90 Kilometer für den Seelenfrieden

Hallo zusammen!

Saig August 2015 web-3517Das Gefühl ist schwer adäquat in Worte zu fassen. An einem Tag begannen wir mit dem Abstieg hinab in die Lothenbachklamm; ein wunderschönes Stück Wanderweg, was zwar etwas zu touristisch erschlossen ist, um noch als wilde Natur zu gelten, aber was zugleich mit schmalen Pfaden, teils krummen Brücken, quer über die Schlucht liegenden Baumstämmen, einem Wasserfall und einer Sperrung aus Lebensgefahr durchaus zu verzaubern weiß. Von dort aus ging es in die Wutachschlucht hinab und am Ende immer weiter hinauf, durch Dörfer, über Höfe, durch Wälder und Täler, stets ganz wie es das Klischee will der untergehenden Sonne entgegen.
Ihr erahnt es – ich war mal wieder in Urlaub. Einmal mehr, jetzt schon das achte Mal, haben wir uns in unser Exil auf etwa 1.000 Metern Höhe begeben, in den Schwarzwald, fort von großen Städten, Handynetzen und dem Alltag.
Bezüglich des Ritts in den Sonnenuntergang kann ich zwar sagen, dass das in Westernfilmen viel romantischer ist als in echt, wenn einen unser oller Gasriese die ganze Zeit nur penetrant blendet, aber insgesamt war es einmal mehr eine tolle Erfahrung. Wir leben ja in Zeiten eigentümlicher technischer Features, und somit kann ich guten Gewissens berichten, dass wir in der Woche etwa 90 Kilometer gutgemacht haben. Voller Natur, toller Eindrücke, Ruhe und Inspiration.

Also alles wie immer? Na ja, nicht ganz – anders als die letzten x Male waren wir nicht zur Schneezeit dort, sondern mitten im prallen Spätsommer. Nicht das erste Mal – obschon wir auch schon einmal dort waren und von Bräunungswetter in nur einer Nacht mit Wetterwechsel zu verfrühter Abreise ob einfallender Schneefront kamen –, aber das erste Mal seit längerem.
Saig August 2015 web-3535Und es ist faszinierend, wie sehr Jahreszeiten einen Ort verändern. Sicher, das merke ich auch hier in Aachen oder in der heimischen Eifel, gar keine Frage. Aber dadurch das unsere Aufenthalte im Schwarzwald immer nur Momentaufnahmen sind, wird erst richtig deutlich, wie massiv der Unterschied ist, wenn man ihn nicht schleichend erfährt. Schwer fällt es zu glauben, dass der Wanderweg oberhalb des Titisees, den wir langgingen, das letzte Mal noch eine rechte Tortur durch unwegsamen Schnee war. Oder dass diese weite Wiesenfläche nahe dem sogenannten Franzosenkreuz, von dem man je nach Wetter einen tollen Blick auf die Alpen hat, das letzte Mal noch ein weiß leuchtendes Meer war. Faszinierend, ohne Zweifel.

Saig August 2015 web-3649Dementsprechend gab es diesmal keine Schauermärchen, dunkle Schwaden und dräuende Wolken, dafür aber lebende Natur. Singende Vögel, zirpende Insekten, Eichhörnchen an gefühlt jedem dritten Baum und allgemein fröhliches Rascheln in jedem Busch. Gut, auch Fliegen und Wespen sowie einmal einen ziemlich penetranten Raubtiergeruch im Wald, den wir nicht weiter hinterfragen wollten, aber dennoch: Das Land, es lebt. Und das war eigentlich der wuchtigste Eindruck, denn wenn man diesen traumhaften Flecken Erde über Jahre im Grunde nur noch in Herbst und Winter gesehen hat, vergisst man das zu leicht.
Und natürlich ermöglichte uns das Wetter auch endlich die Rückkehr in die Wutachschlucht, die wundervoll zu erwandern darstellt, aber in Passagen nichts ist, was ich zwingend bei Eisesglätte und Schnee haben muss.

