Das Mal, wo ich im Fernsehen war

Hallo zusammen!

Heute ein kurzer Ausflug in die schnelllebige Mediengeschichte – im Mai 2011, also vor etwas mehr als vier Jahren, waren wir bei Center.TV zu Gast. „Wir“, das heißt in diesem Falle Saltatio – Historisches Tanzen Aachen e.V., aber auch unter anderem ich persönlich. Gemeinsam mit unseren beiden Vorsitzenden Néo und Lina war ich dort, um ein wenig vom historischen Tanzen zu erzählen und von diesem Verein, den wir unsererseits ja gerade erst aus der Taufe gehoben hatten.
Zur Orientierung – das war im Mai 2011. Gegründet haben wir Saltatio im April 2010, unser erstes Training war wenn mich gerade nicht alles täuscht im Oktober 2010 – und das damals auch noch eher in Eile, einfach um ein wenig Praxis vor dem alljährlichen November-Tanzball zu erlangen. Mittlerweile ist das doch ein sehr viel versierterer, informierterer und auch routinierterer Betrieb.
Insofern kann ich es auch nicht zuletzt mir selber nachsehen, dass einiges, was in dem Interview erzählt wurde, rein faktisch nicht haltbar ist – wir waren, wie gesagt, noch ganz frisch dabei. Dennoch war es eigentlich immer schade, dass der Beitrag nicht mehr zugänglich war.

Center.TV Aachen hat zu allem Überfluss 2014 den Betrieb ganz eingestellt, nachdem schon 2012 der lokale Standort geschlossen und das „Öcher“ Programm auf ein Sendefenster des Kölner Mutterhauses reduziert worden war. Zuvor hatten sie ein eigenes Studio im selben Gebäudekomplex gehabt, in dem ich Anfang des Jahrzehnts auch gearbeitet habe, als ich für die Aachener Zeitung schrieb, danach wanderte der Fokus vollends von der Karlsstadt fort. Insofern verschwand auch der Beitrag erst einmal in der Erinnerung der wenigen Leute, von denen ich weiß, dass sie ihn damals sehen konnten.
Bis jetzt. Uns ist ein Sendemitschnitt in die Finger geraten und wir haben nach etwas Überlegen beschlossen, auf fair use zu Pochen und das Segment über und mit uns in unseren Youtube-Kanal zu laden. Schlicht, damit unser erster (und bisher einziger) Fernsehauftritt zumindest erhalten bleibt und nicht irgendwann gänzlich verschollen ist. Ich weiß ja, wie schwer es sein kann, etwas zu jagen, was man irgendwann einmal im Fernsehen gesehen hat und nun gerne besitzen würde.
Das bedeutet aber auch, dass ich ihn euch heute zeigen kann.
Viel Spaß damit!

Viele Grüße,
Thomas

Sieben Jahre Seelenworte (und ein Spendenbutton)

Hallo zusammen!

