Allerlei: Ein DORP-Video und ein Podcast mit 1W6 Freunden

Hallo zusammen!

Heute ganz kurz und knackig, während ich für den 1. Mai die neuen Zwischenstände zusammentrage, zwei Kleinigkeiten.

Zum einen habe ich schon letztes Wochenende auf der Facebook-Seite der DORP ein kleines Video zu unserem RPC-Vorbereitungen hochgeladen, das ich hier dann doch auch noch teilen wollte:

Übrigens ganz spannend zu erwähnen: Tatsächlich ist das Video komplett auf dem iPhone entstanden; das ist an sich nicht sonderlich spektakulär, aber wenn man mal kurz darüber nachdenkt, dass ich ein Video in HD-Qualität mit einem … Telefon gefilmt, mit mehreren Videospuren geschnitten und dann ins Netz geladen habe, das ist schon irgendwie cool.

Das andere Erwähnenswerte ist der Spezialgelagerte Sonderpodast – der schrieb mich vorgestern strategisch geschickt teasernd auf Twitter an:

Der Podcast befasst sich vor allem mit der Analyse von Drei-Fragezeichen-Folgen, aber erwähnt in der oben genannten Folge Die 1W6 Freunde, mich persönlich und deutet sogar die Chance auf Spielmitschnitte von Runden mit unserem Jugenddetektiv-Rollenspiel an. Schon sehr cool.
Und ich muss schon sagen, dass Sätze wie „Als Rollenspieler kennt man Thomas Michalski ja …“ ja durchaus runtergehen wie Öl!
Nun denn, Bauchpinselei macht sich bezahlt, der Hinweis sei gegeben – wen die Folge (und der Podcast allgemein) interessiert, der kann hier entlang zur Quelle gelangen.

Und das war es schon für heute.
Montag gibt es dann die versprochenen Zwischenstände!

Viele Grüße,
Thomas

Einfach Filme machen – Reboot

Hallo zusammen!

Es ist ja nicht so, als wäre ich bei der Bearbeitung von Einfach Filme machen für die zweite Auflage des Buches nicht vorangekommen. Im Gegenteil, an sich lief es gut, Fortschritte wurden gemacht und an dem Punkt, an dem ich beschloss, das alles wegzulegen und neu anzufangen, war ich geschätzt vermutlich zu zwei Dritteln oder drei Vierteln durch das Buch durch. Warum also war ich unzufrieden?

Das habe ich mich tatsächlich lange selbst gefragt. Ich schob es darauf, dass ich bearbeite, statt neu zu schreiben; schob es auf generelle Müdigkeit; auf dieses und jenes. Und dann, eines Tages, klickte es plötzlich und mir dämmerte, woran es lag – tatsächlich hatte ich nicht mehr das Gefühl, auf Kurs zu sein.

Einfach Filme machen, erster Coverentwurf 2008

Ich denke, da muss ich ausholen. Die Idee hinter Einfach Filme machen war ja immer ein zweigleisiger Ansatz – es soll zugleich ein gutes Lehrbuch von Anfang bis Ende sein, aber auch als ein gutes Nachschlagewerk „im Einsatz“ dienen. Den Teil mit dem Lehrbuch, den erfüllte die alte Auflage definitiv, da denke ich auch nicht, mich verstecken zu müssen.
Den Teil mit dem Nachschlagewerk aber? Schon das relativ wuchtige Format macht das schwieriger, die ausschweifenden Texte umso mehr. Und auch wenn ich bei der Bearbeitung im Kern unglaublich viele weitere, gute Infos in das Buch packte, es wurde dabei nur noch ausschweifender. Und da lag der Hase im Pfeffer.
Zweifelsohne wäre Einfach Filme machen, Auflage 2 so, wie es in Arbeit war, ein gutes Buch gewesen. Der Inhalt der Erstauflage, nur erweitert, mit modernerem Layout. Aber irgendwie war es mit jedem Schritt der Bearbeitung weniger das, was ich machen wollte und will.

Ich habe es zwar durchaus im Studium gelernt, aber ich bin kein Filmwissenschaftler. Einfach Filme machen ist kein wissenschaftliches Buch. Es soll fachlich richtig sein, aber das Ziel ist die Praxis. Es geht um einfach, aber das Ziel ist Filme machen.
Und wenn ich dann auch noch den Qualitätsmaßstab anlege, den ich heute habe, statt zu versuchen den zu kitten, den ich vor fünf Jahren hatte – dann war letztlich der einzig konsequente Schritt ein konsequenter Schnitt.

Einfach Filme machen, die erste Ausgabe

Ob der Name bleibt oder nicht, das muss ich noch entscheiden; jetzt, wo es effektiv ein neues Buch wird. Aber das Ziel ist mehr denn je: Filme machen. Die Kapitelaufteilung wird sich verschieben, die Inhalte werden im Kern bleiben. Aber das Geschwafel soll raus.
Komprimierte und mehr auf den Punkt geschriebene Texte, eine logischere Buch-, Kapitel und Seitenaufteilung. Eine klare Navigation mit Kapitelanzeige am Rand und lebender Kolumne. Marginalien, in denen so etwas wie die alten „Sag’s auf Schlau“-Infos gebündelt untergebracht werden können, ebenso aber etwa die jeweils referenzierten Filme, die früher obskur je in einem Textkasten am Kapitelende zu finden waren.
Ein Buch, das man von vorne nach hinten lesen kann, aber das eben auch klare Worte findet. Gewissermaßen auch wider der Tendenz vieler deutscher Geisteswissenschaftsliteratur; auf Augenhöhe mit dem Leser und mit einer klaren Pack-An-Mentalität.
Und ein Buch, das man im Zweifel auch am Set mal schnell aus der Cargotasche ziehen kann, wenn man sich bei einer Sache nicht mehr ganz sicher ist.

