Das selbstgewählte Exil: Mal wieder Schwarzwaldgedanken

Hallo zusammen!

Wie ich das letzte Mal bereits gesagt habe: Vorige Woche war ich, mal wieder, mit einigen Freunden im Schwarzwald und will in guter, vierjähriger Tradition nicht davon abkommen, hier einige Gedanken mit euch zu teilen. Wer mitliest, kennt das generelle Prinzip: Gemeinsam mit einigen Freunden setze ich mich irgendwie alle 9 bis 12 Monate für eine Woche in den Schwarzwald ab, in das Feriendomizil eines guten Kumpels, um dort etwas zur Ruhe zu kommen. Dort wo wir sind, ist Handy-Netz rar und ein Festnetz nicht vorhanden, sodass es tatsächlich postmoderne Isolation ist, was wir dort betreiben. Fernab der Sendemasten herrscht wirklich einmal Ruhe, und der Alltag ist fort, sehr weit fort. Es ist, was ich schon lange hier manchmal vielleicht etwas zu sehr predige, aber woran ich durchaus fest glaube: So connected wir alle immer und überall sind, und so gut das in vielerlei Hinsicht ist, so heilsam ist es, damit einmal zu brechen.

Saig Dezember 2014 web-3374

Heute schon nirgendwo gewesen?

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Die große DORPCast-Umfrage

Hallo zusammen!

Vielleicht hat es der eine oder andere schon mitgekriegt oder erraten – ich war vorige Woche mal wieder im exilhaften Urlaub dort, wo keine Datenleitung fließt. Aber während die textliche Aufbereitung eben jener Woche noch ein zwei Tage dauern wird, gefolgt von einer Rückbetrachtung einer denkwürdigen, unterhaltsamen, aber auch … speziellen Prima-Vista-Lesung mit David Nathan und Simon Jäger, die ich am Samstag davor in Köln besucht habe, heute nur ein kurzer Hinweis:

DORPCast Umfrage 2014Seit gestern und bis etwa Mitte Januar könnt ihr, sofern es euch betrifft, an der großen DORPCast-Umfrage teilnehmen. Es gibt keine Preise zu holen oder dergleichen, aber dafür die Chance, ein wenig die Zukunft unseres kleinen Podcasts mitzuformen.
Solltet ihr das gute Stück also zumindest dann und wann hören, es sind zehn Fragen, die meisten davon ein einzelner zu machender Klick – länger als fünf Minuten sollte es also nicht dauern – und zum Formular geht es hier entlang!

Meinerseits direkt an dieser Stelle dann auch Dank: Fürs Zuhören sowie auch für die Beantwortung der Fragen.
Das ist das erste Mal, dass irgendeines der von mir (mit-)betreuten Projekte eine derartige Kundenbefragung durchführt und ich muss zugeben, ich finde es gerade maximal spannend. Wer hätte gedacht, dass sich die Pflichtseminare „Empirische Sozialforschung“ im Studium doch noch mal auszahlen würden?

Viele Grüße und vermutlich direkt bis morgen,
Thomas

Webtipps: Proximity und Wanderers

Hallo zusammen!

Lust auf zwei Kurzfilm-Tipps, die noch mal nicht aus meiner Feder sind? Ich hätte da nämlich welche, die geteilt gehören, wie ich finde.

Zunächst wäre da Proximity. Ein Kurzfilm, der mehr oder weniger aus Verlegenheit entstand, denn eigentlich wollte Regisseur Ryan Connolly einen ganz anderen Film drehen, aber als da kurzfristig einige Umstände sich gegen das Projekt kehrten, aber schon Location und Equipment gemietet und Darsteller auf dem Weg waren, drehten sie eher in wilder Improvisation halt Proximity.
An sich will ich gar nicht mehr viel dazu sagen, außer dass es ein ziemlich schön gefilmter Actiontitel ist, der ein wenig wie eine gute Kurzgeschichte funktioniert: Er startet mitten in der Handlung, ohne alle Details zu haben, was geschieht, versteht es den Betrachter zu fesseln und am Ende ist man selber gefragt, sich vorzustellen, wie es weitergehen mag.
Ein Bonus: Im Nachspann sind diverse Links zu thematischen Making-Ofs enthalten, denn Connolly ist auch der Host der von mir sehr geschätzten Youtube-Show Film Riot.
Man ergänze noch ein paar durchaus gute Darsteller, allen voran Todd Bruno und Ryans Bruder Josh Connolly, und fertig ist ein ziemlicher Tipp.
Also: Angucken!

Und dann vollkommenes Kontrastprogramm: In Wanderers hat der schwedische Filmemacher Erik Wernquist Auszüge aus Vorträgen Carl Sagans genommen und mit packender Musik und bombastischen Bildern unterlegt. Es ist im besten Sinne des Wortes eine utopische Vision von einer Zeit, in der wir Menschen das Weltall besiedeln. Es ist optimistisch, eindrucksvoll und wunderschön.
Anders als Proximity wütet sich Wanderers auch gerade gehörig durch alle Social-Media-Kanäl, doch die Ehre ist hier definitiv berechtigt; der Film ist vollkommen bildgewaltig. Auch gefällt mir hier, dass er zwar keine Story hat, die Bilder aber inspirativ genug sind, einem das Gefühl zu geben, dennoch einen Blick auf ein Epos werfen zu dürfen. Dass die fremden Welten dazu dann auch noch auf wissenschaftlich akkuraten Messdaten, Karten und Fotografien beruhen, ist nur noch die Sahne auf dem Kuchen.
Auch hier gilt: Anschauen!