Saig August 2015 web-3579Jene unserer tapferen Reiseschar, die weniger im Wandern und mehr in der allgemeinen Alltagsflucht ihr Heil finden, fehlte es ein wenig an der zweifelsohne gegebenen Gemütlichkeit, die sich entfaltet, wenn man sich drinnen gegen die erbarmungslose Kälte verschanzt und mit einem dampfenden Kakao den fallenden Flocken zuschaut. Gesellig aber war es denke ich dennoch wie eh und je.
(Und ich renne ja auch bei Schnee raus, insofern bin ich da offen für alles …)
Was aber vor allem nach wie vor gleich blieb ist ein Punkt, den ich hier nun auch schon oft genug angesprochen habe: Dieser Schritt hinaus aus dem Alltag ist und bleibt unbezahlbar.
Und damit meine ich nicht mal nur frei zu haben von der Arbeit, oder die Aufgaben und Pflichten des alltäglichen Lebens hinter sich zu lassen; es hat mehr etwas mit dem ganzen Modus unserer Lebensweise zu tun. Es ist schwer geworden, einfach zu sein, mal einfach nur ein paar Stunden zu existieren. Allwaltende sozialmediale Interaktion (so gerne ich die eigentlich habe), die damit verbundene Erwartung von Erreichbarkeit, der Lärm selbst einer so beschaulichen Großstadt wie Aachen, die Menschenmengen, das alles einfach zurückzulassen ist und bleibt eine Quelle, aus der ich wieder einmal Kraft geschöpft habe für die kommenden Monate.

Und in diesem Sinne: Auf, auf zu neuen Taten!
Der erste Schritt: Zwischenstände. Der entsprechende Text folgt noch im Laufe dieser Woche!

Viele Grüße,
Thomas

Wie es mit den Geschichten aus Condra weitergeht

Hallo zusammen!

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Dies war Band 1 – mindestens zwei weitere werden folgen!

Die blaue Gans ist mittlerweile erschienen und lange genug raus, dass wir alle genug Zeit hatten, einmal durchzuatmen. Nun war es auch an der Zeit sich zu treffen und zu beraten, wie es mit der Reihe insgesamt weitergehen soll.
Und ohne ins Detail gehen zu wollen, ein paar Informationen sollt ihr auch erhalten.

Faktisch arbeiten wir derzeit nicht an einem, sondern an zwei weiteren Bänden der Reihe Geschichten aus Condra. Ein Band nahe am Modell vom Erstling, ein zweiter Band etwas freier.
Ein Band wird den Schieferbruch-Konflikt beschreiben; ich weiß, vermutlich sagt euch das nun nur wenig. Der Konflikt war eine Art Bürgerkrieg mit viel zu vielen Parteien und Interessensgruppen rund um die Stadt Schieferbruch, die versuchte, sich aus all den falschen Motiven vom Land Condra freizusagen. Der Band wird demnach um die zehn Kurzgeschichten bieten, in und um eine belagerte Stadt, reich an Misstrauen, an offenen und versteckten Zielen, an Hoffnung und bitterem Verrat. Das Thema ist für das Buch an sich spannend, weil es anders als beim Erstling eine Phase abbildet, in der es im Land mal wirklich rumpelt und in der entsprechend größere Geschicke bewegt werden, es war uns zugleich aber auch ein Anliegen eben für die aktiven Condra-Fans, weil es eine das heutige Condra sehr prägende Zeit war, die aber eben auch realweltlich schon so lange zurückliegt, dass Erinnerungen verblassen.
Der blauen Gans ähnlich hat das Buch einen roten Faden, der hoffentlich erneut aus den Kurzgeschichten, von denen jede auch ganz für sich stehen kann, durch einen übergreifenden Kontext mehr als die Summe ihrer Teile macht.

