Neues in meiner Blogroll

Hallo zusammen!

Zwei kurze Hinweise zum frühen Morgen:
Zunächst, ganz kurz, der Hinweis, dass ich es nach viel zu langer Zeit endlich mal auf die Reihe bekommen und den Link auf Holger Göttmanns Blog Dive into Shine auf der rechten Seite auf seine „neue“ Adresse aktualisiert habe. Ich setzte „neue“ dabei in Anführungsstriche, als dass ich das viel, viel zu lange vertrödelt habe.
Dabei lese ich täglich bei Holger mit und kann sein Blog durchaus empfehlen – auch wenn sein Themenspektrum gleichzeitig sehr breit gestreut und ein wenig speziell ist. Also perfekt für mich.

Der zweite Hinweis ist dagegen so richtig, richtig neu. Unter dem verdammt starken Titel Wasting A Lifetime hat, nach langem Zureden unter anderem meinerseits, nun auch Gérard ein Blog. Gérard ist der, der bei Hilde und die Glocken der Amazonen für Spezial-Effekt-Make-Up und andere Effektarbeiten verantwortlich ist (und er ist Mitlarper, Mitrollenspieler, Mittänzer und sowieso ein verdammt toller Kumpel, was aber alles, anders als das Make-Up, nur indirekt mit dem Blog zu tun hat).
Auf der Seite liefert er nun mit intendierter Regelmäßigkeit Tutorials ab über den Kram, der er so baut, bastelt, gießt, anrührt, aufträgt, schminkt […] und erklärt so leicht nachvollziehbar, wie man sich so etwas auch gönnen kann.

Den Anfang machen ungefährlicher Stacheldraht und Zombie-Fingernägel – was will man da denn mehr? Außerdem leitet er seine Beiträge bisher und, so wie ich ihn kenne, auch weiterhin jeweils mit einem assoziativ oder gar thematisch passenden Youtube-Video ein, was ein phantastisches Mittel zur probaten Prokrastination ist.
Schaut mal rein!

Ansonsten, das habt ihr sicher schon gemerkt, ist diese Woche mal wieder eine dieser Wochen und die Posting-Frequenz hier relativ niedrig. Ich denke, kommende Woche wird das mal wieder besser werden!
Falls hier jemand mitliest, der am Samstag auf dem Tanzball „Von Hoher Zeyt“ ist, dann sehen wir uns ja dort. Ansonsten melde ich mich hoffentlich vor Ende der Woche aber auch noch mal hier!

Viele Grüße,
Thomas


Wenn der Silberstreif vom Morgen kündet (Zwischenstände)

Moin zusammen!

Nachdem die letzten Wochen ziemlich unter einem bedingungslosen Stern der Selbstausbeutung gestanden haben, war das vergangene Wochenende noch mal ein kleines, aber starkes Kontrastprogramm. Ich bin ja lange nicht mehr im Hellen heimgekommen, aber … so alle paar Quartale muss das irgendwie auch mal sein.
Das heißt aber umgekehrt auch, dass ich vorher eine Menge gerissen bekommen habe – und da lohnt sich doch noch mal die neuerliche Tour durch die Projekte.

Die erste Testfassung von Schleier aus Schnee, Akt 1

An der Romanfront hat sich bei Schleier aus Schnee eine Menge getan. Nebenstehend seht ihr ein Foto des ersten Viertels des Buches, wie es vergangene Woche an die erste Testleserin gegangen ist. Inklusive eines zweiten Umschlags, der einen kleinen Fragebogen beinhaltet, den besagte Leserin sich nach der Lektüre dann vornehmen kann. Ich bin schon sehr gespannt und das alles hat definitiv einen ziemlich ausgeprägten „Es hat begonnen“-Vibe.
Gleichermaßen ist die Bearbeitung des zweiten der vier Akte mehr oder weniger durch, da fehlen nur noch kleine, letzte Handschläge dran. Das ist durchaus ebenso ein krasser „Milestone“, denn damit ist auch die letzte Überarbeitung von Schleier aus Schnee vor dem externen Feedback schon halb durch. Nach einem sehr langsamen Großteil des Jahres 2011 hat das Projekt derzeit also echt Fahrt aufgenommen.

Ebenfalls zum Testleser sind zwei meiner drei Texte zu Geschichten aus Condra: Die blaue Gans. Noch nicht meine eigentliche Erzählung Die Bestie von Widdau, wohl aber Prolog und Epilog sind gestern an Tobias Cronert raus, der mal einen Blick von außen darauf werfen wird. Ich bin sehr gespannt.

