Wir sind alle Lehrer

Hallo zusammen!

Wer mir auf Twitter folgt oder den letzten DORPCast gehört hat, der weiß vielleicht schon, dass ich vorige Woche einen spannenden Termin hatte: Ich war für meinen Arbeitgeber Ulisses Spiele am Inda-Gymnasium in Aachen und habe die dortige Tolkien-AG besucht. Die Inda-Gefährten sind nämlich nicht nur allgemein Phantastik-, sondern auch Rollenspiel-begeistert und so durfte ich ein wenig mit den neugierigen Schülern und ihrem engagierten Lehrer über dieses spannende Thema plaudern.

Der Eindruck, den ich mit heimgenommen habe, ist ein positiver. Schräg, sicherlich – wie ich andernorts schon sagte, ist es schon abgefahren, wenn der Lehrer die Schüler zum Schluss daran erinnert, kommendes Mal auf jeden Fall an ihre Rollenspiel-Unterlagen zu denken –, aber dennoch sehr positiv.
Zu meiner Schulzeit waren wir Nerds ja doch irgendwie klar die Außenseiter. Ich vermute, das ist heute auch noch so, aber neu ist, dass dennoch auch solche wie wir mittlerweile Heimathäfen im schulischen Alltag geboten bekommen. Nichts gegen die Informatik-AG meiner Schule damals, aus der ich auch zumindest eine bis heute währende Freundschaft mitgenommen habe, aber das hier ist schon etwas anderes.

Der Termin brachte mich aber allgemein dazu, noch mal über Schulen nachzudenken. Sieht man einmal von ein paar Presse-Terminen während meiner Zeit bei der AZ ab – und auch das ist ja mittlerweile mehr als ein halbes Jahrzehnt her –, war ich im Grunde seit meinem Abi nicht mehr wirklich in einer drin. Und erfrischend wenig hat sich geändert, vieles ist noch so wie früher – sogar der Pausengong am Inda-Gymnasium klang exakt wie der am Gymnasium meines Heimat-Eifelörtchens auch.
Das aber wiederum führte mich gedanklich erneut zu ein paar Lehrern, ohne die ich, ganz ohne Zweifel, heute nicht der wäre, der ich bin.

Ich war ja beispielsweise ursprünglich gar nicht so das Bücherkind. Klar hab ich so die Grundsteine kennengelernt, „Fünf Freunde“, „Das Rote U“, auch an „Winnetou“ hab ich mich versucht, bin aber am Karl May erst einmal gescheitert. Der Wendepunkt für mich war dann pure Popkultur – mit Timothy Zahns „Erben des Imperiums“, dem ersten Star-Wars-Roman aus seiner Feder, begann dann doch eine gewisse Freude am bedruckten Buch zu keimen.
Es folgten die meisten Phantastik-Standard-Werke meiner Generation: DSA-Romane, Shadowrun, Drachenlanze, aber natürlich etwa auch der allwaltende „Herr der Ringe“.
Der Grund, dass das dann mehr wurde, dass letztlich dann der Weg ja sogar zu einem Studium der Literaturwissenschaften führte, war mein Deutsch-Lehrer in der Mittelstufe. Klaus Riehl weckte durch seine Begeisterung für Bücher, das Lesen, die Texte, schließlich auch meine eigene. Meine Freude an der Phantastik ist bekanntlich ungebrochen, aber er brachte plötzlich auch Namen wie Frisch, Kafka oder Borchert in mein Leben und ich denke, ohne ihn wäre das definitiv anders gelaufen.

Das setzte sich an der Uni aber fort. Ich verdanke unermesslich viel meinem – viel zu früh verstorbenen – Dozenten Holger Gehle, der es nicht nur schaffte, mir in meiner allerersten Uni-Veranstaltung die Angst vor dem Studium zu nehmen, sondern der mir in den gerade mal zwei Semestern, die wir miteinander zu tun hatten, jede übertriebene Ehrfurcht vor den Texten und ihren Schöpfern nahm, mir zugleich aber eine viel fundiertere, informiertere Form von Respekt gegenüber den Werken zeigte, die ebenfalls bestimmend war für alles, was folgte.