Der andere Band dagegen hat einzig den Sturmtag zum Thema. Stellt es euch wie eine Fantasy-Mischung aus Unabhängigkeitstag und Tag der deutschen Einheit vor; was die Geschichten hier einzig verbindet ist, dass sie dieses Themenfeld streifen. Ansonsten kann es alles sein, was mit Condra zu tun hat — und auch das Buchprojekt selbst ist entsprechend freier angelegt. Dies ist auch als Einladung für jene gedacht, die Condra zwar kennen und gerne Teil des Projektes sein wollen, die aber zugleich vielleicht nicht so immens in den Hintergründen stecken, wie es der andere Band sicher erfordern wird. Ich selbst bin ja nun im neunten Jahr Teil derer, die auch etwa fürs LARP die Geschichte des Landes fortschreiben und manches ist noch deutlich älter als mein Beisein, insofern bündelt etwas wie der obige Band schnell viel Wissen, was nur noch schwer zu bekommen ist, wenn man nicht „dabei war“. Es ist einerseits etwas, was mich an der ganzen Reihe reizt, nämlich dass wir hier auf (wenngleich) fiktive Erfahrungen von mehreren Dutzend Menschen zurückgreifen, die zudem jeder für sich Anteil an diesem lebendigen fiktiven Etwas hatten, was eben vor der Gans und nun diesen Büchern für den Rest der Welt nicht erfahrbar war.
Allerdings soll das andererseits keine Exklusivparty werden, und darum der freiere Plan mit diesem Band. Ob das alles aufgeht, muss sich natürlich zeigen.

In jedem Falle sind beide Bücher nun mehr oder weniger in Arbeit, wobei ich in beiden Fällen wie schon bei der Gans die redaktionelle Arbeit übernehmen werde. Im Falle des Erstgenannten sollten Anfang September auch die ersten Exposés bei mir eintrudeln.
So oder so: Ich halte euch auf dem Laufenden!

Viele Grüße,
Thomas

Der Mythos vom guten Equipment

Hallo zusammen!

Ich hab da was, das liegt mir schon eine Weile auf der Seele; es ist ein Thema, auf das man auf die eine oder andere Weise immer mal wieder stößt, insbesondere in kreativen Bereichen, die eine gewisse Notwendigkeit aufweisen, Technik zu verwenden. Das klingt kryptisch, aber ich denke, das Beispiel Kamera macht es jetzt gleich schnell deutlich; wichtig ist mir nur: Es geht hier nicht um Kameras.
Es geht um Menschen.
Ihr werdet verstehen.

Neulich hab ich für ein Projekt in meinem Umfeld ein Video und Fotos produziert. Zu dem Zweck waren wir an einer Location und der Verantwortliche fragte mich, ob ein bestimmtes Foto ginge. „Klar“, sagte ich und machte mich daran, die etwas knifflige Einstellung einzurichten. Erfolgreich. Beim Anblick des Ergebnisses aber sagte der Verantwortliche einen Satz, der für mich ein wenig so ist, wie mit blanken Nägeln über eine Kreidetafel zu reiben. „Alter, was hast du für ‘ne geile Kamera!“
So, einmal tief durchatmen. Fangen wir vorne an.

Natürlich spielt die Technik der Kamera eine Rolle. Ich weiß noch, dass ich mit meiner ersten Spiegelreflex mal Fotos beim Theater gemacht habe und im Prinzip nur verschiedene Stufen von unscharfer Dunkelheit draufbekam, während der zweite Fotograf mit seiner Paar-Tausend-Euro-Kamera mehr bewegen konnte, keine Frage. Andererseits habe ich mal bei einer Hochzeit Fotos gemacht, wo gefühlt jeder Gast privat auch so ein Foto-Schlachtschiff mitgebracht hatte – und dennoch bekam ich am Ende Lob, weil meine Fotos die einzig schönen Aufnahmen gewesen seien.
Man mag meine Kamera grundsätzlich durchaus als schickes Gerät bezeichnen; für jene, die es interessiert, es ist eine Canon EOS 600D. Das ist eine Spiegelreflexkamera der unteren Mittelklasse. Weder aber spielt sie in der Oberklasse mit (je weniger Stellen die Zahl, desto besser die Kamera bei Canon), noch ist sie noch wirklich aktuellen (sie ist jetzt vier Jahre alt und hat mittlerweile dreieinhalb Nachfolger erhalten). Sie ist ein gutes Gerät, ich mag sie, aber sie ist auch nichts Besonderes.
Meine erste digitale Kamera überhaupt war eine Canon PowerShot A540; so eine kleine Hand-Flitsche, die ich im Laufe der Zeit per Firmware-Hack noch etwas optimieren konnte. Es folgte eine EOS 1000D und nun halt die 600D.

