Seelenworte

Seelenbilder ist im Druck

Morgen!

In aller Kürze: Seelenbilder ist raus zum Verlag. Das Cover ist seit Tagen und der Buchblock nun seit gestern raus und abgesegnet, ich bin also zuversichtlich, dass sich da bald was tun wird. Mir fehlen jegliche Erfahrungsgrundlagen, wie lange es nun noch dauert, aber ich gebe hier Bescheid, sowie es soweit ist.

Die ISBN des Buches steht bereits fest und lautet 978-3-837-06921-1. Alles andere liegt nun vorerst in den Händen der Damen und Herren aus Norderstedt. Ich sage aber postwendend Bescheid, sowie man seine Finger an das Buch legen kann.

Grüße,
Thomas

Bin ich ein Dinosaurier?

Morgen zusammen…

Gestern las ich im Kultur-Teil des Spiegels einen Artikel über die potentielle Zeitenwende, die das eBook über den Buchmarkt bringen können soll. Darin stand zum Beispiel die für mich erschreckende Zahl, dass der Durchschnitt des Geldes, das Leute pro Jahr in Bücher stecken, mittlerweile bei 60 Euro angekommen ist. Das ist nicht viel…

Aber was mich vielmehr nachdenklich stimmte war eben genau diese Prophezeiung einer Zeitenwende. Sind traditionelle Bücher tatsächlich das Modell von gestern? Muss ich mich in zwanzig Jahren, wenn der Herbst kommt, mit einem komischen Plastikkasten auf die Couch kuscheln, während es draußen stürmt?

Sicher, im praktischen Anwendungsbereich haben digitale Bücher ihren Verwandten auf totem Baum einige Vorteile voraus; etwa die so gerne genannte Volltextsuche. Wobei selbst die ihren Makel hat, denn man muss da schon wirklich wissen, was man sucht. Wer lieber nur querlesen will, ist vermutlich mit der Papierversion noch immer schneller unterwegs.

Aber gerade wenn man sich von Bedienhandbüchern und Lexika/Nachschlagewerken entfernt, kommt ein weiterer Faktor ins Spiel, den vermutlich kein Reader jemals emulieren kann: Ein Buch „fühlt sich an“. Das Papier, die Typographie, der Geruch von Einband, Seiten und Leim, die Laminierung des Einbandes, eventuelle Strukturprägungen – all das kann ein Reader niemals bieten. Dicke Bücher mit dünnen Seiten, dünne Bücher mit dicken Seiten. Farbseiten. Einleger. Kreativ eingefaltete Buchrücken. Beschläge. Lesebändchen. Die Farbe der Materialien. Das Geräusch, dass das Buch macht, wenn man es aufschlägt.
All das macht Bücher zu einem reizvollen Objekt der Begierde.

Aber irgendwie beruhigt mich das auch. Wer nicht Bibliophil ist, also in die 60 Euro/Jahr-Kategorie fällt, dem ist das zwar vermutlich egal, für den rechnet sich ein Kindle für 300 Euro aber auch nun gar nicht. Wer hingegen nicht nur Texte, sondern wirklich Bücher als Ganzes konsumiert, der würde mit dem Reader zwar vielleicht günstiger fahren, aber dem entgehen dadurch all diese haptischen, optischen und olfaktorischen Eigenheiten der Bücher.
Nein, ich denke, ich bin kein Dinosaurier, höchstens einer, der es lieber „Old School“ mag.

In diesem Sinne kann ich übrigens voll Freude bekunden, dass – wenn alles glatt gehen sollte – eine Vorabfassung von Seelenworte zwecks Korrektur heute gegen Mittag an die Lektoren raus geht.
Übrigens als digitale Kopie…

Viele Grüße,
Thomas

Das Layout von „Seelenbilder“ schreitet voran

Hallo zusammen!

Okay, das ist jetzt nicht gerade der reißerische Aufmacher für Seite 1, aber die Überschrift sagt einfach alles, was es derzeit an Neuigkeiten gibt. „Seelenbilder“ gliedert sich in insgesamt sieben mehr oder weniger gleich große Kapitel, jeweils so im Rahmen von acht bis zehn Seiten.
Deren Namen sind – „Actor’s Nausea“ (die Theatergruppe des Anglistischen der RWTH, für die ich die Poster gestalte), „Condra e.V.“ (der LARP-Verein, bei dem ich für alle Grafikarbeiten zuständig bin), „DORP“ (mein endlos altes und noch immer atmendes Rollenspiel-Webseiten-Projekt), „Illugraphien“, „Private Collagen“ und „Photographie“ (drei Kapitel mit privaten Arbeiten von mir) sowie „Eifelarea Film“ (die NoBudget-Filmgruppe, zu deren Gründungs- und Aktivmitgliedern ich zähle).
Von diesen sieben Kapiteln sind drei vollkommen fertig und zwei bis auf wenige Details. Ich denke, bis Ende der heute begonnen Woche kann ich das Layout sogar komplett abschließen. Dann gehen die noch mal ins Lektorat und sowie sie da raus sind, geht der ganze Batzen dann in den Druck…

Ich bin sehr gespannt … ich hoffe, ihr auch!

Mit vielen Grüßen,
Thomas

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