Seit gestern online: Der DORPatreon

Hallo zusammen!

DORPatreon FreigestelltDas ist an so vielen Ecken und Enden eine obskure Geschichte: die DORP ist als Webseite seit 1999 online und liefert demnach seit 17 Jahren kostenlosen Content für alle, die das Hobby Pen&Paper irgendwie interessiert. Seit etwas mehr als drei Jahren machen wir den DORPCast, vor etwas mehr als zehn Jahren haben wir das erste Mal ein Buch in winziger Auflage gedruckt. Aber immer, immer war unser Kram kostenlos, wann es ging, oder eben halt kostendeckend, wo Geld fließen musste – beim Druck etwa.
Und dann kamen nicht wir, sondern die Hörer, Leser und Zuschauer und drängten regelrecht darauf, dass sie uns Geld geben wollen.
So ganz hab ich das bis heute nicht geblickt, aber weder wollen wir klagen, noch uns lumpen lassen, und präsentieren daher nun den DORPatreon.

Der Name suggeriert es, der DORPatreon ist eine Patreon-Seite zur DORP und folgt dabei sehr strickt einer Prämisse: Wir wollen gar nichts ändern.
Wir wollen keine Paywall, keinen Exklusivcontent und keine Nutzer erster und zweiter Klasse – natürlich freuen wir uns über das Geld, natürlich könnt ihr fortan auch über die Patreon-Seite mit uns in Kontakt treten, aber es geht explizit darum, euch die Chance zu geben, das, was eh schon existiert, zu fördern. So, wie ihr euch das ja auch gewünscht habt.

Was genau wir mit dem Geld machen werden, wird natürlich von der Resonanz abhängen. Technische Upgrades etwa beim DORPCast (Stichwort „Ein neues Mikro für Scorp“), mehr Geld für Illustrationen kommender Downloads und Bücher, Deckung ohnehin anfallender Server- und Domainkosten, das sind nur einige erste Ideen.
Alles weitere wird sich zeigen müssen.

So oder so, der DORPatreon ist da – und auch für uns ein Abenteuer.
Wir werden sehen, wohin es uns führen wird.
Auf jeden Fall sind wir gespannt!

Viele Grüße,
Thomas

SpendenbuttonPS: Ich kann ja in dem Kontext auch einfach noch mal darauf verweisen, dass auch diese Seite hier ein wenig Hutgeld nicht abgeneigt ist, genauso wie es hier nun auch einen Flattr-Button unter den Beiträgen gibt – aber wie bei der DORP gilt aber auch hier: Alles optional ^^

Feencon-Gedanken, Plädoyer-Reaktionen und Podcast-Lob

Hallo zusammen!

Die Feencon ist vorüber – und sie war großer Spaß! Viele nette Leute, viele schöne Gespräche, ein ungewöhnlich erträgliches Wetter und ein paar willkommene DORP-Zukunftsplanungen sind nur so einige Facetten des Wochenendes.
Allerlei, was ich so in den Gesprächen aufgeschnappt habe, wird sicher auch früher oder später hier mal Thema sein, wenn es soweit ist, dass man darüber reden kann.
Auf jeden Fall war es wieder einmal schön, DORP-Leser und DORPCast-Hörer, Hilde-Interessierte und 1W6 Freunde-Spieler zu treffen, ebenso wie nette Kollegen, faszinierende Kreativschaffende und auch einfach unsere ganze, eigene DORP-Bande. Ich hatte zwar gestern das Gefühl, dass der Sonntag sich alles in allem etwas leerer anfühlte als in den Vorjahren, aber ich für meinen Teil bin voll und ganz auf meine Kosten gekommen.
Kurzum: Schön war’s!

Ein spaßiger Nebeneffekt war es, mit der einen oder anderen Person auch noch über das zu sprechen, was man offenbar teils jetzt schon die „Michalski-Methode“ (oder richtiger ja eigentlich, die „Michalski-Vogt-Methode“) nennt – ihr wisst schon, die Dinge einfach mal nicht gleich kacke finden.
Christian Vogt und ein DORPCast-Hörer, dessen Name ich leider nicht weiß, drückten es frei gesagt so aus, dass mein Text einer großen sonst schweigenden Masse einmal eine Stimme gegeben habe; ich weiß nicht, ob das so ist, aber es klingt natürlich schon verdammt gut. Die Resonanz freut und berührt mich ohnehin nach wie vor.