Die Artikel-Front ist soweit unverändert. Mein Haus, mein finsterschwarzes Haus liegt beim noch ungenannten Empfänger und harrt auf Feedback, Winterpause im Land der Amazonen hingegen harrt nur auf das Erscheinen des Anduin 104. Auch wenn ich fürchte, dass ob des bisherigen Ausbleibens von Anduin 103 da noch relativ viel Zeit vergehen könnte.
Außerdem ist gestern auch Die Tröte ins neue Jahr gestartet und pünktlich zur Vereinstaverne ist die erste Ausgabe des Jahrgangs 6 und somit 55. Ausgabe insgesamt erschienen. Wie immer ein Gemeinschaftsprojekt mit vielen helfenden Händen. Danke an alle, die das möglich machen.

Jede Generation hat ihre Inspirationsquellen, durch die sie schon in früher Jugend geprägt wurde

Das Buch Hylträa hat sich nicht weiter voranbewegt – anders als Mystics of Mana, das neue Rollenspiel, das ich zusammen mit Michael „Scorpio“ Mingers für die DORP schreibe. Alle Assoziationen, die der Titel weckt, sind vermutlich angemessen. Derzeit sieht es so aus, dass sich Scorp um die Regeln kümmert, während ich die Welt weiter ausgestalte. Das reift auch bereits sehr beträchtlich heran und ich freue mich jetzt schon darauf, erste Detail auf die Öffentlichkeit zu entlassen.
Aber es scheint zu funktionieren. Ich habe einer Freundin die Tage ein paar erste Details verraten und die hat postwendend ihr altes Super Nintendo wieder entstaubt, offenbar sehr angefixt von dem, was ich so erzählt habe. Scheint einen Nerv zu treffen. Macht mich ergo stolz.

Bei den Lektoraten seid ihr schon mehr oder weniger auf dem Laufenden. Alle Zeit der Welt hat seinen Titel und erscheint voraussichtlich Ende Februar beim Verlag Saphir im Stahl. Außerdem haben Scorp und ich unser zweites Lektorat für Den-Verlag-der-das-erst-noch-selber-nennen-wird abgeliefert. Es macht Spaß, das ab und zu auch im Joint-Venture zu machen!
Ansonsten hab ich derzeit noch zwei Romane in der Bearbeitung; Details wie immer, wenn es vollbracht ist.

Ein paar Fälle von „Sonstiges“ habe ich darüber hinaus noch anzubieten. Zunächst mal bin ich durchaus recht stolz zu vermelden, nun auch die erste Musik-Rezension meines Lebens geschrieben zu haben. Viele hunderte Kritiken gehen auf meine Kappe, aber die – durchaus aus dem Rollenspiel-Fokus heraus geschriebene – Beurteilen von Erdenstern – Into the Light ist dennoch noch einmal ein Novum.
Und es ist eh mal wieder ein guter Anlass darauf zu verweisen, dass im Schnitt mindestens eine Rezi aus meiner Feder drüben bei der DORP erscheint.

Dann sind da die Fotos vom Tanzball 2011. Erst haben sie die Kurve ins Netz lange nicht gekriegt, dann verbummle ich darüber hinaus auch noch, dass sie mittlerweile on sind. Also, meine Fotos findet man nun auch hier im Netz. Und die versprochenen Ballett-Fotos? Sollten ab kommende Woche erscheinen; dann wollte ich mit meiner Mitverantwortlichen Anke noch mal die Wunschliste abgrasen und was den notwendigen Segen kriegt, erscheint dann in meiner Galerie.
Und zuletzt muss ich mich noch mal kryptisch fassen und kann nur sagen, dass ich derzeit auch für das LARP-Con Spiel mit dem Vertrauen, das wir kommenden Monat veranstalten, spürbar Zeit aufbringe. Nach dem Con zeige ich euch da auch gerne hier mal mehr – vorher geht leider nicht, es lesen ja Spieler hier mit.

Mal sehen, was die kommenden Wochen jetzt bringen werden. Ich halte euch auf jeden Fall auf dem Laufenden!

Viele Grüße,
Thomas


Zwei Hinweise zu bereits erledigten Lektoraten

Hallo zusammen!

Zwei kurze Worte zum Sonntag anlässlich zweier Lektorate, über die ich an dieser Stelle schon geschrieben habe – und beides durchaus angenehme Sachverhalte!

