Eifelgeister, Aachenblogs, Spielepreise und Büchertage

Hallo zusammen!

Da kam heute so viel zusammen, was alles irgendwie erwähnt gehört, aber umgekehrt auch nicht zwingend je einen eigenen Artikel braucht, daher heute mal ein Kessel Buntes an kurzen Themen:

Geistes des Landes 3: Aus der Tiefe meets Verfluchte Eifel

Judith Vogts Roman Geister des Landes 3: Aus der Tiefe ist jetzt eine Weile raus und vor einigen Tagen habe ich ihn auch ausgelesen. Ich habe auf Twitter schon meine Meinung Kund getan, da klang das so:

Ich möchte aber doch zumindest hier nicht unerwähnt lassen, dass das Buch zugleich das erste literarische Crossover meines Schaffens bietet, denn Judith hat sich Hendrik und Anja aus Verfluchte Eifel ausgeliehen und als Nebenfiguren verwendet. Unglaublich cool, wie ich finde!
Ihre Geister und meine Eifel sind vermutlich rein vom Mythen-Stil her nicht 1:1 kompatibel, aber ich finde, es funktioniert ziemlich gut. Wir scherzten gestern noch, dass wir ja eigentlich ein ganzes Mythen-Metaversum bauen könnten, dass uns Disney dann für irrer Geld abkauft … aber das ist vielleicht utopisch.
Gar nicht utopisch ist dagegen mein Gedanke, in meine mythisierte Eifel noch einmal schreibend zurückzukehren. Es gibt da einen Text in den Weltenscherben, der sich zunehmend aus der Anthologie heraus emanzipiert hat und der glaube ich eigentlich eigene Buchdeckel verdient hat. Mehr dazu in den nächsten Zwischenständen.

Aachener Blogs

Seelenworte ist nun Mitglied bei AachenerBlogs.de

Auch Seelenworte ist Mitglied bei AachenerBlogs.de

Die Webseite bzw. das Seitennetzwerk AachenerBlogs.de, dem auch diese Seite hier angehört, feiert heute nach einem ersten Jahr das erste Mal Geburtstag. 133 Blogs, alle aus dem Postleitzahlenbereich 52xxx stammend, sind mittlerweile dort verbunden. Ein cooles Projekt, bei dem globale Datenwelt und regionales Treiben schön zueinanderfinden.
Und ein klares „Hut ab!“ für die Mühen, die in diese Vernetzung fließen!
Aachen hat’s mir ja im letzten Jahr nicht immer leicht gemacht, es toll zu finden, aber das ist genau die Seite der Kaiserstadt, die ich wirklich sehr schätze.

RPC Award 2015

RPC

Der RPC Award für 2015 ist freigeschaltet. Zur Erinnerung: Die im Rahmen der RPC in Köln vergebene Auszeichnung ist so eine Art Mischung aus Publikums- und Jurypreis. Verlage können Produkte einreichen, irgendjemand trifft daraus eine Auswahl und aus dieser Auswahl heraus kann dann wiederum vom Publikum abgestimmt werden.
Das hat ein paar Nachteile (die Vorauswahl erfolgt als undurchdringliche Blackbox und die Verbindung von Produktvorschlägen mit der Abgabe von Leseexemplaren und Verlosungs-Preisen (!) macht es Selbstverlegern und kleinen Klitschen wie der DORP unmöglich, sinnig daran teilzunehmen), aber nichtsdestotrotz ist es einer der wenigen großen Preise, die jährlich mit etwas Aufmerksamkeit vergeben werden. Und hey, wen meine übliche moralische Ansprache darüber, dass nur rege aktive Teilnahme des Publikums solchen Preisen Legitimation geben kann, eher kalt lässt, der kann zumindest noch immer auf das Abgreifen von Preisen hoffen.
Ich bin übrigens mit nichts direkt nominiert. Doch von mir gelayoutet wurden in der Rollenspiel-Kategorie dann Ulisses’ ziemlich schickes Die Smaragdspitze für Pathfinder sowie alle drei nominierten Bände vom Rollenspiel zum Lied von Eis und Feuer aus dem Hause Mantikore. Doch auch andere coole Leute sind nominiert; Chris Schlicht beispielsweise, deren Roman „Maschinenseele“ nominiert ist, und die ich schon seit Jahren kenne und schätze, u.a. wegen beigesteuerter Illustrationen damals in unserem DORP-Rollenspiel.
Vergeben wird der Preis von der RPC gemeinsam mit Buffed.de und hier geht’s lang zur Abstimmung.

