Verfluchte Eifel ist in beiden Formaten lieferbar

Hallo zusammen!

Verfluchte Eifel

Verfluchte Eifel

Heute wirklich nur in aller Kürze: Verfluchte Eifel ist mittlerweile in der überarbeiteten Fassung sowohl als gedrucktes Buch wie auch als eBook im freien Handel angelangt.
Die Buchausgabe kostet 8,95 Euro und ist ein Taschenbuch mit 104 Seiten Umfang. Das eBook ist hingegen gerade im Angebot und kostet drum nur 2,99 Euro, bevor es dann Ende dieses / Anfang nächsten Monats um ein paar Euro steigen wird.

Zur Neuauflage an sich hatte ich ja dieser Tage schon einige Zeilen geschrieben, doch darin versprach ich auch, Bescheid zu geben, wenn das überarbeitete Buch im Handel ist.
Nun, das ist es nun.
Viel Spaß damit!

Viele Grüße,
Thomas

Drei kurze Kommentare zu drei sehr unterschiedlichen Themen sowie ein Fazit

Hallo zusammen!

Eigentlich wollte ich gar nicht direkt heute schon wieder bloggen, aber es kamen da jetzt drei Sachen zusammen, zu denen ich zumindest ein paar Takte sagen wollte, aber für die Twitter dann doch zu kurz war.
Voll ausgeführte Gedanken werden es heute aber unter Umständen auch nicht sein, da es doch schon spät ist, als ich das hier (gestern Abend, sozusagen) vorschreibe. Mein Hilde-Co-Regisseur Ralf muss mich in letzter Zeit eh viel zu oft auf Tippfehler hier hinweisen; aber es steht gerade auch einfach zu viel an.
Schwadronieren wir nicht weiter, sondern legen los …

Roger Willemsen ist tot. Das ist, selbst in einem Jahr, das gefühlt ohnehin einen bemerkenswerten Menschen nach dem anderen von uns zu nehmen scheint, eine bittere Pille. Aber andere sind qualifizierter, denke ich, da einen angemessenen Nachruf zu schreiben. Sascha Lobo hat einen sehr bemerkenswerten Text dazu geschrieben, so als Beispiel.
Ich habe tatsächlich mit Willemsens Tun weniger Berührungspunkte gehabt als man vielleicht meinen sollte, aber einen dafür umso mehr: Sein Buch „Deutschlandreise“ habe ich zu einer Zeit in die Finger bekommen, als gerade eine Menge in meinem Leben arg im Umbruch war und in der ich in Folge viele Weichen gestellt habe, ohne die ich heute vermutlich so auch nicht hier wäre. Das Buch, kaum mehr als 200 Seiten, hat mich damals sehr bewegt und ist bis heute in meinen Gedanken immer wieder präsent. Welches Lob kann ich einem Autor letztlich aussprechen, das größer wäre als zu sagen: „Du hast mein Leben verändert“?
Ich habe das Buch damals übrigens auch auf der DORP noch rezensiert und insbesondere im letzten Absatz mag man einiges herausschmecken, was etwa auch Artikel hier im Blog schon stark geprägt hat.

So, das war Thema 1. Achtung, der Themensprung jetzt wird happig, aber bleibt mal dran, am Ende führt es doch zusammen.
Als die Macher von Gametrailers – einer Webseite, die ich hier ja auch das eine oder andere Mal erwähnt habe – gestern zur Arbeit erschienen, erwartete sie eine üble Überraschung: Es gab ihre Arbeit nicht mehr. Defy Media, mittlerweile Inhaber ihrer Webseite nach diversen Wechseln, hatte den Laden nach 13 Jahren konstanten Outputs ohne vorauseilenden Hinweis dicht gemacht.

