Seelenworte

Na Logo(s)!

Hallo zusammen!

Ich wollte an dieser Stelle heute nur ein Lebenszeichen loswerden, nachdem ich sowohl letzte als auch vermutlich diese Woche so viel um die Ohren habe, dass das Bloggen was kurz kommen könnte.

Letzte Woche aber war, und das war tatsächlich nie wirklich geplant, irgendwie die Woche der Logos. Einige für die DORP, eines für Ulisses und eines, zu dem ich gleich komme.

Das Ulisses-Logo muss natürlich seinen offiziellen Release abwarten (ist aber auch kein Projekt, was nicht schon angekündigt wäre; kein Scoop hier jenseits von „Grafiker macht seine Arbeit“).

Bei den DORP-Logos ist es ähnlich, da warte ich auch teils noch auf finale Okays der anderen Beteiligten. Ich bin aber guter Dinge, dass zum Anfang Dezember eine längere Übersicht ihren Weg auf die DORP finden wird, die das dann mal alles zusammenkehrt; Die 1W6 Freunde, Mystics of Mana, Motel und mehr.
Eines aber, eines will ich euch schon mal zeigen – die vorige Version kanntet ihr schon, aber so wie sich das Spiel im letzten Jahr weiterentwickelt und finalisiert hat, so hat es auch das Logo:

Das aber bringt uns zu La Chaumine. Ich muss ausholen.
Zwei gute Freunde von mir besitzen ein altes Haus in Belgien. Dieses Haus trägt tatsächlich einen Namen, stolz über der Tür präsentiert: „La Chaumine“1.
Diese beiden Freunde imkern auch, und wollten gerne diesen Namen auch als Markennamen ihres Honigs nutzen. Aber mehr noch, nicht nur den Namen, sondern auch den Schriftzug, wie er arg verblasst an der Hauswand zu erkennen ist.
Also habe ich zunächst bei einem zufälligen Besuch dort mit einem Handy einfach ein paar unterschiedlich belichtete, scharfe, detaillierte Fotos dieses Schriftzugs gemacht. Diese habe ich dann in Photoshop geworfen und mich dort bemüht, über allerhand Bildbearbeitung vielleicht noch ein wenig mehr von der alten Schrift sichtbar zu machen, als man mit bloßem Auge ausmachen kann.
Basierend darauf habe ich dann zunächst eine relativ akkurate Version von dem, was man wirklich sehen kann, nachgezeichnet und in einem zweiten Durchgang dann versucht, den Buchstaben überall dort noch zusätzliches Gewicht zu verleihen, wo ganz offensichtlich Lücken klafften. Hingegen bewusst verzichtet habe ich auf alle Formen der „Versäuberung“ entlang der Kanten. Es sollte ja die Wandinschrift sein, mit all den wunderbaren Ecken, Kanten und Klecksen, kleinen Asymmetrien, nur halt digital.
Und mit dieser Rekonstruktion sind wir demnach nun hier:

Es hat etwas von Linoldruck, finde ich, und das ist ja weiß Gott nicht der schlechteste Look, wenn ihr mich fragt.

Wenn ihr also demnächst mal irgendwo hier im Dreiländereck über Ardennenhonig aus Belgien der Marke La Chaumine stolpert, denkt an mich – und holt euch ruhig ein Glas. Lecker ist er nämlich auch.

So … mal sehen, wenn die Woche mir die Chance lässt, folgt die Tage noch was hier, ansonsten aber bald darauf – zu erzählen gibt es genug, nur an der Zeit hapert es wie immer.

Viele Grüße und eine schöne Woche,
Thomas


  1. Das ist mal wieder eines dieser Worte, was eine akkurate Übersetzung angeht. „Häuschen“ trifft’s aber ganz gut. 
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