Welttag des Buches

Aus meinem fototechnischen Frühwerk; aber ich dachte, heute passt's noch mal :)

Aus meinem fototechnischen Frühwerk; aber ich dachte, heute passt’s noch mal :)

Und, zugegeben, hier hab ich eigentlich wenig beizutragen, heute ist Welttag des Buches. Das kann ich in diesem Blog doch nicht unerwähnt lassen, wenn ich eh gerade quer durch alle Themen schreibe, oder?
Der „Welttag des Buches und des Urheberrechts“ findet jedes Jahr am 23. April unter Schirmherrschaft der UNESCO statt und soll das Buch, das Erzählen, das Lesen und die Autoren feiern. Insofern: Nehmt euch doch heute mal einfach etwas Zeit und lest. Lest ein Buch, habt Spaß daran und betreibt es als aktive Tätigkeit, nicht nur als „das Ding, was man abends vor dem Einschlafen betreibt“.
Lesen ist ein wundervolle Hobby. Das darf man auch mal in jedem Sinne des Wortes zelebrieren, denke ich.
Insofern tue ich mich übrigens mit dem „und des Urheberrechts“-Teil auch ein bisschen schwer. Weil ja, klar, ich habe natürlich genauso kein Interesse an exzessiver Piraterie innerhalb der Buchbranche (oder jedem Medienbereich) wie jeder andere, aber dennoch wirkt das irgendwie was quer aufeinander gedübelt. Ein Tag, an dem wir das Lesen, die Autoren, Bücher, all das feiern, das finde ich super. (Auch wenn es bei vielen vermutlich in der Wahrnehmung dennoch nicht zu mehr als zur Kenntnisnahme der Erwähnung in der Tagesschau reichen wird und hier auch viel den Bekehrten gepredigt wird, das weiß ich auch.) Urheberrecht, das kommt aber immer gleich mit Beißreflexen, Übersprungshandlungen und moralischen Zeigefingern daher. Umgekehrt ist eine Diskussion des Themas ausgesprochen wichtig; dann aber eigentlich auch gemeinsam mit den anderen Kulturbranchen, denn Urheberrecht ist kein Privileg der Autoren, sondern betrifft alle Medienschaffenden.
Aber egal – nehmt euch wie gesagt ein gutes Buch, setzt euch, wenn es Zeit und Wetter erlauben, damit vielleicht in die warme Frühlingssonne, sonst an einen anderen gemütlichen Ort und lasst euch von der Magie geschriebener Worte verzaubern.
Denn in Sachen Zauberei sind Bücher nach wie vor ganz große Meister.

Viele Grüße,
Thomas

Theaterposter und Programmhinweis: Copenhagen

Hallo zusammen!

Lust auf englisches Theater in Aachen und Antigone von Actor’s Nausea ist euch noch zu weit in der Zukunft? Fürchtet nicht: Bereits an diesem Wochenende spielen Ton of Bricks Michael Frayns Stück Copenhagen.
Es war eine Weile ruhig um Ton of Bricks, deren bisher einzige Inszenierung, Love Letters nach E.R. Guerney, ich ja auch bereits mit einem Poster bedachte. War es damals noch ein Zwei-Leute-Projekt, bestehend aus Sarah Bingham und Ben Sonntag, haben sich die beiden dieses Mal noch Verstärkung in Form von Tilman Floehr ins Boot geholt. Einige generelle Infos gibt es auch etwa auf der Webseite des Projektes und bei Facebook.

Ton of Bricks spielt Copenhagen

Ton of Bricks spielt Copenhagen

Das Poster war dieses Mal etwas konfus zuwege gekommen. Nachdem ein Kontaktversuch seitens der Gruppe mich aufgrund einer falschen Mail-Adresse erst nicht erreichte, konnte ich dann später doch noch helfend einspringen, um gewissermaßen das Finish am Poster anzubringen. Das eigentliche Bild der Schreibmaschine und das Konzept standen da allerdings bereits, sodass ich mich hier erklärt nicht mit fremden Federn schmücken will.
Die Ausführung allerdings hat auch hier wieder Spaß gemacht und mit den dreien zusammenzuarbeiten ist ohnehin immer eine Freude. Wer sich davon überzeugen möchte, dass alle drei Schauspieler sind, die auf der Bühne zu sehen sich eigentlich immer lohnt, der kann das wie gesagt dieses Wochenende tun, und zwar Freitag, Samstag und Sonntag, jeweils im Café & Bar zuhause hier in Aachen.