Das ist die Zielsetzung.

Klar, damit ist ein Erscheinen dieses Jahr vermutlich vom Tisch; ich habe allerdings durchaus bereits einen relativ strammen Zeitplan aufgestellt, um das Buch umzusetzen, denn nun soll es auch vorangehen.
Ich werde euch wie gehabt auf dem Laufenden halten – und freue mich drauf. Denn damit ist das Buch irgendwie augenblicklich wieder zu dem geworden, was es in seiner ersten Inkarnation auch war: Ein Heartbreaker, den ich einfach machen muss.
Ein Buch mit einem Ziel.
In diesem Sinne gilt nun auch für mich: einfach machen!

Viele Grüße,
Thomas

Allerlei: Eigene Audio-Projekte, Hilde, Einfach Filme machen sowie zwei Blog-Tipps

Hallo zusammen!

Eigentlich sollte das hier gestern ja schon ein „Allerlei“-Beitrag werden, aber dann habe ich mich über S-Town so warmgeschrieben, dass es ein eigener Artikel wurde. Zu Recht, denke ich. Falls ihr den Podcast noch nicht gehört habt – hier geht’s zu meinem gestrigen Artikel.

Aber nun gut. Während S-Town ein flammendes Beispiel dafür ist, wie viel mehr Podcasts bieten können als das so beliebte „Two Dudes Talking“-Format, so ist mein eigener Podcast, der DORPCast, ein typischer Vertreter eben dessen. Dennoch ein cooles Projekt, und darum sei hier nur gesagt, dass die letzte Woche krankheitsbedingt ausgefallene Folge nun diesen Sonntag nachgeholt wird.
Mein narratives Audio-Projekt, Hallo Anne, dem ich mit Gérard Wüller nachgehe, ist hingegen mittlerweile in die Produktion der zweiten Folge eingestiegen. Wer heute im Laufe des Tages mal bei meinem Instagram-Account vorbeischaut, der findet dort irgendwann im Zuge meines „Vorschau-Freitags“ einen Mini-Einblick in die Produktion.

Wo wir schon von Medienprojekten reden: Die Jagd nach einem geeigneten Premieren-Ort für Hilde und die Glocken der Amazonen ist mit etwas Glück auf der Zielgeraden. Wir haben mittlerweile zwei Venues konkret im Auge und werden hoffentlich, hoffentlich bald Neuigkeiten in die Richtung haben.

Und wo wir schon vom Filmemachen reden: Einfach nur als Follow-Up zu meinen April-Zwischenständen: Ja, ich habe mich entschieden, ich werde Einfach Filme machen in der Neuauflage grundlegend umarbeiten.
Ich werde da dieser Tage mal ausführlicher hier dazu schreiben, aber je mehr ich an der Überarbeitung des bisherigen Buches saß, desto mehr wurde mir auch klar, dass das Buch insgesamt nicht an dem Punkt war, an dem ich es haben wollte oder will.

Quasi als Elevator Pitch: Die Idee hinter EFM war immer, ein Buch zu haben, das als Handbuch komprimiert möglichst viel Filmwissen vermittelt und abrufbar darbietet. Filmwissen enthält das Buch auch jetzt, aber weder ist das komprimiert noch sehr nachschlagefreundlich. EFM 2 soll ein Buch für die Praxis werden; nicht mit Wissen oder auch Hintergrundinfos geizend, aber eben zugleich etwas, was man am Set aus seiner Tasche ziehen und mal schnell was nachschlagen kann.
Mehr aber dazu dann die Tage.

Es wird aber natürlich noch länger dauern, bis dieses nun ganz neu zu durchdenkende Buch zu lesen sein wird. Und während ich fest plane, über Ostern massiv Energie in Verdorbene Asche zu stecken – das übrigens an Ostern spielt –, so nützt das ja keinem was, der jetzt was lesen will.
Darum zum Abschluss noch zwei Blog-Artikel-Tipps.
Zum einen sei auf Fragmentansichten verwiesen, das Blog von Alessandra Reß, in dem sie den überaus lesenswerten Artikel Die eierlegende Phantastik-Wollmilchsau und ihre Dilemmata veröffentlicht hat. Worum es geht? Über den schwierigen Spagat, journalistisch mit der literarischen Phantastik-Szene zu interagieren und zugleich ein Teil von ihr zu sein.
Wer hingegen lieber was Englisches lesen will, der sein zum Blog von Neil Gaiman geschickt, wo dieser gerade einen kurzen, aber guten Text On Translations veröffentlicht hat. Es gibt eine Menge Gedanken von Übersetzern und Theoretikern dazu, was eine Übersetzung leisten soll. Dies hier ist dann mal die Perspektive von einem der vielleicht bekanntesten Populär-Autoren unserer Zeit dazu. Sehr lesenswert.

Und somit nun genug von mir hier.

Ich wünsche euch wunderbare Ostertage mit allem Brauchtum, nach dem euch der Sinn steht. Ob nun Christentum, bunte Eier, Osterhasen, neopaganes Heidentum mit Ostara-Kult oder was auch immer – hauptsache ihr seid gut zueinander und lasst es euch ein wenig gutgehen.
Ich widme mich nun mal wieder meinem österlichen Belletristik-Projekt und wir lesen uns kommende Woche in Sachen EFM 2 (und mehr) an dieser Stelle wieder.

Viele Grüße,
Thomas