Die letzte Generation Print?

Hallo zusammen!

Was ein trüber, trister Herbstabend. Aber da fügt es sich doch, dass ich hier entgegen sonstiger Gewohnheiten mal abends sitze, einen dampfenden Kaffee vor mir und die Heizung aufgedreht, um noch mal einen Artikel zu schreiben. Das ist, nach diversen „News“-Postings der letzten Tage glaube ich auch noch mal nötig. Zumal davon vermutlich noch mehr folgen.

Ich habe dieser Tage einen Podcast gehört, genauer gesagt ein Interview des „Nerdist Writer’s Panel“ mit Adam Rogers, einem der Hauptredakteure bei der amerikanischen Wired, sowie Fernseh-Autor Ben Acker. Direkt vorweg: hier zu haben, schwer empfohlen. Ich bin wirklich kein großer Podcast-Hörer, aber das ließ mich, nach einem eher gemütlichen Anfang rund um die schnell wieder verstorbene Wired-TV-Sendung nicht mehr los – denn dort reden sie dann über Zeitungen, Redaktions- und Recherchearbeit, Konzept-Findung für Artikel und dergleichen mehr. Alles extrem spannend, gerade wo ich ja in der jüngeren Vergangenheit deutlich mehr in Magazinen publiziert habe als im Bereich Tagesjournalismus.
Dann aber fiel ein Satz und in der Sekunde, in der ich ihn hörte, war mir klar, dass ich dazu bloggen will:
Adam Rogers sagt dort: „I’m probably the last generation that started in print.“
Das ist, als Erkenntnis, ungeheuer signifikant. Und vielschichtiger, als ich selber zunächst glaubte. Weiterlesen

Schülerzeitung, Schulzeitung – Ein Rückblick, ein Gedankengang (was umfangreicher)

Hallo zusammen!

Nicht in meiner Bibliographie enthalten, aber dennoch irgendwie der Anfang meiner publizistischen Tätigkeiten war, wie wohl bei vielen, die Schülerzeitung. Das Städtische Gymnasium Schleiden (SGS) besuchend, stieß ich irgendwann auf die Schülerzeitung Pranke und reihte mich im Laufe der Zeit dann auch sozusagen in den Dunstkreis der darin involvierten, Kulturschaffenden ein.

Um ein bisschen weiter auszuholen: Weiterlesen