Viele Grüße,
Thomas

Schreibmusik anno 2015

Hallo zusammen!

Eigentlich wollte ich diesen Beitrag gestern schon im Netz wissen, begleitend zur zweiten Musik-Episode des DORPCasts. Aber da ich lieber einen fertigen, als einen pünktlichen Artikel veröffentlichen wollte, wurde es halt Montag. Nun denn.
Meine letzten Beiträge zum Thema Schreibmusik liegen schon eine mehr oder weniger sträflich lange Weile zurück, sodass ein Update angemessen erschien – wenngleich ich zugeben muss, dass sich so viel gar nicht geändert hat.

Die großen Konstanten sowieso nicht: Ja, ich höre sehr gerne Musik als Untermalung beim Schreiben, mag die atmosphärestiftende Wirkung, die die richtige Musik entfalten kann. Und ja, sie muss nach wie vor instrumental sein oder zumindest in einer Sprache, die ich nicht verstehe, weil andernfalls die Worte aus dem Lied fast zwangsläufig zwischen die Worte auf dem Schirm sickern; da kann ich mich nicht wehren, egal was ich tue.
Was die Musikauswahl angeht, schaue ich tatsächlich vor allem auf die Stimmung. Bisher bin ich nicht hingegangen und habe für Buchprojekte eigene Soundtracks angelegt – gerade spiele ich mit dem Gedanken für [meine nächste lange Erzählung], aber gemacht habe ich es bisher noch nicht. Fantasy-Erzählungen ruhen noch immer auf den Schultern des genialen „Conan“-Soundtracks von Basil Poledouris, wenn es bombastisch sein soll, sowie auf den denen von Harry Gregson-Williams’ Vertonung von „Königreich der Himmel“, wenn es eher um stimmungsvolle, ruhige Momente geht.
Gleichsam sind Trent Reznors Soundtracks zu den letzten Fincher-Filmen, seit meinem letzten Text dieser Art um den zu „Gone Girl“ angewachsen, meine bevorzugte Untermalung von allem, was mit einer dunklen, eher verdorbenen Stimmung geprägt sein soll. Braucht es hingegen mehr Dynamik, sind es Action-Sequenzen irgendeiner Art, dann muss Hans Zimmer ran. Allerdings nicht der generische Einheits-Zimmer, den ich zwar auch mag, aber der mir da nicht genug gibt, sondern sein wunderbarer, experimenteller Soundtrack zu „Black Hawk Down“.
Geht es um SciFi, und zwar nicht die heroische nach Art eines Kriegs der Sterne, sondern eher die dystopische Geschmacksrichtung, so hat der Soundtrack vom Videospiel „Deus Ex: Human Revolution“ mir bisher immer gute Dienste geleistet, in die richtige Stimmung zu kommen. (Und wem der nicht reicht, der findet mit dem kostenlosen Remix-Album Deus Ex: Sonic Augmentation noch mal Nachschlag.) Soll es hingegen fetziger sein, dann sind Daft Punk mit ihrer Filmmusik zu „Tron Legacy“ immer in meiner Playlist willkommen.
Interessanterweise ist das Album zum Rollenspiel „Engel“, das In the Nursery damals aufgelegt haben, aus irgendeinem Grund die perfekte Untermalung für mich, um E.C. Tubbs Dumarest-Romane zu übersetzen. Das Album geht vielleicht nur eine Stunde, aber es hat mich jetzt schon durch Planet der Stürme, Derai, Planet der Spieler und – bis Ende des Monats – Kalin gebracht. Ich kann nicht mal sagen, weshalb.

Wobei das natürlich jetzt viel dogmatischer klingt, als es der Alltag hergibt. Ich habe ein ganzes Bündel an „Generika“ in der Soundtrack-Playlist, die je nach Laune ihre Chance haben. Videospielsoundtracks sind da zahlreich, gerade die zu verschiedenen Daedalic-Adventures, der „Shadow of Colossus“-Soundtrack (der leider so irre schwer zu kriegen ist), die tolle Piano-Musik von „Dear Esther“ und, anderes Ende des Spektrums, die Synthesizer-Klänge von „Far Cry Blood Dragon“ wirken manchmal Wunder. Auch „Baphomets Fluch“ 1, 2 und 5 haben wunderbare Soundtracks, muss ich sagen.
Im Filmmusik-Lager gehen die generischen Zimmer manchmal eben doch (The Rock, Crimson Tide und die drei Nolan-Batman-Vertonungen mag ich durchaus sehr), Silvestris „Van Helsing“ geht gut zu flottem Horror und, wo wir gerade bei dem Namen sind, der wunderbar vom Modern Jazz angehauchte Soundtrack zur Anime-OVA „Hellsing“ ist ebenfalls großartig.