Das traf mich mehr, als ich gedacht hatte; obwohl mir im Nachdenken schnell klar wurde, warum. Ihr Podcast GT Time ist einer meiner liebsten Podcasts gewesen, um sie bei der Arbeit zu hören und die Art und Weise, wie sie gerade in den letzten Jahren die Webseite geführt haben, war für mich immer inspirierend. In gewisser Weise fühlte es sich für mich immer sehr nah an, nahe an dem, was zum Beispiel unsere DORP hätte analog sein können, wenn wir uns in einem wirtschaftlich ertragreicheren Feld bewegt und dazu entschieden hätten, den Web-Journalismus als Beruf zu machen. Ich fühlte mich der ganzen Crew sehr verbunden.
Hinzu kommt, dass GT – so trivial das klingen mag – in mancherlei Hinsicht meine Meinung zum Medienjournalismus erheblich verändert hat. Die Seite war persönlich, getragen von oft differierenden Einzelmeinungen, einerseits konstant im Output, andererseits aber auch mal zu völligem Gonzo-Videospieljournalismus tendierend. Ergänzt um zahlreiche Insider-Witze und sogar eine Art Metaplot, der das alles zusammenhielt. Es war eine Seite, die mich als Kreativschaffenden inspirieren konnte.

Zu den wirtschaftlichen Hintergründen hat Jim Sterling einen interessanten Text verfasst, aber darum soll es hier nicht gehen; denn vielmehr gibt es einen Grund, warum ich den Tod Willemsens und das Ende der Webseite so zusammenführe.
Wir bewegen uns als medial interessierte Menschen heute in einem interessanten Spannungsfeld; ob nun eher in traditionellen Medien wie bei Willemsen oder eher in den „neuen Medien“ wie die GT-Crew, in gewisser Weise laden wir fremde Schaffende in unsere Leben ein. Sie sind Wegbegleiter, wenn auch in einer mehr oder weniger einseitigen Beziehung, und als solche auf gewisse Weise auch Teil unseres Alltags.
Solltet ihr zu den Lesern hier gehören, die nicht Teil meines persönlichen Umfelds sind, dann ist unsere Beziehung – meine und deine – gar nicht so anders. Die unvermeidliche Endlichkeit einer solchen Beziehung ist etwas, was als Schatten glaube ich nur selten präsent wird; aber es ist da.
Auf der anderen Seite aber haben Willemsen und die GT-Crew für mich persönlich eines gemeinsam: Sie haben mein Leben erweitert. Bereichert.
Oder, stärker formuliert: Sie haben mein Leben und – ich glaube zumindest – auch mich als Menschen besser gemacht.
Das ist eine Gabe, ein Geschenk.
Und das verdient Dankbarkeit.

Aus diesem Winkel kommen wir dann auch zu Thema 3: In der Zeit schreibt Michael Allmaier darüber, dass es an der Zeit ist, seine Bücher rauszuwerfen. Wieder etwas ganz anderes also. Michael (Mingers, nicht all Allmaier) schickte mir den Artikel gestern und ich muss am Ende sagen, dass der Text mich, als ich ihn abends endlich in Ruhe lesen konnte, gar nicht überzeugt hat.
Ich könnte jetzt Absatz für Absatz durch den Text gehen und jeweils widersprechen, aber das mag ich nicht. Ich könnte auch auf einer umfassenden Ebene ganz grundlegend zum Thema schreiben, aber das muss ich gar nicht, denn die Bloggerin Zeitzeugin hat das bereits übernommen und so gut auf den Punkt gebracht, dass ich wenig hinzuzufügen habe.
Bis auf einen Punkt.
Der entscheidende Satz im Allmaier-Text ist für mich der, an dem er schreibt: „Bei meinem aktuellen Lesetempo schaffe ich bis ans Lebensende bestenfalls noch einen Meter Billy.“
Ich komme weit weniger zum Lesen als früher, weit weniger, aber zwei Regalmeter habe ich letztes Jahr doch noch geschafft. Ich glaube persönlich, dass das auch der Knackpunkt ist, an dem sein Text sein wahres Thema entlarvt – nicht der Bücher ist der Autor müde, sondern des Lesens. Das eBook beispielsweise führt ja auch nicht dazu, dass man noch mal mehr gelesen bekäme, es verbirgt es allenfalls besser, da keine Buchregale den Raum säumen und vom Ungelesenen künden.
Lesen ist, das wird wohl kaum einer abstreiten, ein Hobby, das man sich in stressiger Alltagsphase erarbeiten muss, erkämpfen. Klar könnte ich jetzt Netflix/Steam/die X-Box anwerfe und meine Zeit medial verbringen, Facebook, Twitter und Instagram kann man ja auch immer wieder checken – doch kann ich mich auch bewusst für das Buch entscheiden. Da gibt es kein „richtig“ und kein „falsch“, keine moralische Prägung; aber möglicherweise ein bisschen Selbsterkenntnis, was man eigentlich wirklich will. (Im Gegensatz zu dem, was man wollen will, sozusagen.)
Um den Bogen zu den obigen Abschnitten zu schlagen: Dass Bücher den eigenen Horizont erweitern können, zeigt mein Beispiel Willemsen. Wo das aber noch naheliegend scheint, war er doch einer der namhafteren Intellektuellen in Deutschland, ist eine Videospiel-Webseite dann davon weit entfernt. Dennoch: Dass auch ein Video-Portal den Horizont erweitern kann, sieht man am Beispiel GT.
Und darin liegt dann am Ende vielleicht das Quäntchen Wahrheit, auf das ich hier hingeschrieben habe: Vielleicht sollten wir weniger über die Wertigkeit und Zukunftssicherheit von Medien philosophieren, sondern am Ende vor allem eines nicht aus den Augen verlieren: Dass uns andere durch ihr kulturelles Tun das Leben so unfassbar bereichern können, verdient Dankbarkeit. Dass es uns hier im Einzugsgebiet dieses Blogs so einfach ist, an entsprechende Medien zu kommen, entsprechend auch.