Jubiläum!
SeelenworteIch betreibe diese Seite heute an diesem Tage exakt seit sieben Jahren. Am 28. April 2008 ging das erste Posting online; und auch wenn es bis zum ersten regulären Beitrag dann noch mal bis September dauern sollte, so war dies doch der Startschuss. Die Seite hat sich seither gemacht, denke ich und gerade dieses Jahr bemerke ich einen Anstieg in eigentlich allen Punkten: Besucherzahlen, Kommentare, Feedback auf anderen Kanälen.
Das macht mich glücklich, macht mich froh. Ich schreibe hier ja aus Hobby, einfach weil es Spaß macht, Gedanken in wirkliche Worte zu kleiden und – das ist vielleicht dreist, aber schon ein Antrieb – ich glaube auch, dass ich genug zu sagen habe, was jemanden interessieren könnte.
In dem Maße wie mein Tun und Treiben sich immer weiter „diversifiziert hat“, so übertrug sich das auch immer mehr auf die Seelenworte – aus Anfangs Büchern und Geisteswissenschaften ist ja mittlerweile ein Themenwust von Literatur bis Layout, von Rollenspiel bis Tanz und Ballett, von Filmen bis Youtube, von Podcast bis Fotografie geworden.
Dies hier ist mein 883. Beitrag auf dieser Seite. Also etwa zweieinhalb Beiträge pro Woche über sieben Jahre; ich denke, das ist nicht übel. Wie viele Worte das insgesamt sind, kann ich gar nicht mehr feststellen. Es dürfte aber, alles in allem, so manches Buch füllen, würde man es ausdrucken. Einige Beiträge waren ja eher Hinweise auf andere Baustelle, andere sogar Artikel mit Lehrabsicht. Politik ist etwas, was ich hier weitestgehend versuche zu vermeiden, fest glaubend, dass dies kein Thema ist, mit dem ich mich online komfortabel herumtragen kann. Andererseits gab es immer mal wieder Themen, die zu stark waren für diesen Vorsatz – mein langer Artikel zu HeForShe war so einer.
Aber all das macht es vielleicht etwas krude zu klassifiszieren, was diese Seite eigentlich ist.
Es ist nicht meine älteste Webseite – das wäre die DORP, die mehr als doppelt so alt ist.
Es ist auch nicht mein ältester Blog – das wäre die Eifelarea-Film-Seite, die ein Jahr und drei Monat jünger ist.
Aber ich sehe Seelenworte schon seit vielen Jahren einerseits als „Hub“ für alles, was ich tue – wenn ich etwas tue, lest ihr vermutlich hier mindestens einen Verweis darauf –, wie auch als persönliche Anlaufstelle. Das verbindende Element von allem, was hier erscheint, ist, dass es mir wichtig ist. Das scheint goutiert zu werden, sogar obschon ich gegen die große Internet-Regel, dass keiner mehr lange Texte lesen würde, gewissermaßen ja schon systematisch verstoße, und insofern sehe ich auch gerade nichts, was uns in dann drei Jahren davon abhalten sollte, hier „10 Jahre Seelenworte“ zu feiern.

Auch finde ich es schön, euch hier sozusagen die Möglichkeit zu geben, mit mir gemeinsam weiter diesem obskuren Wunschtraum nachzujagen. Auf dieser Reise, die schon vor den Seelenworten ihren Anfang nahm.
Sie begann mit einem kleinen Jungen, der in einer Zeit, als Telefone noch Wählscheiben hatten, auf einer Schreibmaschine das Schreiben begann. Hinweg über einen Mittelstufler, der, angesteckt von der tiefen Begeisterung seines Deutschlehrers für die Literatur, beschloss, auch sowas mit Büchern studieren zu wollen. Der nach seinem Zivildienst an die RWTH ging und irgendwo in diesem Zeitfenster auch diese Seite ins Leben rief.
Und an jedem kleinen und großen Erfolg seither – und einige waren das ja schon –, konnte ich euch teilhaben lassen. Aber auch an versäumten Zielen, gering besuchten Workshops, auch daran konntet ihr – und könnt ihr wie auch bei den Erfolgen weiterhin – teilhaben.

Ein Thema möchte ich nun aber noch anhängen, und sei es nur, um es aus der Welt zu haben.
Es ist ein Thema, das ich noch nie mochte: Das Geld.
Diese Webseite hier und alles drumherum kostet leider halt auch Geld. Nicht immens viel, aber eben doch immer „ein Sümmchen“, wenn man alles aufaddiert. Die Domain, die Werbefreiheit (WordPress schalten sonst bisweilen Werbebanner, was ich hier aber einfach nicht möchte), ein paar weitere WordPress-Addons, um mal Beispiele zu nennen. Auch viele Folgen Easy Props kosten eben doch dann einige Euro an Zutaten, was sich über ein Jahr leider auch summiert.
Und somit frage ich mich schon eine Weile, was man da Geschicktes tun könnte, denn eigentlich will ich ja gar nichts haben für die Sachen, die ich hier online stelle. Was also tun?
Werbebanner sind der Teufel und das einzige, was an ihnen optimiert ist, ist der Quotient, möglichst viel Ärger für den Nutzer bei möglichst geringem Gewinn für den Anbieter aufzuweisen. Also nein.
Auch will ich eigentlich nicht in jeden zweiten Beitrag erwähnen, wer der beste Anbieter für gesprochene Audio-Unterhaltung ist, bei wem man die günstigsten Domains bekommt und welcher Webseiten-Baukasten der Tollste ist.
Theoretisch verdiene ich an Amazon-Bestellungen direkt über diese Seite; aber ihr scheint brav zu sein und alle lokal zu kaufen (oder jedenfalls nicht über diese Seite), denn darüber kommt halt auch nichts rein.
Patreon finde ich interessant, aber nicht wirklich bei meinen Besucherzahlen und allgemein habe ich dort noch so meine Zweifel, was das Modell und die Akzeptanz hierzulande angeht.
Es war dann Tobias Cronert (hab sein Blog hier auch zu lange nicht mehr empfohlen!), der mich schon vor einigen Monaten auf eine Idee brachte, die umzusetzen ich aber mal ein paar freie Stunden brauchte; so wie gestern. Und somit präsentiere ich, völlig unspektakulär: Den Paypal-Spenden-Button!