Und dieser Tage wird es dann mal wieder nachdenklich hier; aber das ist ein Text, der noch fertigeschrieben werden will.

Viele Grüße,
Thomas

Albern macht glücklich (Zwischenstände)

Hallo zusammen!

Einmal mehr ein neuer Monat, einmal mehr ist es Zeit für Zwischenstände. Dabei war der vergangene Monat tatsächlich rar an Dingen, die ich nicht gleich sowieso erwähnen werde – halten wir uns also nicht lange auf und kommen direkt zur Sache.
Nur die übliche Erklärung: Einen Hintergrund wie sonst oft hat die Überschrift heute nicht; weder ist sie ein Zitat noch eine Referenz. Sie bezieht sich nicht mal auf ein bestimmtes Ereignis. Sie ist allerdings eines: Sie ist einfach nur wahr.

Belletristik

Schleier aus Schnee

Schleier aus Schnee

Der Schleier aus Schnee sollte über die Zeit zwischen den Tagen in seine letzte Bearbeitungsrunde aufbrechen. Vorher wird zeitlich aus diversen Gründen eng, aber dann, dann wird losgelegt.
Geschichten aus Condra: Die blaue Gans hängt noch immer an seinem letzten Nadelöhr. Ich hätte es so gerne bis Weihnachten bei den Leuten gehabt und das, da will ich offen sein, ist einfach und ehrlich richtiggehend frustig. Aber bis Ende des Jahres löst sich der Knoten – sollte es nicht unerwartet schnell von selbst gehen, ist auch dieses Buch auf meiner Liste für die Zeit zwischen Weihnacht und Neujahr.
Und belletristisch geht es dann kommendes Jahr mit den Weltenscherben weiter. Da bin ich guter Dinge.

Sachbuch

Nichts Neues an der Sachbuchfront …

Schreibaufträge

Ich hab euch ja schon gesagt, dass ich für das Cthulhu-Rollenspiel etwas schreibe. Ich bin jetzt mal so gewagt und spezifiziere mit fortschreitendem Schreibprozess: Es wird ein Abenteuer und es wird im Prag-Quellenbuch erscheinen. Mein bisheriger Arbeitstitel ist Das Lodern unter der Stadt, aber das mag sich noch ändern und Details verrate ich selbstredend keine.
Aber ich freu mich drauf. Cooles Thema, cooler Ansatz – jetzt muss es dem nur noch gerecht werden.

Übersetzungen

Der erste Dumarest-Band; Band 2 kommt im Spätsommer

Der erste Dumarest-Band; Band 2 kommt im Spätsommer

Atlantis-Verlagslektor André Piotrowski ist mit meiner Übersetzung von Planet der Spieler durch, also der deutschen Ausgabe zum englischsprachigen E.C.-Tubb-Roman The Toymaster. Planet der Spieler ist der dritte Band der Reihe um Earl Dumarest, deren erster Band – Planet der Stürme – in meiner Übersetzung ja bereits erhältlich ist und bei dessen zweiten Teil, Derai, ich noch immer gespannt auf das genaue Datum warte. (Wer dagegen schnuppern mag: Es war mir völlig entgangen, doch im Atlantis-Blog gibt es eine kleine Vorab-Leseprobe aus Band 2.)
Ich sitze derweil, man ahnt es, an Kalin, dem vierten Band. Sagte ich schon, dass das total coole Abenteuerromane sind und – im besten Sinne – SciFi der alten Schule? Ich arbeite immens gerne an der Reihe! Weiterlesen

Bilder der Bilder aus Condra 2

Hallo zusammen!

Bilder aus Condra 2: Ein Hardcover mit Schutzumschlag

Bilder aus Condra 2: Ein Hardcover mit Schutzumschlag

Mein Belegexemplar von Bilder aus Condra 2: Fotos von der anderen Seite ist mittlerweile da und wie nicht anders erwartet ist es ein rundum schönes Werk geworden. Der Druck und die Bindung sind – wie gewohnt bei BoD – hervorragend und die Hardcover-Aufmachung insgesamt hinterlässt auch von der Haptik her einen sehr guten Eindruck.
In diesem Kurz-Artikel findet ihr auch einige Fotos von dem Fotobuch – durchaus schick, oder? Ich jedenfalls bin sehr zufrieden.

Zur Erinnerung, der Klappentext klang so:

Nachdem das Projekt „Bilder aus Condra“ guten Anklang gefunden hatte, war klar, dass es eine Fortsetzung erhalten würde. Allerdings wollte Vereinsfotograf Thomas Michalski nichts überstürzen und beschloss, sich zwischen den Serien etwas Zeit zu nehmen.
2012 dann war allerdings die Zeit gekommen – viele alte und viele neue Gesichter trafen sich in einer ganzen Reihe von Terminen und ließen sich in Gestalt alter wie neuer Charaktere gemeinsam ablichten. Und natürlich sollte es auch dieses Mal wieder einen abschließenden Bildband geben.
Dieser liegt in Gestalt von „Bilder aus Condra 2“ nun vor.
Viel Vergnügen!

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Das Buch ist für 34,95 Euro überall dort zu bestellen, wo es Bücher gibt. Das heißt, ihr könnt euch, mit dem Titel, meinem Namen und/oder der ISBN 978-3-7347-2972-0 zum lokalen Händler eures Vertrauens begeben und das Buch dort erwerben, oder aber ihr nutzt jemanden, der es euch schickt. Amazon zum Beispiel.

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Das soll’s für heute auch schon gewesen sein.
Aber morgen, morgen kriegt ihr die letzten Zwischenstände für 2014!

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Viele Grüße,
Thomas