Buchstaben aufs Cover: Legenden von Harkuna 3

Hallo zusammen!

Dave Morris, Jamie Thomson: Legenden von Harkuna 3 – Die Meere des Schreckens

Dave Morris, Jamie Thomson: Legenden von Harkuna 3 – Die Meere des Schreckens

Noch so einer: Frisch beim Mantikore-Verlag in den Druck gegangen ist Legenden von Harkuna 3: Die Meere des Schreckens, ein Abenteuerspielbuch von Dave Morris und Jamie Thomson. Und wie schon bei einigen Büchern zuvor habe ich auch hier wieder die Typografie des Covers gemäß Vorlage für die Druckerei fertig gemacht.
Wie immer nichts Wildes, wie immer mehr der Vollständigkeit halber erwähnt.

Wem der Titel nicht direkt was sagt, der kennt die Reihe vielleicht noch unter ihrem alten Namen „Sagaland“. Die Neuauflage des ursprünglich als „Auf dem blutroten Meer“ veröffentlichten und im Original „Over the Blood-Dark Sea“ genannten Buches teilt mit den anderen Bänden das Kern-Feature, das die Harkuna-Reihe von anderen Solo-Abenteuer-Format-Titeln absetzt. Denn jedes der Bücher deckt eine Region der Welt ab, was es ermöglicht, „von Buch zu Buch“ zu reisen. Etwas, was ich durchaus sehr faszinierend finde.

Der Verlag beschreibt den Inhalt wie folgt:

Das Violette Meer ist die Heimat unzähliger geheimnisvoller Inseln. Von den Wissenstempeln auf der Insel der Zauberer über versunkene und längst vergessene Reiche bis hin zur berüchtigten Stadt Dunsthagen an der Küste des südlichen Ankon-Konus birgt das Meer viele Geheimnisse – aber auch Gefahren. Denn blutrünstige Piraten, schaurige Geisterschiffe und erbarmungslose Seeungeheuer lauern an jeder Ecke. Als Krieger, Magier, Barde, Wanderer, Priester oder Schurke kannst du dich an der Akademie der Zauberer einschreiben, dich auf die Jagd nach dem König der Piraten begeben oder auf versteckten Inseln nach vergrabenen Schätzen suchen. Das Meer gehört dir.
Entdecke die riesige und offene Fantasywelt von Harkuna, in der du nach Belieben zwischen den Büchern dieser einzigartigen Spielbuch-Reihe hin und her reisen kannst. Erlebe grenzenlose Abenteuer, schaffe dir mächtige Freunde und Feinde und steige zum Helden auf. Dann wirst auch du eines Tages zu einer der LEGENDEN VON HARKUNA!

Das Buch sollte dann in naher Zukunft zu haben sein und wird für 14,95 Euro den Besitzer wechseln.
Und das kommende Mal gibt es mal wieder News zu etwas, woran ich substanzieller Anteil hatte.

Viele Grüße,
Thomas


Buchstaben aufs Cover: Lone Wolf 18

Hallo zusammen!

Joe Dever: Lone Wolf 18 – Dawn of the Dragons

Joe Dever: Lone Wolf 18 – Dawn of the Dragons

Vielleicht habt ihr es ja schon mitbekommen, vielleicht auch nicht: Der Mantikore-Verlag ist mittlerweile nicht mehr nur der deutsche Lizenznehmer von Joe Devers Lone-Wolf-Reihe, sondern zugleich auch der Herausgeber der englischsprachigen Edition, die bis einschließlich Band 17 bei Mongoose Publishing erschien.
Damit verbunden ergibt es sich, dass ich nun wohl nicht nur bei den deutschen, sondern auch bei den englischen Büchern Anteil an der Typografie haben werde. Und wie immer ist es eigentlich nichts, was großartig viel Aufmerksamkeit verdient, denn vor allem folge ich ja all den Präzedenzfällen, die in der bisherigen Reihe entstanden sind.