Doch obschon die beiden genannten Personen wirklich Lehrkräfte in meinem Leben waren, gilt das nicht für jeden, der mich geprägt hat. Und das führte mich in all meinen Überlegungen zu dem, was auch im Titel dieses Artikels steht: Wir sind alle Lehrer.
Sicher, ich bin freitags am Abend für anderthalb Stunden pro Woche ein Tanzlehrer, aber das meine ich nicht.
Wir sind alle Lehrer. Immer. Jeden Tag.

Eine dieser beliebten, schlauen und gerade im Netz kolportierten Weisheiten ist ja: Tanze, als würde niemand zusehen.
(Übrigens gerne Mark Twain zugeschrieben, aber vermutlich von den beiden Songwritern Anna Clark und Richard Leigh geschaffen.)
Ich mag das Zitat in all seinen Derivaten. Es trifft in seinem Drang zu ungenierter Selbstverwirklichung etwas, was mir sehr am Herzen liegt. Dennoch möchte ich heute einen nicht mal konkurrierenden, aber alternierenden Blickwinkel anbieten:
Tanze so, dass deine Zuschauer mittanzen wollen.

Wir sind Lehrer insofern, als das wir unsere Mitmenschen prägen. Die Jüngeren, die Schutzbefohlenen, die Unerfahrenen mehr, aber wir prägen jeden Menschen. Unser Weg berührt den anderer Leute, und wenn es nicht gar an der Oberfläche bleibt, so hinterlassen wir Spuren.
Und egal ob es um Rollenspiele, Videospiele, das Lesen, die Musik, um Modellbau-Eisenbahnen oder Bonsai-Zucht geht – ich für meinen Teil hoffe, in den Leben, deren Weg ich kreuze, etwas Positives zu hinterlassen.
Begeisterung.
Hingabe.
Leidenschaft.
Rücksicht und Güte gegenüber denen, denen ihr vielleicht etwas mitgeben könnt.

Wir formulieren den kategorischen Imperativ ja in der Regel mahnend: Tue niemandem, was du nicht willst, das man auch dir tue. Es geht aber in beide Richtungen: Gebe jenen, denen du begegnest, was andere auch dir gegeben haben.

Wer weiß, vielleicht kommt der Tag, an dem jemand einen solchen Blogartikel (oder seine zeitgenössische Entsprechung) verfasst und darin euren Namen nennt.
Es geht mir nicht um das Lob – aber wäre es nicht schön, vielleicht dem einen oder anderen den Weg gewiesen zu haben zu etwas, was sein Leben reicher gemacht hat?
Ich für meinen Teil bin meinen Lehrern, meinen Lehrenden dankbar – und ich hoffe, irgendjemand ist es vielleicht eines Tages auch mir.

Viele Grüße,
Thomas

PS: Das nächste Mal wird’s dann wieder konkreter hier. Aber manchmal gehören auch solche Dinge gesagt, finde ich.

Ein Jubiläum, ein Interview, eine Ankündigung, was umsonst, eine Vorschau und ein Sich-Wundern

Hallo zusammen

Ich hatte einen Kessel Buntes für heute angekündigt, und der soll es sein. Langsam brauche ich da glaube ich mal einen Klammerbegriff – analog zu meinen Zwischenständen –, um diese Kleinthemen-Sammel-Beiträge zu umschreiben.
Früher wären es vermutlich vier Kurzbeiträge an aufeinanderfolgenden Tagen gewesen, aber gebündelt hat es schon mehr Sinn, glaube ich.

