habe ich zu großen Teilen zusammen mit Gérard Wüller gedreht, ergänzt um ein paar wenige Solo-Projekte. Ein gewaltiger Unterschied zur ersten Staffel ist denke ich schnell erkennbar (und war, implizit, schon im letzten Teaser angedeutet) – ich habe nun eine Werkstatt!
Es war meines Vaters Werkstatt, und ich denke mir, es würde ihm gefallen zu wissen, dass sein Sohn sie durchaus einem guten Zweck zuzuführen weiß.

Geplant ist eine Veröffentlichung über den Rest des Jahres, vom 1.3. angefangen und dann je zum Monatsersten.
Und wir sind derzeit durchaus ambitioniert, uns im Laufe des Jahres dann mal wieder einen Tag oder ein Wochenende zu nehmen und eine dritte Staffel für 2020 zu drehen – denn das ist durchaus ein Projekt, das mir am Herzen liegt.

Ich hoffe sehr, dass es euch gefallen wird!

Viele Grüße,
Thomas

Das wird 2019

Hallo zusammen!

Also dann, um den verkürzten Jahresend- und -anfangsreigen hier noch zu beschließen, soll ein Ausblick auf dieses noch so junge Jahr folgen. Denn, keine Frage, ich habe viel vor. Wie immer.
Wird nicht alles klappen. Auch wie immer.
Aber lieber hoch zielen und mittig treffen, denke ich mir.

In Sachen Buchveröffentlichungen wird es auf jeden Fall Verdorbene Asche geben. Ostern ist Ende April, bis dahin wird es allemal erschienen sein, vermutlich auch deutlich früher – aber das ist auf jeden Fall das unverhandelbare Ziel.
Zur Erinnerung: Verdorbene Asche spielt in der gleichen „Gruselversion“ der Eifel wie schon die beiden Novellen aus Verfluchte Eifel, steht aber für sich alleine. Der Klappentext Stand heute lautet:

Jedes Jahr pilgern die Leute aus dem ganzen Umland in ein kleines Eifeldorf, um einem ganz besonderen Osterritus beizuwohnen: Große Räder aus Holz werden mit Stroh und Reisig versehen, entfacht und eine kleine Steilklippe nahe der Siedlung hinabgeschickt, um die bösen Geister zu vertreiben. Ein Brauch, vielleicht so alt wie das Dorf selbst.
Als jedoch der ansässige Pfarrer während der Karfreitagsprozession ums Leben kommt, gerät das ganze Fest aus den Fugen. Weder der junge, vor kurzem erst zugezogene und unerwartet an sein Amt gekommene Bürgermeister, noch eine Journalistin, die eigentlich nur für einen Brauchtumsbericht angereist ist, können sich auf die Vorgänge einen Reim machen.
Zunächst gehen sie von einem einfachen Verbrechen aus, doch als schon am Tag nach dem Mord ein Ersatz für den verstorbenen Priester eintrifft, direkt aus der Heiligen Stadt, wie man sagt, ist den beiden eines klar: Hier geht es um mehr, als es zunächst den Anschein hat.

Ich bin ziemlich stolz auf das Buch und guter Dinge, dass es den Lesern Freude machen wird. Derzeit steht es kurz vor dem Layout, danach wird’s noch einmal gegengelesen – und dann raus damit.
Danach werde ich mich vermutlich erst einmal an Weltenscherben setzen, meine ja ebenfalls schon halb fertige Kurzgeschichtensammlung. Ob die es dann auch noch 2019 schafft, wird man sehen müssen; der Wille ist da.
Zu Geschichten aus Condra 2 will ich hier hingegen akut nichts sagen, da haben letztes Jahr so viele äußere Einflüsse drauf eingewirkt, dass ich da dieser Tage erst mal den Ist-Zustand prüfen und Scherben zusammenkehren muss. Ich habe noch nicht aufgegeben.

Sachbücher sind ja auch weiterhin zwei bei mir in Arbeit (der geistige Nachfolger zu Einfach Filme machen sowie Variationen meines Tanzbuchs), aber da mache ich auch akut keine Versprechen.
Ein Bildband ist Stand heute geplant – eine Aufarbeitung der Portugal-Reise im Mai –, aber der wird ein limitierter Druck werden.