Dennoch: Mit Lone Wolf 18: Dawn of the Dragons ist derzeit das erste englischsprachige Buch beim Drucker, an dem ich mitgewirkt habe. Und wenn es nur um Buchstaben auf dem Cover geht.

Die Verlagswebseite beschreibt den Inhalt des Bandes wie folgt:

You are the warrior Lone Wolf – Kai Grand Master of Sommerlund. You have defeated the Darklords of Helgedad and avenged your murdered ancestors but now you are challenged by a sinister evil that threatens to destroy all life on your home world of Magnamund.
During your long voyage home from a successful quest, you discover the Dark God Naar is poised to unleash a horde of fire-breathing dragons upon the Kai Monastery. Will his agents assassinate you en route? Or will you manage to arrive at your monastery in time to take command of the New Order of young Kai warriors in what could be their first and final battle against Naar’s champions of evil?
Using high quality paper and hardbound for durability, this Collector’s Edition of the latest Lone Wolf gamebook marks the return of the last Kai Lord.

Das Hardcover-Buch wird, wenn es dann erscheint, 19,95 Euro kosten. Wie immer gebe ich dann aber auch noch einmal Bescheid!

Joe Dever: Einsamer Wolf 4 – Die Schlucht des Schicksals

Joe Dever: Einsamer Wolf 4 – Die Schlucht des Schicksals

Anbei bemerkt: Auch Einsamer Wolf 4 – Die Schlucht des Schicksals ist im gleichen Sinne jüngst über meinen Schreibtisch gewandert. Das Buch war ja bereits auf Deutsch erschienen und lag demnach auch bereits im aktuellen Design vor, aber neben marginaler Fehlerkorrektur ging es da vor allem um eine Optimierung der Daten für die Druckerei.
Der Nachdruck von EW4 sollte derzeit, wie eben auch Dawn of the Dragons, bei der Druckerei sein.

Viele Grüße,
Thomas


Objektiv betrachtet

Hallo zusammen!

Ich mache ja gerne Fotos. Das sollte für alle, die nicht erst seit heute hier mitlesen, recht schnell offenbar geworden sein. Das tue ich aus einer Reihe von Gründen, manche davon esoterisch und dennoch mal einen eigenen Beitrag wert („Ich verwende das Medium Foto in dem Versuch, Leuten zu zeigen, warum ich die Welt schön finde“), manche aber auch weitaus prosaischer.

Ein technisch nicht wirklich herausragendes, mir aber dennoch sehr ans Herz gewachsenes Objektiv

Ein technisch nicht wirklich herausragendes, mir aber dennoch sehr ans Herz gewachsenes Objektiv

Ein Aspekt, der mich schon lange sehr fasziniert, ist aber in gewisser Weise die direkte Auswirkung, die das verwendete Gerät auf das abgebildete Motiv hat. Beispielsweise also ganz konkret das Objektiv, mit all seinen technischen Daten von Blendenzahl bis Brennweite.
Nun bin ich sicher kein Techniker. Ich kenne zwar die ganzen Grundregeln, weiß um die Auswirkung der genannten technischen Daten ebenso wie um die diversen mehr oder weniger akkuraten Merksprüche von „Die Sonne lacht – Blende 8“ bis „Blende 8 – gute Nacht“, aber im Endeffekt mache ich die meisten Sachen aus dem Bauch heraus.
Es braucht sicher ein wenig das technische Sachverständnis, um eine technische Intuition entwickeln zu können, aber all das ist für mich im Endeffekt immer eine Sekundärebene.