SpendenbuttonHier ist der Deal: Ich verspreche euch, hoch und heilig, nicht in jedem Post darauf hinzuweisen. Rechts in der Seitenleiste steht er nun und ich werde denke ich am Ende der monatlichen Zwischenstände in einem Satz darauf hinweisen – und gut ist.
Auch bleibt es rein optional. Es wird hier keine Paywalls, keine Zuwendungen und keinerlei andere Ungerechtigkeit geben. Wenn ihr einfach nur mitlest, soll mir das Recht sein. Wenn ihr aber umgekehrt denkt, dass euch die vielleicht ja regelmäßigen Besuche hier im Blog geldwert sind, dann habt ihr jetzt ja zumindest eine Möglichkeit, mir was zuzustecken.
Ich habe jetzt, wo ich das hier gerade tippe, auch gar keine Idee, ob das irgendwie fruchten wird. Vielleicht findet ihr’s ja auch alle doof; dann reden wir halt nie wieder drüber. Wenn’s aber angenommen wird, dann überlege ich mir definitiv noch ein Dankeschön – aber eben eins ohne Paywall und Bevorzugungen.

Nun ja, wir werden sehen.
Die nächsten Beiträge stehen alldieweil sogar schon fest!

Viele Grüße,
Thomas

Turbolento – Nachdem der Staub sich legte

Hallo zusammen!

Wer mir auf sozialen Medien, vor allem vermutlich Twitter, über das Wochenende und/oder danach gefolgt ist, der weiß schon, dass wenig, was ich öffentlich seither in die Welt geworfen habe, nichts mit Turbolento zu tun hatte. Und insofern will ich den Bogen hier auch gar nicht noch viel weiter strapazieren, aber zumindest ein Resümee hat auch diese Seite noch verdient.

Es war großartig!

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Gut, vielleicht etwas mehr Resümee. Es war, das will ich gar nicht verleugnen, im Vorfeld viel Arbeit. Gar nicht im gleichen Sinne wie es natürlich für die Tänzerinnen und Tänzer viel Arbeit war, Proben, Tanzen, und Trainieren. Auch nicht im Sinne der Verwaltung, der Planung, der Choreographie. Aber dennoch: Viel Arbeit.
Viele Sonntage, die ich im Atelier zugebracht habe, Videoaufnahmen auch an einigen besonderen Orten hier in der Städteregion wie etwa am Indemann (für jene, denen es was sagt), der Schnitt und die finale Aufbereitung der Videos. Und was mir rückblickend bereits auffällt, wenn ich das hier schreibe, ist, dass es, obschon es viel Arbeit war, schon da viel Spaß gemacht hat. Es ist ja für mich ein reines Hobby-Projekt und insofern muss Spaß ja eine Rolle spielen, wenn ich mich viele Sonntage früh morgens aus dem Bett quäle, um dort zu sein. Aber das war ja nur der Vorlauf.
Dann ging es in die Stadthalle in Stolberg – ein zweites Mal für mich – und was folgte, war ein langes, euphorisches, anstrengendes Wochenende. Zwei Tage, die ich gegen 7:45 bereit war, abgeholt zu werden und zwei Tage, die ich dann zwischen 21 und 23 Uhr zurück war. Mit wenig Schlaf dazwischen, weil Bildmaterial gesichert, SD-Karten formatiert und Akkus geladen werden mussten. Und dennoch merkte ich schon da, dass es unglaublich viel Spaß macht. „Eustress“, sagt man glaube ich dazu.

