Das Poster zur Dracon 12

Hallo zusammen!

Es hat ja mittlerweile schon eine lange Tradition: Das Würfel-Poster zur jeweiligen Dracon. Und da haben wir uns auch bei der Dracon 12 nicht lumpen lassen; nachdem wir bei der 11 mehr auf ein Western-Thema gegangen sind, wird es diesmal piratig:

Nicht, dass es wirklich was zu sagen hätte, denn die kleine und sympathische Pen&Paper-Con in der Eifel gibt natürlich jetzt nicht irgendwie den Runden ein Thema vor oder so, aber wir zumindest haben jedes Mal unseren Spaß an den Arrangements.
Und nach dem, was wir so hören, ihr ja auch.

Wer mehr zur Con wissen möchte, der wird auf der offiziellen Seite schlauer; aber ist ja auch nur gut Zeit bis dahin.
Ab morgen ist erst einmal die Feencon in Bonn angesagt – vielleicht sehen wir uns ja dort?

Viele Grüße,
Thomas

Allerlei Convention-Dinge

Hallo zusammen!

Heute einfach nur eine Handvoll kleiner Updates rund um nahende Conventions. Da wäre zunächst die Feencon jetzt am Wochenende. Die ist wie immer in Bonn, wir sind wie immer mit der DORP da und haben Bock mit euch zu plaudern. Mehr Infos zur Con selber gibt es auf der offiziellen Webseite, einen kleinen Einblick in das, was wir so vorhaben, habe ich hingegen die Tage auf Facebook in Videoform gegossen gehabt:

 

Einen Monat später dann, vom 25. bis 27. August, steigt in Limburg an der Lahn wieder die RatCon – und auch dort bin ich, allerdings dann in „offizieller“ Mission für Ulisses. Die offizielle RatCon-Seite gibt es hier.
Dort werde ich zum einen generell ansprechbar sein, aber habe auch etwas Programm. Einerseits leite ich Magus: Die Erleuchung für jene, die Spielrunden bei mir im Crowdfunding erworben hatten, zum anderen gebe ich mit meiner großartigen Kollegin Nadine Schäkel wieder einen Worshop zum Besten.
Unser Thema: „Scriptorium Aventuris – Layout für Jedermann“. Der findet statt am Sonntag ab 12 Uhr und die Beschreibung liest sich so:

Letztes Jahr haben wir die Tore geöffnet: Mit dem Scriptorium Aventuris wurde nicht nur die Möglichkeit geschaffen, eigenes DSA-Material anzubieten, sondern mit mehreren Paketen auch das nötige Werkzeug bereitgestellt, den offiziellen DSA-5-Look zu verwenden. In diesem ersten Jahr konnten eure Werke uns dabei schon überraschen und begeistern. In diesem Workshop geben Art Director Nadine Schäkel und Layouter Thomas Michalski einen Crashkurs, wie man von einer schnöden Textdatei zu einem vollwertigen Layout gelangt: Arbeitsschritte, Tipps, Ressourcen, Dos and Don’ts. Im Zentrum steht dabei das Scriptorium, aber Blicke hinter die Kulissen von und Anekdoten zu offiziellen DSA-Produkten werden den Vortrag auflockern und begleiten.

Nadine und ich haben ja letztes Jahr schon einen Workshop zum Layout von DSA 5 gegeben, konnten da aber noch nicht vollumfänglich auf das Scriptorium eingehen, weil das mehr oder weniger parallel dazu erst bekanntgegeben wurde. Dieses Mal geht es demnach stärker in die Praxis.

Im September ist dann Ruhe auf dem Convention-Plan, dafür folgt im Oktober die große SPIEL – aber darüber reden wir dann noch mal, wenn der Tag x näher rückt.

Zuletzt noch ein Hinweis in verwandter Thematik: Am Freitag enthüllen wir das Poster zu unserer eigenen Dracon 12, wenn alles klappt. Stay tuned, wie man so sagt.

Viele Grüße,
Thomas

Das Hexenei – ein furioses Wochenende

Hallo zusammen!