Das Objektiv bedingt die Form der Linsenreflexion (aufgenommen im Schwarzwald)

Das Objektiv bedingt die Form der Linsenreflexion (aufgenommen im Schwarzwald)

Dennoch sind gerade Objektive eine Quell endloser Faszination für mich, einfach weil die verwendete Technik in absolut direkter Verbindung zum Foto steht. Manches ist denke ich vielen noch klar, etwa halt dass ein Weitwinkelobjektiv einen sehr, nun, weiten Bildausschnitt abbildet. Aber das etwa die schönen Sterneindrücke von Fotos gegen die Sonne eine direkte Folge der Blendamellen sind und die Anzahl der Sternzacken der Anzahl der Lamellen entspricht, finde ich nach wie vor spannend.
Derzeit läuft ja jetzt der neue „Star Trek“ im Kino und wenn der so ist wie Teil 1, dann wird es dort sehr viele Linsenreflexionen geben. Dass diese in Form und Farbe ebenfalls eine direkte Konsequenz des verwandten Objektivs sind, ist ebenfalls spannend, finde ich.

Mir sind in letzter Zeit zudem gleich zwei Videos begegnet, die sich dem Thema auf ganz unterschiedliche Art und Weise annehmen und die ich beide zeigenswert fand. Auf der einen Seite ist da Adam Savage. Den kennen viele durch Mythbusters und den hab ich hier auch zuvor schon verlinkt; in dem nachfolgenden Video auf Tested.com stellt er halt seine Foto-Ausrüstung vor; und ich könnte mir vorstellen, die Leidenschaft, mit der er das macht, könnte sogar den Uneingeweihten ein wenig vor Augen führen, wo der Reiz liegen könnte.

Das andere Video kommt aus einer etwas anderen Richtung. Wir hatten hier ja schon Videos von Autor John Green; John hat einen Bruder namens Hank, der ebenfalls Videos macht. Er hat einmal ein Video über seine Objektive gemacht und da, wo Savage Liebhaber filigraner Technik ist, ist Hank pragmatischer Videoblogger.
Das ist eine ganz andere, aber ich denke nicht minder interessante Perspektive.

Es gibt auf Youtube allein sicherlich ein paar Dutzend techniktheoretisch bessere oder auch sinnvollere Videos zum Thema Objektive; im Zweifel einfach mal nach „camera lenses“ oder so suchen. Aber mir ging es ja nicht um die Technik, sondern vielmehr um die Zugeneigtheit zum Objekt an sich, die Zuneigung zur haptischen Seite der Fotografie.
Und ich denke, da sind die beiden eine gute Wahl.

So, und die nächsten Male geht’s wieder um Bücher, sowohl eigene und mit-betreute Titel. Versprochen.

Viele Grüße,
Thomas


Vom Zauber erster Sätze

Hallo zusammen!

Man sagt, dass der erste Satz einer Erzählung, sei es Roman, sei es Kurzgeschichte, meinetwegen sogar Gedicht, dass diesem ersten Satz eine ganz besondere Magie innewohnt. Und es stimmt – während es sicher viele erste Sätze gibt, die einfach „okay“ sind und vergessen werden, sowie die erste Seite umgeschlagen wurde, so gibt es doch auch einige, die einen nicht nur direkt in das Buch zu bannen scheinen, sondern die man auch danach nie so ganz aus dem Kopf bekommt.

Das Thema schleppe ich schon eine geraume Weile mit mir herum, aber so langsam war es Zeit, es einmal aufzugreifen. Vorletzte Woche war ich zudem mit drei guten Freunden, Elli nebst Gemahl und Hildes Lyta Lina, nachmittags spazieren (oder wandern, je nach Anspruch) und ganz bildungsbürgerlich in der Natur picknicken. Dort sprach ich auch an, dass mich das Thema umtriebe, und als wir so persönliche Präferenzen verglichen und bemerkten, dass wir es auf eine ganze Reihe Überschneidungen brachten, nahm ich das als Zeichen, hier mal darauf einzugehen.

Und direkt vorweg: Würde mich über weitere Beispiel aus eurem Leseschatz freuen! Hier per Kommentar, oder vielleicht auch in den ‘angrenzenden Blogs’. Ich wäre neugierig!