Im Rollenspielbereich sind meine Ambitionen hingegen wieder deutlich ausgeprägter. Wir feiern ja 2019 20 Jahre DORP und im dem Zuge ist eine ganze Menge geplant. Wie immer gilt, bitte alles, was ich nun schreibe, erst mal cum grano salis zu lesen; das sind (zumindest teilweise) Absichtserklärungen, keine Versprechen:

  • Nach dem DORP-Rollenspiel wird auch das DORPendium Maleficarum noch eine milde Neuauflage erhalten, diesmal aber mit Anbindung an den Buchhandel
  • Die 1W6 Freunde: Allzeit bereit soll dieses Jahr erscheinen, eine neue Abenteuer-Anthologie mit Beiträgen von Michael Mingers, Matthias Schaffrath, Ralf Sandfuchs und mir
  • Die 1W6 Freunde: Ihr Name ist Mensch soll in einer wie auch immer gearteten Form gedruckt erscheinen; erneut mit dem Plan, alle Erlöse zu spenden
  • Mystics of Mana, das 16-Bit-JRPG-Pen&Paper-Werk von Michael Mingers und mir, soll dieses Jahr endlich erscheinen
  • 1W6 Fäuste für ein Halleluja, unser Bud-Spencer-und-Terrence-Hill-inspiriertes Rollenspiel, könnte dieses Jahr auch klappen
  • Motel, bisher ein Abenteuer für das Angel-Rollenspiel, soll eine spürbar überarbeitete Neuauflage nach FATE-Regeln (und ohne den direkten Lizenz-Bezug) erhalten.

Und mehr. Nein, ernsthaft, das ist kein leeres „und noch viel mehr“, nur die anderen Dinge sind zwar konkret in Arbeit, mir selbst noch zu schwer greifbar, um sie hier explizit anzukündigen.
Auf der Ulisses-Seite wird ja auf jeden Fall mein Essay Aus einem Guss in dem Handbücher-des-Drachen-2-Essayband erscheinen, so wie ich ja generell die Redaktion dort inne habe. Und wer weiß, vielleicht erscheint bei Ulisses auch noch mehr aus meiner Feder; da gilt auch – das Jahr ist ja noch jung.
Zuletzt, auch noch etwas vage, bin ich bin den Machern von FHTAGN in Kontakt, was mögliche Neuauflagen meiner Abenteuer aus Cthulhus Ruf angeht, also konkret dem Mittelalter-Abenteuer Der Herr von Nombrecht und dem Noir-Abenteuer Tränen einer verlogenen Wahrheit, je nebst Quellenteil. Das ergab sich mehr durch Zufall, aber da ich meinen Kram gerne verfügbar halte und die Jungs angeboten haben, die Konvertierung zu übernehmen – was den Vorteil hat, nicht mit der Cthulhu-Lizenz zu hadern –, bin ich da guter Dinge.

Und dann ist da noch die Filmfront. Vorweg direkt: Xoro 2 ist nicht vom Tisch. Ich hatte 2018 einfach nicht den Kopf für so ein großes Projekt und auch jetzt sind wir alle vorsichtig, was den ersten Spatenstich angeht, aber der Wille ist da. Wir wollen es wenn halt nur auch ordentlich machen.
Zwei weitere Kurzfilme sind daneben aber konkret in Arbeit: Morold and the Map of Carthagena ist offensichtlich im Xoro-Setting angesiedelt, aber mehr verrate ich noch nicht. Das ist noch ganz frisch. Wichtig ist mir nur zu betonen: Es wird ein Kurzfilm, also bitte nicht die Eifelarea-typischen 35-40 Minuten erwarten; andererseits wird es – anders etwa als Carport – durchaus ein richtiger Film mit Anfang, Mitte und Ende.
Dagonett wird dagegen der zweite Condra-Kurzfilm; es gibt ein Treatment, ich habe seit den Weihnachtstagen meine Besetzung zusammen, jetzt fehlen „nur“ noch das finale Drehbuch und ein Termin. Wie schon Actuarium ist es einerseits wieder eine Chance, ein paar Effekte und Kamera-Dinge zu testen, es ist aber auch inhaltlich einfach ein Film, den ich gerne machen möchte. (So wie ich generell Ambitionen habe, diese A Condra Story-Reihe fortzusetzen.)
Was aber auch zweifelsohne 2019 noch einen großen Anteil haben wird, ist Easy Props. Das Warten hat bald ein Ende, die zweite Staffel ist komplett abgedreht und noch diesen Monat folgt dann auch ein Trailer, mit dem zusammen Startdatum und Veröffentlichungsplan folgen werden. 10 Folgen sollen es sein. Mit klarer Intention/Option auf eine dritte Staffel 2020.