Und das führt uns zum zweiten Teil dieses Beitrags – denn es sind in dichter Folge gleich zwei weitere Reaktions-Beiträge zu meinem Plädoyer entstanden.
Rambling about ranting ist ein Blogpost von Holger Göttmann, der auf sehr lesenswerte Weise darüber schreibt, wie er beinahe das Spaßhaben verlernte und wieder dorthin zurückfand.
Und Judith Vogt greift mit Die Dinge einfach mal nicht kacke finden – eine Hommage meinen Text ebenfalls auf und rückt die Begeisterungsfähigkeit der Fangirls und -boys in den Fokus, was ebenfalls sehr lesenswert ist.

Bleibt Teil 3 – Podcast-Feedback. Auf Nandurion.de hat Krassling eine Podcast-Übersicht veröffentlicht, mit entsprechendem Szene-Bezug. Und wir kommen echt gut weg, muss man einfach sagen. „Lieblingspodcast“ ist da zu lesen, was ich natürlich nur mit tiefer Verbeugung dankend annehmen kann.
Mein absoluter Lieblingssatz ist aber:

Während Michael Mingers gerne den knallharten Gamisten gibt, lässt sich Thomas Michalski mit Freuden als „Sch…-Stimmungsspieler“ bashen. Wer bei Shadowrun den Pizzaboten spielt hat es vermutlich auch nicht anders verdient.

Herrlich!
Aber der ganze Artikel lohnt.

So, das war es von mir, reichlich übermüdet vom Wochenende, aber auch nach wie vor sehr, sehr dankbar dafür und zufrieden mit dem, wie es derzeit läuft.

Ich wünsche euch einen tollen Start in die Woche!

Viele Grüße,
Thomas

Die große Kraft der kleinen Gesten

Hallo zusammen!

Ich war am vorigen Wochenenden mal wieder auf LARP. Und bevor ihr das Fenster reflexartig schließt, es geht hier zwar letztlich im ersten Schritt um eben jenes LARP, aber im Grunde geht es um etwas, was viel weitreichender ist für eigentlich jede narrative Form.
Ach ja, und Achtung, Spoiler für die ursprünglichen drei Star-Wars-Filme und ein paar andere mindestens 15 Jahre alte Filme folgen.

LARP enthält in den meisten gängigen Formen die eine oder andere Art von Action, und damit einhergehend auch immer eine Form von Tod. In meinen nun ja auch schon über zehn Jahren als LARPer habe ich zahlreiche dieser fiktiven Tode gesehen.
Ich habe namenlose Schergen als „Schwertfutter“ in Wellen fallen sehen, ich habe aber auch ‚erlebt‘, wie namhafte Schurken ihr theatralisches Ende fanden. Doch wie in allen guten Heldengeschichten habe ich auch stolze Recken fallen sehen. Manche heroisch auf dem Schlachtfeld, den einen oder anderen aber auch plötzlich, grausam und ohne viel Federlesen.
Das gehört zum LARP dazu, wie zu im Grunde jedem narrativen Medium mit entsprechender Komponente. Es sind die Sturmtruppen und die namenlosen Rebellen, die im Krieg der Sterne reihenweise fallen. Es ist Obi-Wan, der vor Lukes Augen auf dem Todesstern das Leben lässt. Es ist der Imperator, der Blitze schleudernd einen Todesstern später sein Ende erfährt.
So weit, so bekannt.

Kommen wir zurück zum besagten LARP. Das Szenario war eine Art Fantasy-Schwarzmarkt. Oder eher, die Zusammenkunft einer gar illustren Bande von Schurken – ein bisschen wie ein Bond-Schurkenkabinett abzüglich der Überzeichnung –, um illegale Waren zu handeln.
Ein Spieler war dort inmitten von mehr als einem Dutzend Nichtspielercharakteren (NSC), mit dem Ziel, eine dieser Waren abzufangen und heimzubringen.
Natürlich eskalierte das irgendwann. Es eskalierte nicht ganz so extrem wie etwa Tarantinos Hateful Eight, aber es gab schon einen sehr angespannten Moment, an dem auf einmal eine Menge Leute ihre latexgeformten Waffen in der Hand hatten und, wie man so sagt, plötzlich alles ganz schnell ging.
Auch hier: So weit, so bekannt.