Wo aber liegt der Unterschied, wenn schon nicht an der Technik? Richtig, an der Person, die den Fotoapparat bedient.
Wie ich immer wieder gerne sage: Einen Fotografen am Ende wegen seiner Kamera zu loben ist in etwa so, wie einen Koch ob seines tollen Ofens zu preisen. Sicherlich, es mag ein cooles Gerät sein, aber das Lob sollte noch immer dem gelten, der die Vorzüge am Ende auch zu nutzen wusste.
Niemand lobt einen guten Autor dafür, dass er sich womöglich für eine Tastatur mit Mikroschaltern entschieden hat.

Die Kamera ist ein Hilfsmittel – und ja, natürlich spielen solche Hilfsmittel eine Rolle. Jemand, der weiß, was er tut, wird mit gutem Arbeitsgerät immer bessere Ergebnisse erzielen als mit irgendeiner Behelfslösung. Ich merke das, wenn ich mit Öl male – gute Farben haben durchaus Qualitäten, die sich in der 10-Farben-für-einen-Euro-Schachtel nicht finden lassen mögen. Und jeder, der handwerklich mal eine Weile aktiv war, erkennt irgendwann den maßgeblichen Unterschied zwischen gutem und schlechtem Werkzeug.
Dennoch: Es ist ein Hilfsmittel. Ein Mittel, das dem Schaffenden hilft; schaffen muss er schon noch selber.
Der Grund jedoch, weshalb ich glaube ich auf diesen Satz so allergisch reagiere, ist vielmehr die Unreflektiertheit, die sich darin zeigt. Wer sich denkt: „Mit so einer Kamera könnte ich das auch“, der verkennt meiner Meinung nach bewusst oder unbewusst die Rolle des Fotografen. Die Wahl des genauen Bildausschnitts, die gezielte Verwendung von Licht und Schatten, aber auch von so technischen Aspekten wie der Belichtungszeit, die Einstellung der Blende, die Wahl des ISO-Wertes und dergleichen.
Ich glaube, die allerwenigsten Leute machen dies bewusst; aber viele, viele Leute machen es. Und darum geht es mir hier heute vor allem: Es geht um einen Appell, um eine Bitte des Sich-Bewusst-Machens.

Es geht, wie schon gesagt, auch nicht um Kameras. Aber wer eine interessante Fotomanipulation sieht und den Schöpfer fragt: „Photoshop?“, der verschiebt die Erklärung der Qualität vom Handwerker auf das Werkzeug. Das ist nicht nur unfair ihm gegenüber, es sendet auch für die nächsten Generationen das falsche Signal.
Vielleicht erinnert ihr euch an meinen Artikel darüber, dass man Projekte nicht nur beträumen, sondern auch anfangen soll – das ist ein durchaus verbundenes Problem. Die darin enthaltene Aussage, noch kein Filmprojekt beginnen zu können, weil man kein Geld für eine richtige Kamera hat, ist eng mit dem, was ich hier schreibe, verwoben. Kunstfertigkeit kommt nicht aus dem Equipment, sie kommt aus einem selbst.
Ich bin auch manchmal zu faul, die Spiegelreflex zu holen und ein Objektiv ins Bajonett zu spannen, manchmal mache ich ein Foto, wenn es nur schnell gehen soll, auch einfach mit dem Handy. Für inszenierte Aufnahmen wohl nicht, aber das eine oder andere Foto hier im Blog kam schon vom Lumia oder einem iDevice.
Talent haben hilft, aber nennenswert gut wird man wie in allem vor allem durch Übung. Die Erfahrung ist es, die den Unterschied zwischen einem guten Fotografen und dem „Besitzer einer teuren Kamera“ ausmacht. Wenn jemand also etwas schafft, was euch gefällt, lobt ihn, lobt nicht das Werkzeug.
Und wer weiß – vielleicht bekommt es der eine oder andere angehende Kunstschaffende ja mit. Ich denke, es lohnt sich alleine für jeden, der abkommt vom Wunsch, sich irgendwann die tollste Technik zu holen und hinkommt zu dem Punkt, an dem sein Ehrgeiz erwacht und er so lange üben und lernen möchte, bis auch er gut ist.