Insofern werden uns letztlich zahllose Möglichkeiten gegeben, unseren intellektuellen Horizont in schier beliebige Richtungen zu erweitern. Der einzige Fehler, den wir machen könnten, wäre, dieses Angebot nicht zu nutzen.
Und plötzlich passt auch wieder der letzte Satz, mit dem ich die oben genannte „Deutschlandreise“-Rezension beschlossen habe:

Vor allem aber hilft [das Buch] einem, noch mal mit etwas Abstand Blicke auf den eigenen Alltag zu werfen und etwas jenen Blick zu kultivieren, der auch einen guten Erzähler auszeichnet: die Fähigkeit, im Alltag noch jeden Tag etwas Neues zu entdecken, oder wenigstens dem Alten einige neue Facetten abzuringen.

So, sauber. Kreis geschlossen.

Damit bleibt nur noch eines heute zu sagen: Danke. Danke, dass ihr hier mitlest.
Es bedeutet mir eine Menge.
Ich geh auch auf absehbare Zeit nicht weg. Versprochen.

Viele Grüße,
Thomas

Neue Schwarzwald-Impressionen

Hallo zusammen!

Saig Dezember 2015-Januar 2016 web-9648Jetzt ist es ja sogar schon wieder einen Monat her, dass ich aus dem Schwarzwald zurückgekehrt bin, aber dennoch standen noch immer die neuen Fotos aus, die ich dort natürlich wie jedes Mal gemacht habe.
(Hand aufs Herz, die Fotos vom Urlaub davor stehen glaube ich auch noch immer aus, aber gut, vielleicht reiche ich die jetzt in einem Schub mit nach, vielleicht spare ich sie aber auch für „schwere Zeiten“, mal schauen.)

Saig Dezember 2015-Januar 2016 web-9882Wie dem auch sei: Fotos wurden gemacht, und ich bin insgesamt sehr zufrieden mit dem, was herausgekommen ist. Der Schwarzwald ist aber auch, wenn man so will, ein großartiges Model. Weite Landschaft, viel Abwechslung und zudem etwas, was diesen Winter so rar war: Schnee.
Schnee, teils soweit das Auge reichte.

Saig Dezember 2015-Januar 2016 web-9707Was ich persönlich an diesen Schwarzwald-Fotos mag, ist, dass sie ein wenig wie ein Zeugnis meiner eigenen Entwicklung als Fotograf fungieren. Das Motiv ist generell immer ähnlich, Landschaftsfotos der jeweils gleichen Region, aber der Stil wandelt sich im Laufe der Jahre doch ganz spürbar, finde ich.
Ich mag die Aufnahmen – und insofern sollen sie nun auch der Allgemeinheit zugänglich gemacht werden. Beginnend mit dem gestrigen Abend erscheinen nun die nächsten 15 Werktage (na ja, montags bis freitags) jeweils vier Motive – tags darauf noch abgerundet durch ein Abschlussbild –, in meiner deviantArt-Galerie.
Vielleicht habt ihr ja Spaß daran und mögt einmal hereinschauen!

Viele Grüße,
Thomas

Verfluchte Eifel – die Neuauflage

Hallo zusammen!