Was aber dann, im Anschluss an diesen Kampf passierte, führt mich zu diesem Artikel hier. Ein NSC spielte an dem Abend einen lauten, pöbelnden Tunichtgut mit großer Klappe. Ein anderer seinen Claqueur, selber kein Ass, aber eben sein Buddy. Der Claqueur war einer derer, die nach dem obigen Moment nicht mehr aufstanden.
Was folgte, worum es hier geht, war ein völlig irrelevanter Moment. Der eine Spieler war gerade eh ganz wo anders, aber der Pöbler kniete, von wenigen außer mir überhaupt zu sehen, bei seinem gefallenen Kumpel – und spielte eine im Fantasy-Genre sehr seltene Emotion: Verwirrung.
Er stieß seinen Kameraden an.
Murmelte frustriert etwas von „Och Mensch, Junge, musst’se jetzt den Helden spielen?“
Rückte ihn etwas zurecht, als wenn es irgendetwas daran ändern würde, dass das fiktive Leben hier geendet hatte.
Stammelte noch ein paar weitere „Och Junge …“ vor sich hin.

Wenn wir, egal ob im Live-Rollenspiel, am Spieltisch, in Film, Roman oder Comic, Figuren sterben sehen, gibt es verschiedene Varianten, wie das passiert. Eine klassische Reaktion ist Zorn. Stirbt der Schurke, ist’s der rechtschaffene Zorn des Helden. Stirbt einer „der Guten“, ist es vielmehr der Zorn über die Tat. Das ist Luke, der aufschreit, als Obi-Wand fällt. Das ist aber auch Frodo im „Herrn der Ringe“, den seine Gefährten mehr oder weniger aus Moria zerren müssen, als Gandalf in die Tiefe stürzt.
Es gibt auch die Mischung aus Zynismus und Sarkasmus, die man in Filmen finden mag, in denen die Leute eh fallen wie die Fliegen. Sie kann die Grausamkeit einer Tat oder eines Moments konterkarieren, kann zugleich aber auch trivialisieren.
Wenn am Ende von In China essen sie Hunde Harald den Tod Arvids mit den Worten „So, jetzt hab ich keinen Bruder mehr“ kommentiert, dann ist das zwar krass ob der Abgeklärtheit (und passt damit zum Stil des Films), aber noch immer ist es der Lebende, der die Dynamik der Szene trägt.

Unverständnis dagegen ist eine unglaublich rohe, starke Kraft. Schon weil sie den Handlungsfluss der betroffenen Person unterbricht, weil in diesem Moment nicht etwa jemand dem Handelnden die Initiative raubt, sondern weil sie ihm vielmehr durch die Finger gleitet.
Es ist narrativ fast ein Luxus. Häufig, wenn Leute sterben – insbesondere, wenn es plötzliche, gewaltsame Eingriffe sind, obschon es oft auch für klassische Sterbebett-Szenen gilt –, erwarten wir in Medien, dass dies zur nächsten Handlung der Figur führt. Wie gesagt, entweder er ist zornig, oder er bricht in Tränen aus, oder er muss fliehen, oder etwas in der Art.
Diese Momente können als emotionales Ventil für die Figur dienen, auf einer Meta-Ebene führen sie uns jedoch auch erst einmal von dem eigentlichen Augenblick des Todes fort.