Ich habe Beispiele aus insgesamt zehn Büchern, die mich so mit am Meisten in meinem eigenen Lesen und Schreiben geprägt haben, was dazu verleitet, eine Top-10 zu machen … andererseits hab ich von einem Autor zwei Beispiele, was irgendwie unausgewogen scheinen lässt. Letztlich habe ich mich gegen die Hitparade entschieden und beschlossen, einfach zu jedem Beitrag ein paar Zeilen zu schreiben und eher assoziativ durch die Reihen zu schreiten. Ach ja, und ich schwinge wild zwischen Genre-Literatur und anerkannter Literatur auf und ab, schätze ich, aber das ist ein Thema für ein anderes Mal.
In diesem Sinne: Auf geht’s! Weiterlesen


Viele Schichten Farbe (Zwischenstände)

Hallo zusammen!

Da war es auch schon Mai. Ich war im April recht viel unterwegs, rückblickend betrachtet, aber dafür war es auch ein angenehm erfüllter Monat. Da ist im Grunde nichts zu kurz gekommen, von einem mitveranstalteten Tanzball zum Auftakt bis zu etwas Zeit, nach über einem Jahr endlich mal wieder die Ölfarbe aus der Truhe zu holen. All das ist schön, aber vermutlich vor allem für mich selber interessant.
Den Rest aber schauen wir uns nun mal an.

Belletristik

Dieser Tage beteuerte eine meiner Schleier aus Schnee-Testleserinnen noch, dass sie jetzt endlich bald die Zeit zum Lesen habe. Warten wir also.

Die blaue Gans

Die blaue Gans

Fortschritt gibt es weiterhin bei Geschichten aus Condra: Die blaue Gans zu vermelden. Mittlerweile ist auch Susanne Evans Vergessen fertig überarbeitet und gesetzt. Damit sind fünf der sieben Geschichten im Buch fertig. Das wird was, diesen Sommer. Endlich wird das was; auch wenn die verbleibenden beiden Texte noch etwas mehr Aufmerksamkeit brauchen werden.
Bei den Weltenscherben schreibe ich derzeit nun erst einmal die Kurzgeschichte Nächtlicher Spaziergang fertig. An einem Ende muss ich ja anfangen. Formt sich aber schön, zumal die erste Idee dazu bei einem nächtlichen Spaziergang letzten Frühsommer entstand und ich derzeit gut in die Stimmung von dort zurückfinde.
Aber ich denke, erst die Gans, dann der Schleier, dann die Scherben. Aber wir werden ja sehen.

Sachbuch

Lovecraft und Duve

Lovecraft und Duve

Während ein anderes Sachbuch-Thema mittlerweile keimt und ich jene, die ich dabei zur Hilfe brauchen werde, mittlerweile angesprochen habe, liegt das Hauptaugenmerk auf Lovecraft und Duve. Die Umarbeitung von 101% wissenschaftlich korrekten Zitaten zu lesefreundlicheren Paraphrasen ist zu ich schätze drei Vierteln fertig, das geht gut voran. Ich hatte auch mittlerweile die Chance jene Quellen, die mir bei der ersten Abgabe aus Zeitgründen durchgegangen sind, noch auszugraben und daher schon mal die kleinen Ergänzungen durchzuplanen, die nach der Umarbeitung noch hinzukommen werden.
Wird die Arbeit bzw. das Buch nicht umkrempeln, aber noch ein bisschen weiter vertiefen. Und das schadet ja nie.
Die Ansage bleibt: Sommer.

Bald, aber ohne dass ich bisher ein genaues Datum wüsste, steht dann auch das eBook von Einfach Filme machen an. Hab ich aber nur indirekt mit zu tun, die digitale Portierung meines Sachbuchs über das ambitionierte Filmemachen ohne Geld wird vom Verlag aus vorgenommen. Weiterlesen


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