IMG_8905 WebEs kamen bei diesem Projekt zwei Faktoren zusammen, die es für mich so besonders gemacht haben. Einer davon sehr intellektuell, der andere sehr persönlich.
Zum einen, das ist der Erstgenannte, ist es eine wundervolle Form gewesen, sich künstlerisch auszuleben. Die Geschichte, die Erzählung von Regisseurin Marion Delonge, aber auch die Verwirklichung ihrer Ideen in den Choreographien, allgemein das Erzählen durch Tanz war großartig. Es gewissermaßen durch meine Videos noch unterstützen zu können, umso mehr. Wir hatten damit erste Gehversuche beim kleinen Einhorn gemacht, aber wo das eher noch ein Feldversuch war, kam das Lehrgeld Turbolento vollends zugute. Insofern war, klar, der Kunstschaffende in mir vollends an Bord.
Dennoch ist das im Grunde beinahe zweitranging; faktisch vermutlich gleichauf, aber es fehlt noch der Faktor, der es dann schließlich auf neue Höhen hebt: All die Leute dort sind ein Traum. Mit ihnen zu Arbeiten ist phantastisch, aber auch einfach miteinander Zeit zu verbringen ist angenehm und – vielleicht als Kreisschluss zwischen beiden Punkten – auch inspirierend. Das schließt alle mit ein. Die Verantwortlichen von Kids on Stage, aber auch Tänzerinnen und Tänzer, die Bühnentechniker und -helfer – alle halt. Auch das Maß an Dankbarkeit für die Leistungen untereinander ist herausragend gewesen; wenn eine „Hauptdarstellerin“ den Foto- und Videomenschen bekniet, doch auch einen Blumenstrauß als Dank anzunehmen, spricht das glaube ich Bände.

IMG_9201 WebIch bin ungemein zufrieden damit, wie es mit Turbolento gelaufen ist. Und – das muss man vielleicht auch noch mal betonen – das sage ich nicht herabblickend auf andere Projekte, die ich mit anderen Gruppen umgesetzt habe. Aber diese Aufführung hat die Messlatte definitiv noch mal ein Stückchen nach oben versetzt.
Keine Frage, dass ich dabei bleiben werde. Ich denke nicht, dass wir da bereits die Oberkante dessen erreicht haben, was wir gemeinsam umsetzen können. Und so erschöpft ich war, so viel Arbeit wir alle damit hatten, ich bin ungeheuer dankbar, dass wir dies gemeinsam unternommen haben.
Dankbar für sehr viel Vertrauen.
Dankbar für sehr viel Wertschätzung.
Dankbar für Dankbarbeit.
Und dankbar dafür, dass – auch, wenn Turbolento nun vorüber ist –, dieses Gesamtwerk noch viel vor sich hat.

Viele Grüße,
Thomas

The Making of DORPCast

Hallo zusammen!

Eine stressige Woche liegt hinter mir und das Wochenende selbst wird auch nicht weniger wild vermute ich, daher heute nur in aller Kürze:
Gestern ist über die DORP ein The Making of DORPCast-Video ins Netz gegangen, dass ich im Laufe der Woche angefertigt habe. In etwas über sechs Minuten versuche ich einmal herunterzubrechen, wie eine Folge DORPCast entsteht, welche Schritte das Projekt durchläuft und wie einfach auch die Stimmung „bei der Arbeit“ so ist.

Es ist nun kein Tutorial, das euch wirklich in die Details des Audioschnitts einführt oder dergleichen, aber ich glaube es ist ein spaßiges kleines Video hinter den Kulissen geworden. Ich hoffe, ihr habt ebenfalls Spaß daran!

Viele Grüße,
Thomas

Von Tanzauftritten und Turbolento

Hallo zusammen!

Die Tanzauftritts-Saison hat begonnen und ich hatte gar keine gute Gelegenheit bisher, dafür hier kurz zu trommeln. Vor allem aber überschneidet sie sich in meinem Fokus gerade wüst mit einem anderen Tanzprojekt, in das ich involviert bin – der hier durchaus ja schon mal erwähnte Turbolento –, insofern wollte ich heute einfach mal über beides kurz reden.