Ich habe so viele Beispiele aus Star Wars gebracht, aber ich habe eines, das kontra-intuitiver nicht sein könnte. Eines aus Rückkehr der Jedi-Ritter. Es gibt in dem Film einen kurzen Moment, einen Tod, der mich jedes Mal, wenn ich ihn sehe, kriegt.
Und ich meine nicht Yoda, den Imperator oder Vader/Anakin. Ich meinen einen Ewok.
Und dabei bin ich nicht mal ein besonderer Freund der kleinen Pelzknäuel, doch ein Moment ist geradezu grausam: Irgendwo im wilden Endkampf auf Endor, der ja weitestgehend eher aus der heroischen Action-Kiste kommt und bisweilen sogar albern wird, wenn etwa Chewie mit Tarzan-Schrei auf einen imperialen Läufer schwingt, gibt es einen klaren Gegenpol.
Im Sperrfeuer eines AT-ST reißt es zwei Ewoks zu Boden. Der eine steht wieder auf, will seinem Gefährten auf die Beine helfen, doch der regt sich nicht mehr. Und dieser eine, elende Moment, in dem er begreift, dass sein Gefährte gestorben ist, macht mich jedes Mal fertig. (Youtube kennt den Weg.)

Das ist ein langer, langer Exkurs ausgehend von etwas, was bei dem LARP vermutlich nur ein Fünftel der Zeit gebraucht hat, die ich nun an diesem Artikel geschrieben habe.
Auch gibt es auf narrativer Ebene eine Vielzahl von Aspekten, die ein Tod erfüllen kann, die ich hier gar nicht erst thematisiere; alleine über die Werke von Joss Whedon und George R. R. Martin könnte man ja mittlerweile ganze Kataloge anlegen.
Und dennoch, der Punkt bleibt: Es lohnt sich, egal in welchem Medium man sich herumtreibt, vom Rollenspiel bis zum Roman, diese „Spielart“ eines schrecklichen Themas nicht zu unterschätzen.

Vier NSC hauchten im Zuge des Cons ihr fiktives Leben aus. Der, über den ich hier schreibe, war vermutlich von all diesen Rollen der Unwichtigste.
Aber sein Ende wird mir im Gedächtnis bleiben.
Und darin steckt eine Lektion für jeden Erzähler, denke ich.

So, und beim nächsten mal wird’s hier auch wieder heiterer. Versprochen.

Viele Grüße,
Thomas

Geister, Gauner und Halunken im Handel

Hallo zusammen!

Die 1W6 Freunde: Geister, Gauner und Halunken

Die 1W6 Freunde: Geister, Gauner und Halunken

Ich weiß, eigentlich wollte ich mich erst melden, wenn das gedruckte Buch auch bei mir ist, aber da sich die Lieferung akut etwas verzögert hat, dachte ich mir, ich trommle einfach schon mal früher.
Geister, Gauner und Halunken ist erschienen!
Geister, Gauner und Halunken, das ist der erste offizielle Abenteuerband für Die 1W6 Freunde, unser Jugenddetektiv-Rollenspiel.

Das Buch misst 96 Seiten und vereint darin insgesamt vier Szenarien für junge Ermittler. Aber anstatt hier das Rad neu zu erfinden, bin ich einfach dreist und zitiere mich selbst vom Klappentext des Titels:

Wenn das Abenteuer lockt, wenn alte Gemäuer durchforscht werden wollen und Rätsel gelöst werden müssen, dann ist es ein Fall für… euch!

Geister, Gauner und Halunken bietet vier neue Fälle für Die 1W6 Freunde – Das Jugenddetektive-Rollenspiel:
In Das Geheimnis der Geisterpiraten kreuzt ein altes Spukschiff vor der Küste der Millionenstadt, doch steckt etwas ganz anderes dahinter, als man meinen sollte.
In Der Geist des Generals wird hingegen eine Pension von einem Gespenst heimgesucht, das Angst und Schrecken verbreitet und in seine Schranken gewiesen gehört.
In Das Modul der Meister wird dreist der örtliche Rollenspielladen bestohlen und ein antikes Spielmodul entwendet – doch ist es wirklich nur ein einfacher Diebstahl?
Und in Der verschwundene Leuchter ist ein nächtlicher Diebstahl in einer Eisdiele nur der Anfang eines viel umfassenderen, sinistren Komplotts.

Die Vorabdrucke des Buches an unserem Stand auf der RPC 2016

Die Vorabdrucke des Buches an unserem Stand auf der RPC 2016

Drei der vier Szenarien sind aus meiner Feder, einzig Der Geist des Generals wurde von Christoph Laurer beigesteuert. Zudem geht Dank an Thomas Bender und Moritz Mehlem, die sich beide als Lektoren für das Buch gewinnen ließen.