SeelenworteWo wir bei früher sind: Am 7. September 2008 erschien hier auf Seelenworte der erste öffentliche Beitrag – was bedeutet, dass das Blog hier heute seinen achten Geburtstag feiert. Acht! Krass, oder?
Ich wollte die Chance aber gar nicht ergreifen, um mich hier jetzt selbst zu feiern, sondern stattdessen, um euch „Danke!“ zu sagen. Ich habe euch hier vor acht Jahren eingeladen, mich, wenn ihr denn wollt, auf dieser obskuren Reise hinein in dieses medienschaffende Leben zu begleiten und ihr, die ihr dies hier lest, habt vermutlich zu guten Teilen irgendwann während der Jahre diese Einladung angenommen. Und das ist echt, echt cool.
Es ging nicht immer nur bergauf, aber ich bin sehr dankbar für das, was mein Leben mir bisher zu bieten verstanden hat. Und ich denke, da geht auch noch mehr in den kommenden Jahren!

DORPatreon FreigestelltZu den vielen, vielen Dingen, die ich mir vor acht Jahren sicher nicht mal hätte träumen lassen, gehört der gut gehende DORPatreon bzw. auch allgemein die Tatsache, dass der Scorp und ich einen erfolgreichen und beliebten Podcast betreiben.
Konkret zum Patreon der DORP habe ich derweil jüngst ein Interview gegeben. Ich habe es glaube ich auf allen anderen Kanälen schon befeuert, nur hier noch nicht, daher: Michael L. Jaegers hat Mháire und Nico von Orkenspalter TV sowie mich befragt, was wir so alles rund um das Thema Patreon und Crowdfunding denken und ich glaube, es ist eine lohende Lektüre dabei herausgekommen.

Orkenspalter-TV-Logo-300x84Wo wir schon bei den Orkenspaltern sind: Die veranstalten im November die Heinzcon Returns – Featuring Comic Con Elbtal Süd-West. Ist genauso schräg wie es sich anhört.
Und da keine solche Con echt wäre ohne nennenswerte Film-Prominenz, werden Michael „Scorpio“ Mingers, der Star aus Xoro und The Owling, und meine Wenigkeit, dort zu Gast sein. Der obige Link führt euch zur Programm-Seite, die alleine schon wegen absolut großartiger Fotos von uns beiden lohnt.
Die Veranstaltung findet vom 4. bis 6. November in Elbtal im Taunus statt, alles weitere kann man unter obigem Link im Netz nachzulesen.

gb_schnellstarterApropos im Netz: Ich verweise ja immer wieder gerne darauf, wenn es etwas, an dem ich mitgewirkt habe, kostenlos anzuschauen gibt. Bei Ulisses ist nun der Schnellstarter zu Guild Ball als kostenloser Download zu haben. Guild Ball ist ein launiges Spiel, das zwar Mannschaften, einen Ball und zwei Tore hat, aber doch dabei alles ist, nur kein alltägliches Fußball-Match.
Inhaltlich habe ich wie immer keinerlei Anteil gehabt, aber ich durfte dem deutschen Schnellstarter einen neuen optischen Anstrich verpassen und denke, der ist ansehnlich geworden.

Cover M62.inddWen ein Werk direkt aus meiner Feder interessiert, der kann derweil auf der Seite der Mephisto einen ersten Blick in die kommende Mephisto 62 erhaschen; darin enthalten ist meine Earthdawn-Settingbeschreibung Das Kaer der Kirschblüten.
Das gute Stück befindet sich derzeit im Druck und sollte dann bald auch verfügbar sein. Es ist auf der obigen Seite über Scribd sogar möglich, in der kompletten Ausgabe schon mal zu blättern, damit ihr die Katze nicht im Sack kaufen müsst.

skoutzAbschließend: Ein irre verspäteter Google Alert machte mich die Tage auf die Skoutz-Award: Longlist Horror 2016 aufmerksam. Hier bin ich ad hoc in der Einordnung ein wenig überfordert, aber so wie ich es verstehe, ist die Longlist eines Skoutz-Awards das Produkt von Leservorschlägen, aus denen dann zunächst eine Midlist, dann eine Shortlist, und dann Gewinner bestimmt werden. Wobei ich ehrlich bin, wenn ich sage, dass mir Skoutz vorher noch nie untergekommen ist.
Wie dem auch sei: Mein Verfluchte Eifel hat es offenbar tatsächlich auf diese besagte Longlist Horror geschafft! Es ging von da aus weder auf die Midlist, geschweige denn auf die Shortlist, aber egal – irgendjemand hat mich nominiert, und alleine das macht mich echt happy.
Der Zug ist allerdings schon lange durch – die oben verlinkte Longlist ist vom März, die Shortlist kam im Juli und die Gewinner folgen dann im Oktober. Dennoch, auch wenn ich insgesamt doch verwundert darüber bin – schon echt cool!