Sie ist vollbracht: Zumindest bei Book on Demand direkt kann man schon zugreifen, dort ist sie zu haben – die Neuauflage von Verfluchte Eifel.

Verfluchte EifelWas vermutlich zunächst ins Auge fällt, ist der um einen Euro gestiegene Preis. Bringen wir also das unangenehme Thema direkt aus dem Weg: Ja, das ist halt leider so. Die erste Auflage war von 2010 und der Preis war sinnvoll einfach nicht mehr zu halten. Wer mich kennt, der weiß ja, dass ich meine Bücher tendenziell versuche, möglichst günstig anzubieten.
Die eBook-Fassung der Neuauflage wird im Gegenzug einige Wochen für günstige €2,99 zu haben sein, wenn sie fertig bearbeitet und eingespeist ist. Vielleicht freut das ja auch den einen oder anderen.

Aber das leidige Geld beiseite – was hat sich geändert?
Die Neuauflage ist vor allem fehlerbereinigt. Es ist also keine inhaltlich verändernde Überarbeitung im Sinne einer Special Edition (im Buchbereich fällt mir da beispielhaft Bernhard Hennens „Die Könige der ersten Nacht“ ein, dessen Neuauflage im Grunde ein anderes Buch war), sondern einfach nur die Einarbeitung einer langen, langen Errata-Liste.
Der skurrilste Fehler in der alten Auflage dürfte wohl gewesen sein, dass Anführungsstriche im Zusammenspiel mit Kommas konsequent falsch gesetzt waren, aber das ist, wie gesagt, passé.
Auch gab es noch immer ein, zwei Stellen, an denen Novelle 1 – Das Dorfgeheimnis – ausgeplaudert hat, dass sie mal als Ich-Erzählung begann; auch das ist raus.
Die marginal höhere Seitenzahl (jetzt 104, zu vorher 100) rührt hingegen vor allem aus einem ordentlicheren Vorsatz daher, mit Impressum, Schmutztitel und allem. Irgendwo muss man ja merken, dass ich das mittlerweile berufliche mache, denke ich.

Zuletzt neu ist etwas, was vermutlich nur in wenigen Fällen eine konkrete Rolle spielen wird, was ich aber dennoch einfach spaßig finde zu haben – „ganz wie bei den Großen“ findet man nun auf dem Backcover nämlich zwei „Stimmen“ zum Buch. Die eine ist ein Zitat aus einer Rezension, die vor ein oder zwei Jahren erschien, die andere hat Schreibkollegin Judith Vogt dankenswerterweise eigens für mich verfasst.
Wie gesagt: ganz wie die Großen.
Beide können hier auf der Seite zum Buch angeschaut werden.

In meinen eigenen Augen ist Verfluchte Eifel ein belletristischer Erstling, der sich alles in allem gut gehalten hat. Ein, zwei Dinge würde ich heute vielleicht anders machen, aber anstatt das an dem Buch auszuleben, stecke ich die Erfahrung denke ich nun einfach in Verdorbene Asche.
Was ich aber sagen wollte: Es macht mich happy, dass Verfluchte Eifel dennoch eine etwas geschliffenere, aktuelle Ausgabe erhalten hat, denn ich finde das Buch hat es verdient.

Wer die alte Ausgabe hat, der braucht das „Upgrade“ vermutlich nicht, aber wer bisher nur neugierig war, der kann nun eine Ausgabe erwerben, die ich nicht mit einem lachenden und einem weinenden Auge überreichen würde.
Sowie das Buch im freien Handel ordentlich angekommen ist und sobald das eBook zu haben ist, trommle ich hier auf jeden Fall noch mal.

Viele Grüße,
Thomas

I want to believe (Zwischenstände)

Hallo zusammen!

Ich denke, ich muss nicht groß erklären, woher das heutige, titelgebende Zitat kommt, oder? Es laufen neue Folgen Akte X und ich würde sagen, aus einem ja durchaus nicht kleinen Fundus prägender Medien der vergangenen Jahre heben sich die Abenteuer von Mulder und Scully für mich noch mal heraus – und insofern freue ich mich derzeit wie ein kleines Kind und bin je am Tag nach US-Ausstrahlung auf iTunes direkt „dabei“. Aber das ist mal ein Thema für ein anderes Mal …
… heute geht es hier um Zwischenstände. Es ist schon wieder ein Monat um, der Februar hat heute begonnen und insofern ist es an der Zeit für die ersten nominellen Zwischenstände des Jahres 2016. Der Januar war ein gefühlt immens kurzer Monat; einerseits, weil mein Urlaub „reinreichte“ und insofern schon mal ein paar Tage fehlten, andererseits aber auch durch den formalen „Dienstantritt“ bei Ulisses und der damit dann halt doch verbundenen Umstellung mancher Tagesgewohnheiten.
Dennoch geht es an verschiedenen Fronten voran und bei was, dazu nun mehr.