Wer es haben möchte, der erhält den Titel für 12 Euro überall im Handel, wo Bücher mit ISBN bestellt werden könne. Amazon verzeichnet das Buch beispielsweise hier, und der Sphärenmeister wird auch noch Exemplare von uns erhalten, sowie die besagte Bestellung dann mal eingetroffen ist.
Oh, und wie immer wird das Buch natürlich auch noch als kostenloses PDF auf die DORP wandern. Ich würde mal vermuten Ende Juli wird es seinen Weg finden.

Viele Grüße,
Thomas

Glückliche Menschen mögen Lieder (Zwischenstände)

Hallo zusammen!

Der Juni zog vorüber und fühlte sich über weite Teile an wie das Nachbeben zum Mai mit seiner RPC und allem drum und dran. Vielleicht auch, weil ich die erste Woche des Monats mehr oder weniger damit verbracht habe, krank zu sein, was ich auch bis heute nicht ganz habe aufholen oder ausgleichen können.
Dennoch hat sich auch im Juni wieder so manches getan und darum ist es heute auch wieder an der Zeit für die allmonatlichen Zwischenstände.
Und um in alter Tradition den Titel aufzulösen: Es ist eine freie Übersetzung eines wundervollen Zitats, das Vanessa Ives in der TV-Serie „Penny Dreadful“ ausspricht: „All sad people like poetry“, sagt sie. „Happy people like songs.“ Das stammt aus der fünften Folge der zweiten Staffel – und ist irgendwie markant im Ohr geblieben.

Belletristik

Verdorbene Asche (in Arbeit)

Verdorbene Asche kommt voran. Da hat sich die Meldung nicht geändert. Im Juli hab ich ein wenig Urlaub, da hoffe ich, ein paar größere Sätze in dem Buch machen zu können.
Weltenscherben wartet weiter darauf, dass es 2017 wird. Ich denke, das werde ich auch mal ab jetzt hier herausnehmen, bis sich wieder konkret was tut; das ändert aber natürlich nichts daran, dass es fest eingeplant ist. Auch bei den Projektständen bleibt es natürlich gelistet.
Und beim zweiten Band der Geschichten aus Condra tut sich auch langsam was. Während so erstes Feedback meiner Mitautoren hereintrudelt, kann ich selbst vermelden, dass meine Kurzgeschichte mittlerweile eine konkrete Outline hat. Und einen Arbeitstitel; Lesung aus dem Buch Grunatha steht da oben auf dem Blatt. Wird vermutlich nicht so bleiben, aber so soll das Kind vorerst heißen.

Sachbuch

Die Fortschritte an Einfach Filme machen in der 2. Auflage kann man ja fast live mitverfolgen, da ich Auszüge in alter Tradition wieder als Artikel im Eifelarea-Blog bringe. Wie dem auch sei: Die Bearbeitung geht voran, ist aber auch viel.
Der Tanzball Tanzbuch Frontcover Entwurf 1Konkreter wird es diesen Monat mit dem, was wir Das Tanzbuch nennen, also den Tanzbeschreibungen zum Tanzball 2016. Crowdfunding-Backer sollen das Buch diesen Monat vorab als PDF erhalten – und momentean sieht da auch alles gut aus. Gedruckt wird erst, wenn es auf den November zugeht und die Vorabfassung wird noch nicht final lektoriert sein, sollte aber vor Monatsende rausgehen.
Tänze von Einst ist dann im Sachbuchbereich das explizite 2017er-Projekt und wird eine Art Schwesterprojekt zum Tanzbuch, mit stärkerer Ausrichtung auf Lehre und Tanzvermittlung. Wie gesagt: 2017.

Beiträge in anderen Werken

handbuecher_des_drachen_coverDa vorigen Monat Kampagnen – Mehr als nur ein Abenteuer (in Ulisses‘ Crowdfunding-Essays) und Dschungelfieber (in Cthulhus Ruf 10) erschienen sind und mit der Einstellung des letztgenannten Magazins In vino veritas erst mal keinen Zielhafen mehr besitzt, lichtet sich das hier alles ein wenig.