Und das war es dann auch mit wilden Rundumschlägen. Jetzt brauch ich nur noch immer einen Namen für die Sammelartikel wie diesen hier. Seelensplitter? Seelenscherben, in Analogie zu den Weltenscherben? Themensplitter? Themenscherben? Gedankensplitter?
Ich muss da mal drüber meditieren, nehme aber auch Vorschläge entgegen.

Viele Grüße,
Thomas

Ein abgestürzter Himmel, der im Rasen lag (Zwischenstände)

Hallo zusammen!

Wieder ein Monat herum, wieder vieles geschafft und vieles nicht. Das imposanteste Element des Monats war sicherlich die Ratcon, über die ich ja gerade erst schrieb, aber auch sonst war es ein guter Monat mit schönen Fortschritten.
Sogar ein bisschen Sommer ist es noch geworden, worin sich auch der Titel des heutigen Beitrags begründet, denn es ist eine Zeile aus dem Refrain von Subway to Sallys Sommerlied; für mich rein von der Atmosphäre her noch immer eines der zwei besten Lieder, was erschlagend heiße Sommertage betrifft. (Das andere wäre Oben auf dem Dach von … But Alive, aber das hatte ich hier meine ich schon).

Nun, wie dem auch sei – schauen wir doch mal, was der Monat so gebracht hat!

Belletristik

Verdorbene Asche (in Arbeit)

Verdorbene Asche (in Arbeit)

Verdorbene Asche hat einen riesigen Sprung nach vorne gemacht. Etwa ein Viertel des Buches ist nun in dem Zustand, den ich mal „die erste Reinschrift“ nennen wollen würde. Das ist die Fassung, die, wenn fertig, dann auch an die ersten Testleser gehen wird. Aber der zauberhafte Punkt ist erreicht, an dem aus komischem Geschreibsel ein Buch zu werden beginnt. Eine unfassbar motivierende und spannende Phase!
Dieses Jahr wird es knapp, aber Anfang 2017 scheint greifbar für das Buch.
Ein besonderes Gimmick für mich ist dabei übrigens auch etwas, was ich mal das Eifel Mystery Shared Universe nennen will. Judith Vogt hatte sich für ihr „Geister des Landes 3“ ja Figuren aus Verfluchte Eifel geliehen und, nun, sagen wir einfach, neue Verbindungen werden offenbar werden.
Ein Gimmick, wie gesagt, aber eines, das mir am Herzen liegt.
Dafür gibt’s wenig Neues von Geschichten aus Condra, aber da kümmere ich mich dann bald auch mal wieder drum. Erst einmal die Asche in Reinschrift bringen.

Sachbuch

Der Tanzball Tanzbuch Frontcover Entwurf 1Die 2. Auflage von Einfach Filme machen wächst weiter an. Alles wie jeden Monat also. Das Eifelarea-Blog musste ein wenig darben im letzten Monat, aber das liegt vor allem daran, dass ich im August eher bestehende Texte geputzt, anstatt neue geschrieben habe, die ich dann hätte dort verwerten können.
Das Tanzbuch ist ja mittlerweile bei den Unterstützern unseres Tanzballs angekommen und das Feedback ist insgesamt überwältigend positiv – ihr glaubt gar nicht, wie sehr mich das freut. Allerdings sammeln sich auch derzeit allerlei kleine Errata an; was gut ist, denn das bedeutet, die „richtige“ Ausgabe, die auf dem Tanzball übergeben werden soll, wird möglichst fehlerfrei sein.
Tänze von Einst ist dann als geistiger Nachfolger / als Schwesterprojekt nach wie vor etwas auf der Agenda für kommendes Jahr. Ich denke, wenn ich Das Tanzbuch bis Ende November raus habe, ist ein Monat Auszeit auch mal ganz verdient.