Im „schlimmsten“ Fall habt ihr einen Künstler durch eure Anerkennung glücklich gemacht. Im bestmöglichen Fall dagegen noch einen weiteren geschaffen. Und das kann ja eigentlich niemals verkehrt sein.

Viele Grüße,
Thomas

Ein riesiges Fest des Tanzes

Hallo zusammen!

Wie ihr ja vielleicht wisst, bin ich nicht nur in Sachen Bücher und Fotos, sondern auch in Sachen Tanz unterwegs. Beim Saltatio — Historisches Tanzen Aachen e.V. arbeite ich nicht nur als Schriftführer, sondern unterrichte auch einmal in der Woche Tanz hier vor Ort. Und unser Verein bietet nicht nur das Training und Auftritte dar, er ist bzw. wir sind auch als Veranstalter von Tanzbällen aktiv.
Der Dienstälteste davon ist nicht nur älter als der Verein es ist, er wird im kommenden Jahr zudem sein zehnmaliges Jubiläum feiern. Ja, zehnmalig, nicht zehnjährig, weil es ein Jahr gab, in dem er nicht stattfand. Jedenfalls ist kommendes Jahr das Jubiläumsjahr.

Und das wollen wir gebührend feiern. Um aber dabei den festlichen Rahmen zu erreichen, der uns vorschwebt, kann der Verein alleine nicht vorlegen und darum tun wir, was gerade angesagt ist, und wählen des Weg des Crowdfundings.
Oder, um es mit einem Video zu sagen:

Das Projekt keimt hinter verschlossenen Türen schon eine ganze Weile, aber nun ist es endlich spruchreif. Dabei liegt es mir jedoch fern, mich mit fremden Federn zu schmücken. Die treibende Kraft hinter dem Projekt ist Stefan Koch, der die ganze Reihe Der Tanzball seit Anfang an auf den Weg bringt, unterstützt von einer ganzen Staffel emsiger Helfer. Akut von mir ist das Video, und ich habe als Vorstandsmitglied natürlich generell die Nase dran, aber für all die beachtliche Vorarbeit, die bisher geleistet wurde, verdienen andere den Applaus.

Inwiefern all dies Wirklichkeit wird, liegt wie bei jedem Crowdfunding nun natürlich, na ja, an der Crowd. In jedem Fall ist es ein bemerkenswertes Projekt und ich hoffe, dass wir es dann kommendes Jahr in Wuppertal gemeinsam feiern können!
Oh, und nebenbei, wenn ich in den vergangenen zwei Monaten hier oder auf Twitter von einem Video sprach, aber noch keine Details nennen wollte — jetzt wisst wir, was es war!

Wenn euch das Crowdfunding interessiert, dann geht doch bitte hier entlang, mehr zu Saltatio allgemein gibt es hier zu sehen.

Viele Grüße,
Thomas

Schamlose Bauchpinselparade

Hallo zusammen!

Derzeit läuft unter dem Hashtag #RPGaDay2015 eine Art „Challenge“ mit je einer Frage pro Tag des Monats August, je irgendwie im Bezug auf Rollenspiele. Ich hatte erwogen, das auf Twitter auch mitzumachen, hab es aber gelassen, da ich aus Zeitgründen diesen Monat eh nicht dazu käme, das sauber nachzuhalten.
Allerdings war gestern als Nummer 13 nach dem Lieblings-Podcast gefragt – und sehr zu meiner Freude wurde unser kleiner DORPCast doch so manches Mal ausgerufen. Und weil Eigenlob zwar stinkt, das Lob anderer aber duftet wie frische Brötchen, hab ich mir gedacht, ich trage das hier völlig dreist einfach mal zusammen. Ein bisschen stolz, ein dickes Stückchen dankbar und irgendwie im gleichen Zuge auch einfach mit dem Wunsch, diesen lieben Worten doch wenigstens mit einem Link zu danken.

