Seelenworte

Das war 2013, Teil 5: Ausblick auf 2014

Hallo zusammen!

Es ist jetzt das dritte Mal in Folge der Fall, dass ich es tue, aber dennoch fühlt es sich auch dieses Jahr wieder irgendwie krückig an, dass nun „Das war 2013“ über dem Ausblick auf 2014 steht. Aber nun gut, ihr versteht, denke ich, worauf es hinausläuft – und in gewisser Weise finde ich es auch wichtig, den Jahresausklang nicht in Reminiszenzen zu verlieren, sondern erhobenen Blickes voran zu schreiten.
Vielleicht ist euch zudem aufgefallen, dass ich dieses Mal bei den „Kreatives“-Rückblicken nicht wie zuvor darauf rumgeritten habe, was alles nicht erschienen ist, obschon es sollte. Nennen wir es eine Unternehmung in positivem Denken. Genauso wie all diese Projekte hier nun auch ihren Platz haben, denn hier geht es um gefasste, nicht um verpasste Ziele.

Definitiv enthalten sind übrigens mehrere bisher noch gar nicht angekündigte Projekte, zu denen im Laufe des Januars dann auch noch Einzelbeiträge folgen sollen, in dem Maße, wie sie auch dann eigene Unterrubriken hier bekommen werden.

Belletristik

Schleier aus Schnee

Schleier aus Schnee – 2014 jetzt aber wirklich!

Dieser Bereich erscheint so schmerzend offensichtlich. Zunächst einmal muss dieses Jahr Schleier aus Schnee fertig werden. Muss. Nicht aus irgendwelchen rechtlichen oder vertraglichen, aber aus seelischen Gründen heraus. Aber das sollte jetzt auch endlich mal klappen. Eine neue Testleserin hat sich noch angeboten und die wird dann sozusagen das Endskript kriegen, nicht die bisherige Arbeitsfassung. Was danach dann geschrieben steht, wird dieses Buch sein. Es dauert wirklich schon zu lange – aber es ist auch noch immer ein Buch, auf das ich mit Stolz blicke.
In gewisser Weise gilt das auch für Geschichten aus Condra: Die blaue Gans. Aber da liegt langsam alles vor, es ist ja sogar in guten Teilen schon gesetzt. Ich denke, das wird jetzt auch was werden. Und es wird ein schönes Buch sein – das kann ich versprechen.
Ursprünglich hatte ich dann auch Weltenscherben für 2014 angesetzt; eine Hoffnung, die ich nicht aufgebe, aber auch nicht dogmatisch verfolge. Erst die beiden erstgenannten Titel, dann die Anthologie. Ich vermute, Weltenscherben könnte von den bisherigen Büchern das persönlichste Werk werden, zumindest durch einige der enthaltenen Texte; aber wer weiß. Das überlasse ich dann letztlich auch anderen zu beurteilen; Schleier aus Schnee enthält auch sehr viel von mir persönlich, das steht außer Frage.
Und „der nächste Roman“? Vor einem Jahr schrieb ich hier, dass es eine Idee gäbe, auf der er fußen wird. Die ist noch aktuell. Aber kriegen wir erst mal einige der oben genannten Werke aus den Füßen und sehen dann weiter, oder? Wobei es, zugegebenermaßen, einen ersten Satz gibt, handschriftlich in meinem Notizbuch.

Sachbuch

Einfach Filme machen – reif für ein Update?

Einfach Filme machen – reif für ein Update?

Hier bin ich nicht minder ehrgeizig. Zum einen wird sich im Jahreslauf die Frage stellen, ob Einfach Filme machen nicht mal ein Update vertragen könnte. Das Buch wird 2014 fünf Jahre alt; die Filmtechnik ist nicht mehr, was sie einst war, Sehgewohnheiten, Software, aber auch ich selbst, alles hat sich verändert über die Zeit und ein Update wäre nicht verkehrt. Gerade die Passagen über die technischen Hürden des HD-Filmens lesen sich doch von heute aus eher niedlich, während mein Handy alldieweil über Funknetzwerk Full-HD-Clips von Youtube in Echtzeit streamt. Aber andererseits hat das Buch jetzt gute fünf Jahr durchgehalten, und ich will der Überarbeitung auf jeden Fall mit der gleichen Liebe und Sorgfalt wie damals dem Schreiben begegnen, damit wir uns dann auch erst 2019 wieder darüber unterhalten müssten.

Das ist allerdings ja vor allem Überarbeitung. Ganz anders sieht es mit meinem neuen Projekt aus, das ich schon mehrfach angedeutet, aber bisher nur mündlich auch benannt habe: Ich möchte 2014 ein Tanzbuch angehen. Es hat noch keinen finalen Titel (und nein, es wird nicht „Einfach Tänze tanzen“ heißen), aber eine klare Zielsetzung: Ich tanze nun seit irgendwie so sieben Jahren historische Tänze und unterrichte sie seit etwa drei; allgemein stecken wir ja über unseren Verein Saltatio – Historisches Tanzen Aachen e.V. nicht nur viel Energie in das eigentliche Tanzen, sondern auch gerade in die Recherche zu sowie die Ausarbeitung und Vermittlung von historischen Tänzen. Dabei ist eine Menge Wissen angesammelt worden, das ich allerdings ja derzeit nur einmal die Woche den Besuchern unseres Trainings vermitteln kann. Die Idee des Tanzbuches ist daher einerseits, eine Nachschlage-Quelle für „unsere Leute“ zu schaffen, aber zugleich auch einfach diesen Erfahrungs-, Ideen- und Wissensfundus zugänglich zu machen.
Ich hab mir Anke, meine Co-Trainerin im Verein, zur Unterstützung geholt, die ist immerhin diplomierte Tanzpädagogin, aber alle weiteren Details werden wir dann im Laufe des Jahres selber noch herausfinden müssen.
Die Pläne sind aber ambitioniert, das angepeilte Publikum dabei jedoch explizit kein Fachpublikum, sondern jedermann. So wie bei meinen Sachbüchern ja irgendwie immer. Weiterlesen

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