Zunächst: Niemand wird billiger! Das phantastische Buch von Nicole Rensmann, ich persönliche finde durchaus phantastisch in Gerne wie in Qualität, fällt im Preis von 14,90 € auf 13,90 €. Da will man ja nicht meckern! Die Autorin weiß das zu berichten.
Lust zuzuschlagen? Mittlerweile gibt es die reguläre Ausgabe auch bei Amazon zur Vorbestellung (da steht jedoch noch der alte Preis); die limitierte Hardcover-Ausgabe gibt es wie immer bei Atlantis nur direkt beim Verlag.

Die andere Meldung betrifft das Lektorat, zu dem ich die Tage noch keinen Titel nennen konnte, weil es noch keinen Titel gab. Das hat sich mittlerweile geändert und mein zweites Lektorat für den Verlag Saphir im Stahl hat es dort auch auf die Webseite geschafft. Die Autorin heißt Pia Biundo, das Buch hört auf den wie ich finde durchaus gefälligen Titel Alle Zeit der Welt.
Was nun ist Alle Zeit der Welt? Ich will der offiziellen Seite nicht zu weit vorausgreifen, aber ich sage mal so – es ist ein gut geschriebener und philosophisch durchaus ansprechender Science-Fiction-Roman, der sich nicht davor scheut, seine Zehen auch mal in die Gewässer einer guten Liebesgeschichte zu stecken. Wobei man die beiden Genres in dieser Aussage sogar tauschen könnte, und es wäre noch immer wahr.

Das Buch ist sehr spannend geschrieben von einer Autorin mit der bemerkenswerten Gabe, die kleinen und großen zwischenmenschlichen Gesten (und Missverständnisse) mit schon fast schmerzhafter Präzision zu beschreiben und schafft es dabei, beide Aspekte – SciFi wie Zwischenmenschliches – mit der gleichen Würde und dem gleichen Respekt zu behandeln. Ich fand das Buch durchaus bemerkenswert und freue mich auf das Erscheinen – das sogar schon nah zu sein scheint. Wenn alles glücklich verläuft schon Ende Februar. Na, das wäre doch was!

Viele Grüße,
Thomas


Kurz in eigener Sache: zur Lesbarkeit im Blog

Hallo zusammen!

Da ich mich gleich erst zu Freunden und dann zum LARP schwinge für den heutigen Tag, nur ein kurzer Hinweis in eigener Sache – mir ist die Tage zugetragen worden, dass die Darstellung des verwendeten Themes hier in ihrer Qualität sehr von Browser zu Browser schwankt. Insbesondere was die Textdarstellung betrifft.
Ich hab das mal auf meine Agenda geschrieben, kann aber auch nicht versprechen, wann ich mal dazu komme, das Problem konkret in Angriff zu nehmen – die Möglichkeit zu CSS-Eingriffen auf WordPress.com kostet Geld, der Wechsel auf einen eigenen Server Geld und Zeit und der Wechsel des Themes vor allem Zeit, sofern sich überhaupt was findet, was mir zusagt – aber es ist vernommen und wird im Auge behalten.

Viele Grüße,
Thomas


Bücher über das Schreiben II: Wie man einen verdammt guten Roman schreibt

Hallo zusammen!

Es ist ja schon eine Weile her, da habe ich euch mit „Schreiben in Cafés“ bzw. „Writing down the bones“ eines meiner liebsten Bücher über das Schreibhandwerk vorgestellt. Inklusive dem Versprechen, das auch noch mit anderen Büchern zu dem Thema zu machen. Zugegeben, es hat was länger gedauert, aber auf zu Runde 2.

Wenn man sich zu dem Thema „Romane schreiben“ informiert, so stößt man im Grunde allenthalben auf das gleiche Buch: „Wie man einen verdammt guten Roman schreibt“ von James N. Frey.
Viele Leute haben das Buch in der Vergangenheit schon stark gelobt. Andreas Eschbach, den ich sehr gerne lese, verweist solange ich zurückdenken kann auf den Frey und auch etwa der von mir gleichermaßen geschätzte Holger Göttmann hat sich in seinem Blog ja schon öfters mit den Thesen dieses Buches auseinandergesetzt.
Viele mögen Frey, aber sicher nicht alle. Warum ich mir da so sicher bin?
Ich mag ihn zumindest nicht. Weiterlesen