Beiträge in anderen Werken

Die große Cthulhu-Offensive zur Spielemesse scheint weiterhin auf Kurs. Ein Foto von 30 Sternen ist der finale Titel von Ein Foto vergangener Sterne und wird im Softcover-Band Dreißig erscheinen.
Das Lodern unter der Stadt hingegen wird im Quellenband Prag – Die goldene Stadt enthalten sein; beide Beiträge von mir sind Abenteuer. Ich habe das Lodern auch schon in einer Vorab-Fassung des Layouts gesehen und ich denke, das wird schick werden.
Und schaut! Cover gibt es mittlerweile auch!

Beiden Abenteuern ist gemein, dass sie noch aus dem vorigen Jahr stammen; sie bilden zusammen eine Art verzögertes Abschiedskonzert, was mich und das Cthulhu-Rollenspiel-Angeht.
Cover M62.inddDann ist da auf der anderen Seite noch das Earthdawn-Material aus meiner Feder, das in der kommenden Mephisto 62 erscheinen wird. Da ist ganz frisch auch ein Cover veröffentlicht worden, und damit verbunden eine Beschreibung der Ausgabe. Darin liest man dann auch:

Earthdawn: Das Kaer der Kirschblüten
Schauplatz. Mit einem exklusiven, umfangreich ausgearbeiteten Schauplatz samt Abenteuerideen aus der Ulisses-Redaktion begebt ihr euch auf neue Abenteuer in Barsaive. Das eigentlich aus einer Not heraus geborene Kaer ist fast schon ein multikultureller Zufluchtsort, in das sich drei große Familien und eine Orksippe aus Furcht vor den Dämonen geflüchtet haben. Diese Mischung sorgt durchaus für Zündstoff und hält für Spieler zahlreiche Ideen bereit.

Das Kaer der Kirschblüten heißt der Artikel – damit ist es raus. Und ich freu mich wie blöde, denn ich habe damit einen winzig kleinen Fußabdruck im verlagsseitigen Barsaive hinterlassen dürfen. Hach, Earthdawn. Da hab ich eh noch so die eine oder andere Idee für, die beizeiten mal eine Umsetzung in irgendeiner Form erhalten muss.

Hörbücher und Hörspiele

Unser Audio-Projekt … es bewegt sich langsam, aber stetig. Übernächste Woche treffe ich mich einmal mehr mit Gérard und wir glauben, dann unsere Pilotfolge fertig zu haben. Die wird dann intern im Freundeskreis ein wenig getestet, und wenn sie gut (genug) ankommt, werden wir uns an die restlichen fünf Folgen begeben; in der Hoffnung, dass die nicht alle ganz so lange brauchen werden.

Übersetzungen

Noch eine Neuerscheinung! Dumarest Nummer 3, Planet der Spieler, ist in meiner Neuübersetzung endlich am Start. Das heißt zwar auch, dass ich mit Band 5 wirklich mal in die Puschen kommen muss, aber generell bedeutet das vor allem, dass damit der dritte Band von E.C. Tubbs SciFi-Zyklus um den Weltraumreisenden Dumarest, der auf fremden Planeten Spuren seiner vergessenen Heimatwelt, der Erde, sucht, endlich wieder auf Deutsch zu haben ist.
Planet der Spieler, im englischen Toyman, dreht sich um folgende Handlung:

Die Suche nach der Erde führt Earl Dumarest auf den Planeten Toy. Dort befindet sich ein gigantischer Computer, in dessen Speicherbänken er Informationen über seinen Heimatplaneten zu finden hofft. Toy ist aber auch bekannt als der Planet der Spieler, und bevor Earl Dumarest sich versieht, findet er sich in der Arena wieder, verstrickt in den Fäden des Herrschers des Planeten.