Meine beiden Cthulhu-Abenteuer Ein Foto vergangener Sterne (wird noch anders heißen) und Das Lodern unter der Stadt sollen beide weiterhin zur SPIEL 2017 erscheinen.
Und dann hat sich da letzte Woche noch etwas Neues aufgetan, über das ich aber noch nicht reden will; ungelegte Eier und so. Ich vermute im Laufe des Monats werde ich da aber mehr zu sagen können.

Hörbücher und Hörspiele

Jepp, die Arbeit am Geheimprojekt Audio geht voran. Wir haben letzten Monat die letzten Aufnahmen für die erste Episode gemacht und treffen uns dieser Tage für den Schnitt. Dann wird die Pilotfolge im Freundeskreis ein paar Leuten gezeigt und wenn sie gut ankommt, oder gut genug, dann werden wir uns wohl an die Umsetzung der ganzen Staffel machen.
Bisher bin ich noch immer sehr angetan von dem Projekt.

Übersetzungen

Dumarest_Derai_CoverAlles wie immer: E.C. Tubbs Dumarest-Roman Nr. 5 – The Jester at Scar – ist gerade bei mir in der Übersetzung, während in „meiner Fassung“ bisher die Bände 1 und 2 bereits im Handel sind.
Wie gesagt, alles wie immer.

DORP

DORP Cast Type WORK IN PROGRESSDer DORPCast hat neue Folgen erhalten. Episode 77: Die RPC – Jedes Jahr ein Fest und Episode 78: Das Geld und das Hobby sind raus, und jetzt am Sonntag folgt bereits Folge 79. Nach dem RPC-Sprung nun also wieder alles im Trott.

Die 1W6 Freunde: Geister, Gauner und Halunken

Geister, Gauner und Halunken, der erste Abenteuerband zu Die 1W6 Freunde ist in Produktion! Man kann ihn etwa hier bei Amazon, aber auch überall sonst sogar schon vorbestellen. Wie immer wird aber erst im großen Stil von mir getrommelt, wenn ich ein eigenes Exemplar in der Hand halte.
Der nächste Abenteuerband wird Allzeit bereit werden, aber darüber reden wir erst mal noch nicht. Anders als über Mystics of Mana – da arbeitet Michael gerade dran, dass wir wie versprochen zur Feencon in diesem Monat (s.u.) einen ersten Einblick in das Regelwerk werden geben können.
Schrecken aus der Tiefe will ich dieses Jahr noch drucken, aber da gibt es derzeit keine Neuigkeiten. Zuletzt läuft das Testspiel meines DSA-5-Fan-Abenteuers Die Legende der Orkenkluft, sollte aber bald aufs Ende zugehen. Ein Erscheinen ist für Ende des Jahres angedacht.

Condra

Hier gabt es ein fettes Jubiläum zu vermelden! Die Tröte, unser inner-spielweltliches Zeitungsprojekt, das derzeit in seinem nun schon zehnten Jahr erscheint, hat im Juni zudem seine 100. (!) Ausgabe gesehen. Grund genug, ein wenig zu klotzen statt zu kleckern und dem Projekt eine Sonderausgabe in dreifacher Länge zu spendieren.

Das Geheimprojekt muss ich dagegen ein wenig nach hinten schubsen, fürchte ich. Die Zeit gerade ist einfach zu rar; derzeit ist der August mein neues Ziel dafür. Daumen drücken, hoffen und so …

Fotos

Es ist eine Weile her, dass ich eine so lange Zeit keinen Ausstoß an Fotos hatte. Dabei hatte ich vergangenen Monat sogar ein kleines Shooting, aber das war ein Privatprojekt, auf das ich ein anderes Mal zu sprechen kommen werde.
Doch ich denke, das wird auch wieder besser, wenn der Sommer erst einmal richtig da ist. Genug geplant haben wir ja, nur die Zeit wird immer rarer, scheint es …

Bildbände

Portfolio

Portfolio, mein allgemeiner Bildband mit einem Querschnitt durch mein gesamtes Tun und Treiben, wird wohl diesen Monat endlich fertig werden. Der ist auch jetzt mehrfach kurzfristig nach hinten gewandert, aber im Grunde ist da auch nicht mehr viel zu tun.
Die letzte Frage, die dort bleibt, ist die Qual der Wahl zwischen Buchhandelsanbindung oder opulenterer Ausstattung.
Ich halte euch auf dem Laufenden.