Und ich denke das ist es soweit. Bestimmt habe ich etwas vergessen und z.B. über Foto-Projekte habe ich ganz bewusst jetzt noch gar nichts geschrieben. Auch einige Konstanten wie den DORPCast oder diese Seite hier habe ich nicht weiter ausgeführt, die gehen halt weiter. Und einige andere Unterfangen, wie das Hörspiel-Projekt Hallo Anne von Gérard und mir, leben ebenfalls noch, sind aber zeitlich so ungewiss planbar, dass ich keine Aussage wage. Aber egal wie – ich bin voller Hoffnung, dass 2019 ein gutes Jahr werden wird, was Veröffentlichungen und Projekte angeht.

Packen wir’s an!

Viele Grüße,
Thomas

Allerlei: Rückblicke, Ausblicke und ein Redakteursposten

Hallo zusammen!

Schon wieder ist ein Monat fast ungebremst an uns vorbei gerauscht, aber zumindest ein paar Worte der Rückschau will ich hier am Ende noch verlieren.

Aus dem RatCon-Programmheft … I’ll take it.

Zum einen war da die RatCon. Wir haben im DORPCast schon ausführlich darüber gesprochen, aber wenigstens will ich hier auch noch mal Dank sagen für alle die dort waren, die uns angesprochen und uns in überaus angenehme Gespräche verwickelt haben. Mein Vortrag mit Philipp Neitzel zusammen war glaube ich durchaus erfolgreich, und generell war das Wochenende in Limburg erfolgreich, und höchst erfreulich. Insofern also noch mal: Danke!

Was ich in dem Zuge auch schon hier und da erwähnte: Ich habe bei Ulisses nun auch einen kleinen Redakteursposten inne. Vornehmlich bin und bleibe ich fürs Layout zuständig, aber ich betreue nun auch die Handbücher des Drachen, die Rollenspiel-Theorie-Reihe bei uns, die früher zu André Wieslers Ressorts zählte. Wobei das „nun“ in meinem Satz irreführend ist, denn faktisch mache ich das schon eine ganze Weile. Aber nachdem die Handbücher vor kurzem in der Crowdfunding-Übersicht genannt wurden, ist es denke ich langsam auch angemessen, davon zu sprechen.
Allgemein stehen bei Ulisses in nächster Zeit ein, zwei Dinge mit meiner Beteiligung an, über die wir dann zeitnah reden können, wenn’s offiziell verkündet wurde.

Nun schon ein Jahr erschienen ist hingegen Hilde und die Glocken der Amazonen. Konkret jährt sich die Premiere des Films am 3. September, und wenn alles klappt, dann erscheint dem zur Ehr‘ genau ein Jahr darauf noch ein kleiner Blick hinter die Kulissen auf YouTube. Das ist zumindest der Plan.
Dafür hat sich die zweite Staffel Easy Props noch mal leicht verschoben, aber rechnet da auch im September mit Regung.

Und zuletzt, apropos Regung, noch zwei Sachen in Buchform. Zum einen ist mein überaus obskures, auf drei Exemplare limitiertes Artbook nun endlich im Druck – und wie oft genug versprochen in den letzten Jahren werde ich dazu dann nach Erhalt der Bücher einmal mehr schreiben.
Zum anderen, für die Mehrheit sicherlich interessanter, komme ich endlich mit Verdorbene Asche weiter. Der gedankliche Wall, der nach dem Tod meines Vaters zweifelsohne da war, ist endlich gebrochen, ich arbeite gerade eifrig das Manuskript auf Papier einmal durch und vielleicht diese, spätestens aber kommende Woche geht das Eifel-Horror-Buch endlich an die Testleser raus.
Dann klappt das dieses Jahr ja vielleicht auch noch!

Meine Beiträge hier verbleiben in all dem Stress, den man Leben nennt, weiterhin etwas sporadisch, aber es geht voran. Es geht voran.

Viele Grüße,
Thomas

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