Seelenworte

Allerlei: Wenn fröhliche Fanfaren Veröffentlichungen und Fortschritt verlauten (lassen)

Hallo zusammen!

Dass es diesen Monat hier relativ ruhig blieb, lag tatsächlich nicht zuletzt mal wieder daran, dass ich anderweitig umtriebig war. Der Reihe nach …

Schon erschienen ist das Dorpendium Maleficarum; genauer gesagt die Buchhandels-Ausgabe. Das Buch gibt es ja schon lange, aber damit ist es nun – im Zuge unseres Jubiläumsjahres – auch endlich im Buchhandel verfügbar. Und weil wir uns nicht lumpen lassen wollen, haben wir in einem auch den Preis dauerhaft gesenkt, sodass das Buch nun schon für’n schlanken Zehner euer sein kann.

Dann ist da unser DORPShop (powered by Getshirts), in dem es seit dieser Woche nun auch z.B. unser unten ebenfalls zu sehendes Jubiläumslogo DORP 20 zu erstehen gibt. Ist ja zunehmend wieder T-Shirt-Saison.
Generell lohnt vielleicht einfach noch mal ein Besuch im Shop, ich glaube auf die überaus schicken Mystics of Mana-Motive neulich hatte ich auch nie hingewiesen.
Schick sind’s!

 

Auch neu erschienen ist die flammneue Ulisses-Webseite, an der ich zugegebenermaßen erst mal nur wenig Anteil hatte. Heute will ich eigentlich vor allem auf den Mitarbeiter-Bereich verweisen, der ist lustig zu lesen und zeigt mal gebündelt all die niedlichen Chibi-Illus der ganzen Firma.

So. Noch nicht erschienen, aber für morgen unaufhaltsam terminiert, ist die erste Folge der zweite Staffel Easy Props. Ab morgen und jeweils zum Monatsersten gibt es dann wieder zwei bis fünf Minuten lange Videos rund um Requisitenbau, Kameratricks und mehr. Die ersten beiden Folgen (also März und April) sind ein wenig … chemischer, aber keine Sorge, im Laufe der Staffel werden auch noch allerhand andere handwerkliche und gestalterische Techniken zum Einsatz kommen.
Jetzt mögt ihr denken, regelmäßige Veröffentlichungen, das hat da ja schon oft genug nicht geklappt – und Recht hättet ihr, aber ich bin ja lernfähig. Von den 12 generell geplanten Folgen der zweiten Staffel sind 11 bereits im Kasten, das sollte also passen. Danach wird es dann einen Moment Pause geben, aber zumindest Stand heute ist eine dritte Staffel durchaus wahrscheinlich.
(Ich bin mir außerdem fast sicher, dass gerade die ersten beiden Episoden möglicherweise gefundenes Fressen für jedwede selbsternannte YouTube-Safety-Police sein könnten, deshalb auch hier einfach noch mal vorweg – gebt Acht, auf euch und andere, und seid verantwortungsvoll im Umgang mit Werkzeugen, Chemikalien und allem anderen.)

Und ebenfalls noch nicht erschienen, mittlerweile aber gesetzt und in der Fahnenkorrektur angekommen ist Verdorbene Asche, mein nächster Roman. 228 Seiten wird das Buch am Ende wohl haben, womit es minimal dicker ist als Schleier aus Schnee, aber dennoch weiterhin meine Liebe zum kurzen Roman bekräftigt. Release ist weiterhin vor Ostern; sagen wir mal, im Idealfall geht’s innerhalb des Monats März raus an BoD zwecks Produktion.

So, und das war alles, was gerade rund um Veröffentlichungen so zu haben ist. Okay, am Sonntag kommt der nächste DORPCast, aber das ist ja ohnehin (halbwegs, meistens) eine Regelmäßigkeit.

Das ist … eigentlich viel zu stringent und monothematisch für meine sonstigen Allerlei-Posts, oder?