Das Stück beginnt. Der Vorhang öffnet sich, Aria vom Balanescu Quartet klingt aus den Boxen. Auf der Bühne: Mehrere Reihen Tänzerinnen, hautfarben angezogen, mit Markierungen auf dem Körper. Markierungen, wie man sie aus der Schönheitschirurgie kennt, mit idealen Taillen und perfekten Formen. Die Bewegungen folgen der bedrohlichen Musik und kulminieren dann, nach nicht ganz einer Minute, in einem schrillen, verzweifelten Schrei aus vielen Kehlen, bevor der Tanz sich fortsetzt.

Es mag nicht wie das klingen, was man erwartet, wenn man Das Hexenei hört, aber es war genau das, was wir am vorigen Wochenende auf die Bühne gebracht haben. Wir, also primär der Verein Kids on Stage, in Zusammenarbeit mit dem Ballett-Atelier in Stolberg, und das wiederum – unter anderem natürlich – auch gemeinsam mit mir.
Wie schon bei Das kleine Einhorn vor vier und Turbolento vor zwei Jahren, haben wir experimentiert mit Videoprojektionen als Bühnenhintergründe, und allgemein mit einer Menge multimedialer Elemente, um das neue Stück zu inszenieren. Auch wenn immer im Zentrum der Tanz steht.

Dabei bot Das Hexenei durchaus die Versatzstücke, die man von einem Tanzmärchen erwartet. Es gibt die Hexe, es gibt ihr Ei, es gibt mystische Kreaturen und letztlich eine Heldenreise.
Auch bot das Stück alle Elemente, die man generell von einem Schul-Ballett erwartet, mit Tänzern aller Altersgruppen vom Kind bis zu Erwachsenen.
All das war da. Aber auch noch mehr.

Das Spiel mit mehreren Ebenen hatte schon bei Turbolento eine starke Rolle eingenommen, eine Aufführung, die man vermutlich je nach Lesart als ulkige Reise zu einem phantastischen Zirkus, oder als wirklich harten Trip deuten konnte.
Der ganze Schönheitsaspekt, der schon in diesen ersten, oben skizzierten Sekunden drin steckte, dieses ganze Thema vom Einklang mit sich selbst, Zufriedenheit mit sich selbst, das ist wichtig, das ist aktuell und das geht, gerade drum, auch potenziell ans Mark. Es bietet aber auch genauso Potenzial für geradezu surreale Arrangements, wenn etwa der Metzger, der im letzten Tanz noch versuchte, eines fliehenden Schweines mit dem Hackebeil habhaft zu werden, nun angeworben wird, sich der Schönheitsoperation zuzuwenden.

Was wie jedes Jahr, ob Bühnenstück oder Open-Air-Tanzaufführung, auf jeden Fall gesagt sein muss, ist, wie großartig aufgehoben ich mich dort immer fühle. Die Technik-Verantwortlichen kenne ich ja jetzt schon einige Jahre, die künstlerische Leitung sowieso, aber auch diverse Schülerinnen begleite ich ja jetzt schon teils seit ca. sechs Jahren, und alleine für die vielen, wundervollen Leute lohnt sich die Zusammenarbeit.
Dass es dazu dann auch noch künstlerisch was hergibt, ist natürlich umso besser, aber alleine Teil eines solchen Projektes zu sein, ist ein Vergnügen.

Als letztes Beispiel vielleicht für heute: Eines der schönsten Spiele mit dem Thema der Inszenierung, noch über die vierte Wand hinaus, fand ich, was in der je letzten Viertelstunde vom Einlass geschah. Tänzerinnen der Gruppe stolzierten wie unfassbar arrogante Models durch die Reihen, und verteilten Flyer sowie Terminerinnerungen für Schönheitsoperationen an die großteilig verwirrt wirkenden Besucher. Ich saß zu dem Zeitpunkt jeweils mit der Kamera schon am Rand, hatte also alle Zeit der Welt, mit das Schauspiel anzugucken. Alleine die nonverbalen Reaktionen  auf das arrogant-selbstbewusste Auftreten der stolzierenden Frauen, von Irritation bis Ehrfurcht, die Ratlosigkeit beim Anblick der Flyer … ich denke, wenn man die Zuschauer schon zum Nachdenken bringen kann, bevor etwas beginnt, was in weniger ambitionierten Händen halt auch „nur“ eine einfache Schulaufführung sein könnte, dann hat man auf jeden Fall etwas richtig gemacht.

Viele Grüße,
Thomas