Problematischer hingegen sind Soundtracks mit zu erkennbarem Thema. Dadurch ist etwa John Williams relativ pauschal raus, egal wie toll er ist, einfach weil „Star Wars“ immer Star Wars, „Indiana Jones“ immer Indy und „Jurassic Park“ immer eben das ist.
Das klappt übrigens auch anders herum – der eben erwähnte Engel-Soundtrack ist für mich subjektiv mittlerweile Dumarest, ist so eng mit der Tubb’schen Reihe verbunden, dass es glaube ich lange brauchen wird, um den im Zweifel noch mal mit neutralem Ohr zu hören. Falls ihr schreibt, falls ihr wie ich mal fest solche Zuordnungen gepflegt habt – ging oder geht euch das auch so?

Recht neu ist übrigens für mich, dass ich Musik ähnlich zu Layout-Projekten zuordne. Eigentlich höre ich bei der Satz-Arbeit ja Podcasts, aber es haben sich nun zwei Ausnahmen eingeschlichen. Das erste Mal ging mir das mit Dragon Kings so, einem ziemlich coolen Setting, das Ulisses auf Deutsch bringt und das gemeinerweise seinen eigenen Soundtrack mitgebracht hat. Das passte perfekt und beim Layouten gleich auch in der richtigen Stimmung für das Buch zu sein war ein schönes Plus.
Das zweite Mal nun ist etwas abgehobener und geht an die Vampire: die Maskerade Jubiläumsedition. Die World of Darkness war in meiner eigenen Jugend einfach im Kontext so eng mit Nightwish verknüpft, dass ich derzeit beim Layouten schlicht die alten (und neuen) Nightwish-Sachen hören muss. Geht nicht anders.

Ich glaube, das sollte en gros der Überblick sein. Nichts davon wie gesagt in Stein gemeißelt, aber vieles jetzt schon über eine derart lange Zeit etabliert, dass man zumindest von einer Konstanten reden kann. Allerdings bin ich ja auch immer für neue Anregungen dankbar – wenn ihr also einen Tipp habt, oder zwei, immer her damit. Immer!

Nun wünsche ich euch aber erst einmal einen guten Start in die neue Woche!

Viele Grüße,
Thomas

Das Dracon-Dankesvideo

Hallo zusammen!

Das ging ja flotter als gedacht! Das „Dankesvideo“ zur Dracon 8 ist fertig und bei Youtube gelandet. Ich denke, ich habe die Stimmung der Veranstaltung recht gut getroffen – und zumindest bei mir selbst weckt es jetzt schon Vorfreuden auf die Nummer 9.
Dank auch an Thomas Bender, der das Video um ein paar schicke Einstellungen bereichert hat.

Viel Spaß damit!

Und nach jetzt drei Dracon-Beiträgen in Folge, so unterschiedlich sie gewesen sein mögen, gibt’s am Wochenende mal wieder was „Inhaltliches“. Versprochen.

Viele Grüße,
Thomas

Dracon 8 – Ein wunderbares Wochenende

Hallo zusammen!

Am vergangenen Wochenende war es also soweit, die Dracon 8 stand vor der Türe. Wie alle Dracons seit der Nummer 4 in Zusammenarbeit von DORP und Condra e.V., und wie schon die letzte Dracon in Rohren gelegen und primär von Lars Raasch und mir betreut. Und ich bin geneigt zu sagen, wir haben unsere Sache gut gemacht.