Ach, wisst ihr was – Webtipp – Kettcar haben auch eine neue Single raus:

Viele Grüße,
Thomas

Allerlei: Con-Termine, DORP 20, Social Media und Videos

Hallo zusammen!

Fangen wir mal direkt mit was Griffigem an: Die Cons-und-Messen-Rubrik hier im Blog ist aktualisiert und hat nun eine erste Übersicht, wo man mich wohl dieses Jahr voraussichtlich wird treffen können. Ohne Gewähr, aber jetzt, wo ich erste Termine von der Arbeit her habe, lohnte da mal ein Update.

Dann ein fast schon alter Hut für alle, die mir auch auf anderen Kanälen folgen, aber die DORP wird dieses Jahr runde 20 Jahre alt! Am 2.2. war der eigentliche Jubiläumstag, wozu ich hier ein paar Worte schrieb und hier ein paar Worte in die Kamera sprach, wozu es im Laufe des Jahres aber hoffentlich noch deutlich mehr zu feiern geben wird.

Und auch wenn ich mich eigentlich sehr aktiv bemühe, nicht jedes einzelne Mal was zum Social-Media-Verzicht zu schreiben, so ist es spannend, wie viel Input zu dem Thema gerade akut und aktiv um mich herum aufzulaufen scheint.
So warf mir der Scorp die Tage diesen Bericht über eine Studie rüber, der zwar jetzt auch keine neue Weisheit verteilt, aber zumindest allerhand meiner eigenen Thesen zu bestätigen scheint.
Beim von mir ja sehr geschätzten, aber auch recht speziellen Podcast Hello Internet vollzieht einer der beiden Podcaster, CGP Grey, gerade einen ähnlichen Versuch, wenn auch mit einem Fundamentalismus, den ich hier nicht hinlegen werde; dennoch, wen das Thema interessiert, der kann vermutlich ganz gut bei Folge 108: Project Cyclops einsteigen und gucken, wohin es ihn führt. Aber Achtung, HI ist ein sehr … unfokussiertes Hörvergnügen.
Außerdem ist da Autor John Green; der vollzieht gerade ein ähnliches Experiment und berichtet ihn diesem kurzen Video vom Resultat der ersten vier Wochen.
Spannend, wie das offenbar gerade um sich greift, wenn man so will.

Und wo wir schon gerade bei den Greens sind – dann packe ich doch einfach noch zwei Videos hier drunter, mit denen ich mal absolut nüchts zu tun habe, die aber denke ich auf ihre Weise sehenswert sind.
Indirekter ein Green-Produkt und vielmehr eines von Lindsey Ellis ist Death of the Author, das für mich eine durchaus wundervolle Erinnerung war, warum ich Literaturwissenschaft halt doch liebe:

Vom anderen Green-Bruder Hank hingegen, deutlich kürzer, weniger gehaltvoll, dafür aber auch kurzweilig und gerade für mich – der ich nach 15 Jahren Leben auf Aachens heißen Thermalquellen nun wieder den ersten richtigen Eifel-Winter mitnehme – sehr amüsant, ist das hier:

Und das soll’s für heute gewesen sein, die Mittagspause, in der ich das hier (von euch aus gesehen gestern) schreibe, ist eh quasi um.

Viele Grüße,
Thomas

Über’s Schaffen reden (Webtipp)

Hallo zusammen!

Ich bin ja generell immer jemand, der Leuten gerne zuhört, wenn sie etwas sagen möchten. Darum funktionieren Vlogs für mich, Podcasts, TED Talks. Aber es gibt da eine nischige Sonderform, eine Unterkategorie, die ich sogar besonders mag – nämlich dann, wenn Kreative über ihr Tun und Treiben reden.
Und damit meine ich nicht „Künstler zu Gast in Talkshow, berichtet von neuestem Projekt“, was auch nett sein kann. Sondern vielmehr immer dann, wenn es nicht primär um PR geht. Wenn es vielmehr um das tägliche Werken geht, wenn die Selbstvermarktung ein wenig zurücktritt und man halt daran fühlt, mehr von den Menschen und weniger von den Personae zu sehen.