Die Reihenfolge ist dabei völlig willkürlich und vor allem einfach chronologisch, so, wie ich es halt gefunden habe. Sollte ich dabei einen übersehen haben oder sollten noch Nachzügler kommen, reiche ich die gerne nach!
In diesem Sinne – auf geht’s!

Mein absoluter Favorit und weiterhin auf Sendung ist allerdings der zweiwöchentlich erscheinende DORPCast mit Thomas Michalski und Michael Mingers. Dieser Podcast überzeug schlicht und ergreifend nicht nur durch die Inhalte, zwei sympatische Sprecher, sondern auch durch eine technische Qualität und Professionalität, die nichts zu wünschen übrig lässt. Das auf der Homepage des DORP veröffentlichte „Making of“ zeigt wie mühe- aber auch liebevoll der Podcast alle vierzehn Tage produziert wird.
Jaegers.net

Dafür nominiere ich den DORPCast. Die Medienschau am Anfang langweilt mich zwar nach wie vor, aber das eigentliche Thema ist immer kompetent und sachlich aufbereitet. Zudem punkten die beiden mit guter Szenekenntnis.
De Malspöler

Auf deutschsprachiger Ebene lege ich mich auf DORPCast fest. Nicht unbedingt, weil die Themen die besten wären oder aber die Recherche dazu so fundiert, sondern weil die beiden einfach recht angenehme Stimmen haben, ein ausgewogenes Programm mit ansprechendem Themenmix bieten und (ja, das ist mir sehr wichtig!) ein wenig in Equipment investiert haben und daher nicht wie die meisten anderen klingen, als wäre das ganze im Vorzimmer der Hölle oder einer Tropfsteinhöhle ausgenommen.
Adrians RPG Ideen

Dritter im Bunde ist das Duo Thomas Michalski und Michael Scorpio Mingers vom DORPcast. Das besondere hier: Beide sind tief in der Szene verwurzelt und arbeite(te)n auch für diverse Rollenspielverlage, bringen also reichlich Erfahrung mit. Scorps kürzlicher Bericht von der GenCon hat Spaß gemacht und einige Einblicke gegeben, das Aufschlüsseln der Kosten eines RPG-Produktes sollte eigentlich jeder mal hören (übrigens die erste reguläre Episode!) und der über Spielstile ist eine schöne Herleitung von dem, was ich auch mag.
Greifenklaue

Auch wenn ich aufgrund der zumeist schreibenden Tätigkeit selten dazu komme, Podcasts wirklich komplett zu hören (ich habe mir sagen lassen, das geht einfacher, wenn man zum Beispiel zeichnet 😉 ), kann ich den DORPCast natürlich nur wärmstens empfehlen.
Judith Vogt

I hear the Dorpcast (German) regularly. I like more how they do things than what they talk about. For me, it’s a mainstream roleplaying podcast with a lot Das Schwarze Auge (Dark Eye), Pathfinder (both Ulisses Spiele) and some nerd media stuff. Actually, they work for the publisher.
I like the show. Recommended.
Obskures.de

Michael and Thomas are doing a great job there, especially talking about topics might not have listened to otherwise (Tabletop, LARP). As soon as the new episode comes up, it jumps right in front of my listening queue. Also works well at a speed of 1.5 (which needs a good editing and clear voice recording).
– Sören Kohlmeyer auf Google+

Einen einzelnen Liebling möchte ich jedoch nicht benennen, darum nenne ich in alphabetischer Reihenfolge die drei Podcasts, die ich immer sofort auf meinen Player lade, sobald sie wieder neu erscheinen:
• DORPCast
• Ken and Robin talk about stuff
• System Matters
– Ralf Sandfuchs auf Facebook

Und zum Abschluss gibt es das sogar noch einmal in Videoform – Zwart beantwortet die Fragen nämlich auf Youtube:

Leute, ich bin wie gesagt zugleich stolz und dankbar. Wie schon oft gesagt, zieht keines meiner oder unserer Projekte auch nur annähernd so viel Resonanz wie der DORPCast und es ist einfach toll, dass es so viele Leute gibt, die unsere Arbeit schätzen und uns offenbar gerne zuhören.
Danke, danke.

Viele Grüße,
Thomas