Planet der Spieler ist als Taschenbuch sowie als eBook im freien Handel zu bekommen, sowie als Hardcover direkt beim Verlag.

DORP

DORP Cast Type WORK IN PROGRESSBeim DORPCast gibt es – da wir die aktuelle Folge wegen der Ratcon ja um eine Woche geschoben haben – nur eine neue Folge zu vermelden. Episode 82: Lass‘ uns doch mal über Kampagnen reden ist wie so oft selbsterklärend, denke ich. Jetzt am Sonntag folgt dann aber auch schon Folge 83.

Wir haben uns ob der Verschiebung aber nicht völlig lumpen lassen und mit Freude kann ich auch hier noch mal ausrufen, dass Geister, Gauner und Halunken, der erste Abenteuerband für Die 1W6 Freunde, seit dieser Woche als kostenloser PDF-Download direkt auf der Seite zu haben ist.
Das ist ja, wie immer, der DORP-Deal: Die Bücher gibt es für jene, die – wie wir – gedruckte Rollenspielwerke lieben, die PDF kostenlos für alle, die einfach zocken wollen.
Der DORPatreon geht weiter durch die Decke und hat mittlerweile ja schon dreistellige Dimensionen erreicht – da kann ich nur wieder und wieder DANKE! sagen. Wer auch gerne zu den Förderern gehören mag: Hier geht es lang.

News zu Mystics of Mana habe ich derzeit leider keine. Scorp sitzt an den Regeln, ich sitze am Setting, Melanie sitzt an den letzten Bildern … und da sind wir derzeit.

Generell habe ich den Plan, mal eine allgemeine Wasserstandsmeldung in Sachen DORP-Projekte zu schreiben, irgendwann in diesem Monat zumindest. Die erste Patreon-Anschaffung steht bevor, Markus ringt mit Computer-Problemen und allerlei mehr, das wird ein Update wert sein, aber nicht hier und nicht heute.
Doch es geht voran – aufgehalten hat uns in all den Jahren ja noch nichts.

Condra

Im August gab es keine Taverne, ergo hatte auch Die Tröte ihre Pause. Ebenso gibt es beim Geheimprojekt nichts Neues.
Diesen Monat sollte sich da wieder mehr tun …

Fotos

Einzelfotos Julia August 2016 web-0535Hier aber gibt es Neuigkeiten! Ja-ha! Endlich! Seit vorgestern erscheint drüben bei deviantArt eine neue Foto-Reihe, entstanden Anfang August. Es war eine Auftragsarbeit, ein Paarshooting, aber ich habe das Glück, die Freigabe für einige Fotos zu haben – denn sie sind schon echt cool geworden, finde ich.
Im Anschluss kommt auch noch eine zweite Serie; der zweite Teil unserer Elements-Reihe, deren letzte Bilder nun schon sträflich lange zurückliegen.

Bildbände

Ich fürchte, hier kann ich ebenfalls nur einen auf kaputte Schallplatte machen und hoffe weiterhin, dass Portfolio denn nun dann diesen Monat endlich fertig wird. Aber frei nach Shigeru Miyamoto ist ein verspätetes Buch schlussendlich gut, ein übereiltes Buch aber für immer schlecht.
Gut, er sprach von Spielen, nicht Büchern, aber es steckt dennoch viel Wahres in dem Satz.

Poster

Poster Der Anschein Final webHier gibt es Neuigkeiten. Unter dem Namen „[Platzhalter] Theater“ hat sich eine Gruppe engagierter Schauspieler formiert, unter der Regie von Sarah Bingham, die langjährige Leser hier ja schnell als jemanden identifizieren können, mit der ich schon oft zusammengearbeitet habe. Und auch diesmal habe ich der Gruppe wieder ein Poster serviert, das ihr nun auch nebenstehend begutachten könnt.
Ich finde, das ist ziemlich schnieke geworden, muss ich sagen.