Und das führt uns an dem Punkt, an dem dieser Beitrag hier vor allem ein glorifizierter Webtipp ist. Webtipps, „für die Jüngeren unter euch“, waren eine Beitragsform hier im Blog, wo ich halt auch mehr oder weniger einfach auf etwas zeigte und sagte: Da, guckt mal, ist gut!
Der letzte hier ist fast zwei Jahre her, was glaube ich teils daran liegt, dass ich so etwas mehr auf Twitter in die Welt trage – aber heute, hier und jetzt hatte ich noch mal das Bedürfnis, auf etwas zu zeigen und zu sagen: Da, guckt mal, ist gut!

Hank Green ist hier namentlich schon immer mal gefallen, er ist der Bruder von Autor John Green und selber der Kopf hinter hundert coolen Projekten von SciShow bis VidCon. Tessa Violet ist hier auch vor Jahren mal erwähnt worden, weil mir ihr Debutalbum „Maybe Trapped Mostly Troubled“ so gut gefiel. Beides sind Kulturschaffende, denen ich online ohnehin folge – und dieses im Video gezeigte Gespräch hatte augenblicklich meine Aufmerksamkeit.

Es ist aber auch ein schönes Beispiel für etwas, was ich hier dann und wann schon mal gepredigt hatte – wie wichtig es ist, sich mit nach ähnlichem strebenden, kreativen, positiven Menschen zu umgeben. Ich finde, wenn sie in dem Gespräch über Tessas neues Musikvideo reden, merkt man, was ich meine. Es spiegelt sich darin auch ein Gefühl, dass ich in meinem Freundeskreis kenne, wenn wir einander von Projekten erzählen. Manchmal denke ich mir dann, ach, da hätte man auch eine Kamera draufhalten können, das hätte bestimmt jemandem etwas gebracht.
Und die beiden hier haben es getan.
Salopp gesagt: Sucht euch Menschen, mit denen ihr euch so austauschen könnt. Deren Meinung ihr achtet, deren Werk, wichtiger aber noch, deren Persönlichkeit euch zuspricht und wo ihr glaubt, dass sie für euch ein kreativer Multiplikator sein können. Kein Reichweiten-Multiplikator, sondern einer, der euch hilft, eure eigenen Ideen in neue Perspektiven zu rücken und so zu mehren.

All das ging mir durch den Kopf, vor drei Wochen, als das Video erschien. Und das provoziert natürlich arg die Frage, warum ich diesen Beitrag jetzt erst schreibe. Nun, einerseits, weil wie immer so viel zu tun war, dass bisher die Zeit fehlte, diese Zeilen zu tippen. Und dann waren plötzlich schon zwei Wochen vergangen und ich fing an, mich in der eigenen Gedankenschleife um die Relevanz des Postings zu verlieren … ach, vielleicht kennt ihr das ja.
Aber Tessas neue Single „Bad Ideas“ steht nun bevor und sie trommelt gerade überall wie wild. Und da dachte ich mir, vielleicht ist ja doch mal Zeit, diese Zeilen endlich aufs virtuelle Papier zu bringen. Ihre Musik ist um Welten poppiger als quasi alles andere, was ich so höre, aber keine Ahnung, irgendwie trifft’s einen Nerv bei mir. Und ich hab auch einfach schon zu lange keine Künstler mehr hier beworben. Wer ihr neue Single pre-safen mag, der kann das auf Spotify auch schon tun
Ach so, das Musikvideo zu Crush, packe ich hier noch drunter.

So, und nach all dem Betrommeln von anderer Leute Arbeit, gibt es vermutlich morgen, spätestens Montag auch wieder was aus eigener Fertigung hier. War ja Tanzball – also eine traditionelle Zeit für Videos.

Viele Grüße,
Thomas

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