Dracon 2015 web-4188

Das “hauseigene” Kartenspiel Helden Condras im Einsatz

Ich habe noch gar keine endgültige Zahl, aber irgendwie 30+ Besucher waren vor Ort und erfreuten sich an Spielen aller Art. Zu den Rollenspielen, denen sich die Reihe ja eigentlich verschworen hat, kamen dieses Mal massiv Brettspiele dazu und spontane Nerf-Gefechte waren, wie schon die letzten Male, allwaltend, zugleich aber – so zumindest mein Eindruck – weniger aufdringlich für jene, die keine Freude an Schaumstoffpfeilen haben.
Gespielt gesehen habe ich an mehr oder weniger bekannten Systemen unter anderem DSA und Cthulhu, FATE, Savage Worlds, Iron Kingdoms und Dungeon World, Varianz war also da. Ich habe gewissermaßen die Hausmarke hochgeladen und mit einer Runde einen der Fälle für den kommenden 1W6Freunde-Abenteuerband Geister, Gauner und Halunken testgespielt: Die 1W6 Freunde und die Lampe des Franzosen (möglicherweise ein Arbeitstitel).
Dazu kamen diverse Brett- und Kartenspiele, von Wiz-War über die Villen des Wahnsinns bis hin zu unserem eigenen Helden Condras, von dem ich hier ja neulich schon schrieb.
Kurzum: Es war ein schönes Wochenende!

Unermüdlich wurde für das leibliche Wohl gestritten

Unermüdlich wurde für das leibliche Wohl gestritten

Dank gebührt an dieser Stelle auch wie bei jeder Dracon unserer tollen und maximal motivierten Küchencrew, die unermüdlich Fladenbrote belegte, Ramen kochte, Getränke organisierte und – für mich noch immer ein Killer-Feature, was Komfort angeht – die Dinge teils den Leuten auch an den Tisch brachte. Und wenn irgendwann eine deiner Küchenhelferinnen vor dir steht und fragt, ob sie vielleicht was Geld aus der Kasse nehmen könnte, um frischen Kuchen für alle Interessierten zu backen, dann weißt du, dass was richtig läuft.
Dicken Dank dafür!

Dracon 2015 web-4315

Die Couchecke bietet Platz für zwei Gruppen eher entspannter Recken

Die Location in Rohren hat sich nun auch denke ich endgültig bewährt. Wir haben ein, zwei Dinge etwas anders organisiert und aufgeteilt, sodass ich glaube, dass wir eine etwas bessere Ausnutzung der Räumlichkeiten erreicht haben. Wenn die Besucherzahlen einmal einen großen Sprung machen, werden wir einen Ausbauplan brauchen – nicht, dass wir nicht durchaus B-Pläne gehabt hätten, falls das dieses Mal passiert wäre –, aber soweit schlägt sich die alte Grundschule gut.
Mal davon ab, dass ich es nach wie vor toll finde, eine Con in der Eifel zu machen. Sicher, die Anbindung an den ÖPNV ist je nach Tageszeit eher symbolisch und zumindest eine mögliche Anreiseroute demonstriert auch wirklich, wie steil und gewunden die Straßen hier sein können – wer der Wegbeschreibung auf der Webseite folgt, wird aber auch da nicht dran vorbei müssen.
Dafür aber ist es die Eifel und ich zumindest finde, es wäre nicht mehr die Dracon, wenn sie in der Stadt läge. Bevor ich hier aber das Fass der Stadtmüdigkeit aufmache, mache ich mal lieber weiter.

Die Dracon 8, sie war jedenfalls ein Erfolg. Nicht nur in dem Sinne, dass wir keine Miese gemacht haben dürften, sondern auch, dass die Resonanz einhellig positiv war. Ein paar eigene Verbesserungsansätze haben wir wie immer, aber wir lernen ja gerne. Und damit ist eine Dracon 9 denke ich etwas, was man als gesichert betrachten kann. Wir haben einen Wunschtermin, müssen den allerdings noch mit dem Haus abklären – sowie er bestätigt ist, sage ich aber auch noch hier Bescheid.

Dracon 2015 web-4280

Mein DORPCast-Mittäter Michael im Einsatz

Bis dahin gibt es aber definitiv noch ein paar mediale Rückblicke. Erste Fotos sind bereits auf der Seite, ein paar weitere folgen noch. Vor allem aber sitze ich auch bereits wieder an einem Rückblicks- und Dankesvideo, so wie letztes Mal auch, das in den kommenden Tagen hoffentlich fertig wird und dann online geht.
Auch gehe ich davon aus, dass Michael und ich im kommenden DORPCast noch etwas dazu zu sagen haben werden, waren wir doch beide da.

Insofern, ganz tl;dr – ich fand’s toll und gerne wieder!

Viele Grüße,
Thomas