Die Gruppe spielt diesen Monat in Aachen auf, am 22., 23. und 25. September. Wer also will, kann auf der obigen Seite Karten reservieren oder einfach an der Abendkasse zuschlagen.
Dort sieht er dann neben einigen anderen Personen, die hier auch schon ihre Erwähnung fanden, u.a. auch Néomi Havinga auf der Bühne, die in unserem Hilde die Hilde gibt. Und das führt uns dann auch zu …

Eifelarea Film

… noch mit Typos …

… noch mit Typos …

Gute und schlechte Nachrichten hier an dieser Front. Die gute Nachricht ist, dass Hilde und die Glocken der Amazonen fertig geschnitten ist und mit Nachspann auf etwa 40 Minuten kommen wird. Awesome? Awesome!
Die weniger gute Nachricht ist, dass unser geplantes Treffen, um den Endschnitt sozusagen ganz final „festzuzurren“, dieses Wochenende leider ausfallen muss. Demnach kann ich leider noch keine Prognose wagen, wann der Film quasi „Gold-Status“ erreicht. Aber bald.

Die erstaunlich große Zahl von Leuten, die mich auf der Ratcon auf Hilde, Xoro und Xoro 2 angesprochen hat, hat mich übrigens sehr gefreut. Die Amazonen sind noch immer fest für dieses Jahr geplant, der Drehbeginn für unseren Barbaren nächstes Jahr. Wir arbeiten dran, ganz ehrlich …
Wenn schon kein Treffen klappt, werde ich versuchen, im September wenigstens mal wieder ein Blogvideo zu schaffen mit dem aktuellen Zwischenstand an allen Fronten.

Weitere Video-Projekte

Apropos Videos … das tut sich gerade was schwer, ich weiß. Easy Props ist leider auch dieses Jahr mittlerweile wieder in einem Maße im Verzug, dass ich mal ernsthaft überlegen muss, ob und wie ich die Reihe realistisch(er) fortsetzen kann. Na mal schauen …
Zumindest das Video, was ich für Tobias Cronert vor einer Weile angefertigt habe, ist aber für September nun fest im Plan. Ich habe alle Anmerkungen von ihm, die ich zur letzten Bearbeitung brauche, und nun fehlt nur noch mal die Zeit, es auch umzusetzen.

Saltatio

Belassen wir es hier doch einfach bei dem Hinweis, dass unser Tanzball 2016 nahezu ausverkauft ist.
Irrsinn, ich weiß.
Aber ich freu mich drauf!

Ich, live

ratcon_ich

Ein dreister Screengrab aus diesem Video von Orkenspalter TV

Die Ratcon ist vorüber und eigentlich dachte ich, damit wär’s das für dieses Jahr gewesen. Aber eine Chance – eine Con, später im Jahr – tut sich noch auf, ist aber noch zu frisch auf dem Radar, um mehr dazu zu sagen. Ich denke in einem Monat sind wir schlauer.
Ich erwäge außerdem, zur SPIEL zu fahren, bin aber noch nicht richtig weit mit meiner Planung. Wäre dann im Oktober. Ob dann privat oder für Ulisses? Ich hab keine Ahnung. Auch hier gilt: Spätestens nächsten Monat bin ich da schlauer.

Und sonst

Alles in allem ein guter Monat, denke ich. Ein paar Enttäuschungen, aber auch mehrere Veröffentlichungen, einige klare Fortschritte und eine richtig coole Con? Doch, der August war super.
Schauen wir mal, was der September uns bringt.
Sonst gilt wie immer: Folgt mir doch auf Twitter, wenn ihr mögt abonniert mich auf Youtube, fügt dieses Blog eurem Feedreader zu und auf Instagram bin ich ja auch. Über eine kleine Spende wider den Betriebskosten der Seite freue ich mich natürlich auch immer.

Irgendwo Anfang kommender Woche gibt es mal wieder ein kleines Sammelsurium von Dingen, glaube ich, danach wieder mal einen längeren Artikel. Was dessen Thema angeht, schwanke ich allerdings noch.
Wir werden ja sehen.

Viele Grüße und ein schönes Wochenende,
Thomas