Fangen wir bei Saltatio an. Da gab es nun bereits zwei Auftritte, wobei ich nur bei einem zugegen sein konnte. Der war erst gestern auf dem Multikultifest hier in Aachen im Kennedypark; das hat auf jeden Fall Spaß gemacht. Der davor liegt nun schon einige Tage zurück und fand im Rahmen des Waldorf InTakt hier in Aachen statt. Das war nicht einfach nur einer unserer „üblichen“ Auftritte, sondern fand gemeinsam mit dem Ensemble Oirfia statt. Da schmerzt es mich schon arg, nicht dabei gewesen zu sein, denn wo das Tanzen an sich schon wunderschön ist, gelangt es mit Live-Musik noch zu ganz neuen Höhen.
Vereinsmitglied Sascha hat allerdings mit dem Handy mitgefilmt, sodass man zumindest ein wenig davon für die Nachwelt festhalten konnte:

Der nächste Auftritt nun ist bereits am kommenden Wochenende auf dem historischen Annamarkt in Düren, allerdings dann leider wieder ohne mein Beisein.

Die Teaser-Fotos neulich kamen nicht von ungefähr …

Die Teaser-Fotos neulich kamen
nicht von ungefähr …

Der Grund für mein Fehlen ist aber wenn man so will zugleich ein Festlicher, denn kommendes Wochenende führen der Verein Kids on Stage und das Ballett-Atelier Alte Zinkhütte ihr neues Bühnenstück Turbolento auf. Und das, wie hier mehrfach erwähnt, hat ja statt klassischer Bühnenbilder kleine Videos, die das Tanzgeschehen auf der Bühne begleiten und akzentuieren sollen.
Die Ideen für die Videos stammen dabei eigentlich alle von der Atelier-Chefin und/oder meiner üblichen Komplizin Anke, die visuelle Umsetzung dagegen ist meine. Und ich muss zugeben, ganz unbescheiden, dass einige der Videos rein „cinematografisch“ zu dem Besten gehören sollten, was ich bisher gefilmt und inszeniert habe.

Ein Effekt, mit dem ich aufgewachsen bin, endlich einmal hausgemacht

Ein Effekt, mit dem ich aufgewachsen bin, endlich einmal hausgemacht

Stilistisch geht es dabei durch alle Facetten. Einige Videos sind eher an den modernen Filmlook angenähert, einige orientieren sich eher an meiner sonstigen Foto-Ästhetik und zuletzt gibt es dann noch einige, mit denen ich mir kleine Projektwünsche erfüllen konnte, beispielsweise einige ganz bewusst sehr klassisch wirkende Effekte, die im Geiste eher alten DEFA-Märchen als modernen SFX/VFX nachempfunden sind.
Zusätzlich zu meinen Videos sind ebenfalls Inszenierungen von Miranda “Miu” Schley Teil des Projektes und sollen hier nicht unerwähnt bleiben. Die Grenzen werden fließend sein, wenngleich ich denke, unsere Stile sind unterschiedlich genug, dass „Kenner“ nachher gerne raten können, wer was gefilmt und inszeniert hat.
Miu wiederum startet gerade übrigens in die Produktion von “Myreille”, ihres Abschluss-Filmprojektes an der WAM; wer einfach mal einen Blick riskieren will, der wird auf der Facebook-Seite des Projektes sicher fündig.

… sich bildsprachlich einfach mal austoben können …

… sich bildsprachlich einfach
mal austoben können …

Ich bin jedenfalls gespannt. Mittwoch gehen meine fertigen Aufnahmen ins Atelier und von dort aus auf die Reise bis zur Bühne. Ich denke, es wird ein cooles, visuell ansprechendes und zugleich auch tänzerisch sehr beeindruckendes Projekt und ich freue mich schon immens darauf, die Früchte unserer Arbeit dann auch zu sehen. Es wird dann im Nachhinein sicher auch Video-Auszüge und nicht zuletzt wieder ein Medley mit Probenaufnahmen geben. Aber zunächst einmal: Die Bühne!
Ach ja, kurze Teaser gibt es aber natürlich auch. Teaser 1 hatte ich hier ja schon verlinkt, Teaser 2 folgt nun noch nach diesem Absatz. Wie schon zuvor gibt es wieder zwei Varianten mit unterschiedlicher Besetzung des titelgebenden Clowns Turbolento, da dieser an beiden Aufführungstagen je von einer anderen Tänzerin verkörpert wird.
Viel Spaß damit!

Mehr zu Turbolento gibt es auf der offiziellen Webseite.

Viele Grüße,
Thomas