Poster

Wer vorigen Monat in Aachen Actor’s Nauseas „The Strange Case of Dr. Jekyll and Mr. Hide“ gesehen hat und das Programmheft schön fand – das war von mir. Das Poster erstmals nach gut zehn Jahren hingegen nicht.
Poster webEin Poster aus meiner Hand ist hingegen das zum kommenden Ballett-Open-Air assemblé & heartbeat, das, wie ich gerade sehe, mittlerweile auch auf der Seite des Ballett-Ateliers in Stolberg angekommen ist. Nun, dann kann ich es ja auch herzeigen – ihr seht es nebenstehend. Wenn der Tag näher rückt, gibt es aber auch noch mal mehr Worte zu der Aufführung an sich.
Zuletzt ist dann noch ein Poster für ein kommendes Theaterprojekt hier in der Region zu nennen; das wird zwar langsam akut, ist es aber noch nicht und insofern gibt es zwar eine Idee, aber noch nichts zu zeigen.

Eifelarea Film

… noch mit Typos …

Wie immer: Hilde kommt voran und sollte ebenfalls erheblich von meinem Urlaub im Juli profitieren. Xoro 2 sitzt weiter im Wartezimmer, bis unser Amazonenfilm wirklich auch auf der Zielgerade schon das Ende ansteuert. Wobei ich vorgestern beim Spazierengehen noch ein paar nette Ideen hatte, die ein weiteres dramaturgisches Dilemma des Films lösen können sollten.

Weitere Video-Projekte

Ich bin unwürdig! Schon wieder verfehlt Easy Props einen Zielmonat und der Juni ging demnach leer aus. Ich versuche, es jetzt im Juli nachzuholen … und ärgere mich solange noch ein wenig über mich selbst.
Der kurze Film, den ich hingegen für Tobias Cronert angefertigt hatte hinsichtlich seiner aktuellen wissenschaftlichen Tätigkeit, ist an deren Tag der offenen Tür gelaufen und offenbar sehr wohlwollend aufgenommen worden.
Sowie wir eine Freigabe „von oben“ kriegen, wird der auch in meinen Youtube-Kanal wandern.
Ingesamt hat Youtube zuletzt ein wenig gelitten, was meine Zeitaufteilung angeht. Das wird jetzt aber wieder besser werden; auch für Saltatio und Eifelarea hab ich noch das eine oder andere vor.

Saltatio

tanzballbannerHier vielleicht nur kurz der Hinweis, dass Der Tanzball 2016 nahezu ausverkauft ist. Absolut absurd, aber uns freut es natürlich ungemein! Wer zu den letzten Glückseligen gehören will: Die Karten gibt es hier.

Ich, live

Sicher ist: Am 16. und 17. Juli findet in Bonn wieder die Feencon statt – und wir sind mit der DORP wieder mit einem Stand dort vertreten. Wer von uns wann, wie und wo genau jeweils dort sein wird, weiß ich gerade nicht, aber ja, Feencon 2016? Fest geplant.
Noch unsicher ist für mich die RatCon. Hin würde ich gerne, aber Details sind noch diverse zu klären. Die RatCon findet auf jeden Fall vom 26. bis 28. August in Limburg statt; alles weitere findet sich noch. Sind ja noch fast zwei Monate bis dahin …

Und sonst

Ansonsten danke noch einmal an jene, die mein Plädoyer für mehr medialen Optimismus letzten Monat zum wohl bisher reichweiten-stärksten und meist kommentierten Artikel dieser Seite gemacht haben – danke dafür!
Wie immer gilt: Folgt mir doch auf Twitter, wenn ihr mögt abonniert mich auf Youtube, fügt dieses Blog eurem Feedreader zu und auf Instagram bin ich ja auch. Über eine kleine Spende wider den Betriebskosten der Seite freue ich mich natürlich auch immer.

Hier im Blog geht es entweder mit konkreten Neuigkeiten zu einem meiner Projekte, oder aber mit ein paar allgemeinen Gedanken zum Thema „analoge Medien“ weiter; was auch immer von beidem früher fertig wird.

Viele Grüße,
Thomas