Belletristik

Verfluchte EifelDie zweite Auflage von Verfluchte Eifel ist im Druck. Das ist schon mal der erste große Paukenschlag. Ich denke, ich schreibe in den kommenden Tagen noch mal mehr zur Überarbeitung in einen eigenen Artikel, aber die Kernbotschaft lautet weiterhin: Gleicher Inhalt, weniger Fehler. Im Laufe des Monats wird es verfügbar sein.
Nächster Halt ist dann nun noch eine letzte Rechtschreibfehler-Runde durch Schleier aus Schnee; dazu schrieb ich ja auch schon kurz was – so zufrieden ich inhaltlich bin, so sehr sehe ich halt doch noch Chancen, an den Ecken und Kanten zu feilen. Wer es schon hat, muss sich nicht groß grämen, aber die Chance zu haben, bekannte Fehler noch auszumerzen und sie nicht zu nutzen, das ist für mich auch keine Option.
Verdorbene Asche Coverfassung 2 webDanach dann geht es endlich an Verdorbene Asche. Mein Plan ist, das Manuskript diesmal konzentriert und in festem Rhythmus runterzuschreiben; das hatte bei Verfluchte Eifel damals gut funktioniert und es anders zu machen bei Schleier aus Schnee war weniger clever, also lerne ich doch mal einfach was dazu …
Danach, also in den sanften Klängen der Zukunftsmusik gespielt, kommen dann die Weltenscherben, meine Kurzgeschichten-Anthologie quer durch alle Themen, sowie theoretisch Geschichten aus Condra 2 und 3, was reihentypisch noch so seine Schwierigkeiten hat, auf Tempo zu kommen. Außerdem hat mir DORPCast-Kollege und Ulisses-Vorgesetzter Michael da noch einen Floh ins Ohr gesetzt … aber da hab ich mich noch nicht entschieden.

Sachbuch

Der Tanzball Tanzbuch Frontcover Entwurf 1Die Bearbeitung von Einfach Filme machen zur zweiten Auflage kommt gut voran. 25 Kapitel hat die erste Auflage, überarbeitet wird gerade Kapitel 7 – aber ich würde dennoch sagen, mehr als ein Drittel ist geschafft, weil eines der schon fertigen Kapitel einer der großen Batzen war. Status: Im Laufes des Jahres kommt es.
Das Tanzbuch hat ja mittlerweile zweigeteiltes Leben angenommen. Das Tanzbuch, also die Sonderausgabe für Backer des Projektes Der Tanzball 2015 mit entsprechender Prämie, wird planmäßig als PDF im Juli an die Unterstützer rausgehen und zum Ball gedruckt fertig sein. Tänze von einst, meine private Version des Buches mit anderem Schwerpunkt, ist hingegen mehr was für den Jahreswechsel.

Schreibaufträge

woelfchenAuch hier die coolen News gleich vorweg: Gestern ging die Auswahl der Texte online, die es in die Anthologie Flucht in ein sicheres Leben im Wölfchen Verlag geschafft haben – und ich bin dabei! Konkreter meine Kurzgeschichte Vater, sie trommeln wieder, was mich sehr, sehr freut, da eine Menge Herzblut in dem kleinen Text steckt.
Zur Erinnerung: Flucht in ein sicheres Leben wird von Torsten Exter und Tom Daut herausgegeben und erscheint im Wölfchen Verlag, der es in seiner Ausschreibung so formuliert:

Wir haben lange überlegt, wie wir als Verlag damit umgehen sollen, dass es in Deutschland so viel Hass gegen Kriegsflüchtlinge gibt. Was können wir tun, haben wir uns gefragt.[…]
Uns kam der Gedanke, eine Anthologie zu machen. Da wir aber im Bereich Fantasie- und Jugendbuch unterwegs sind und der Schwerpunkt auf Fantasie liegt, benötigten wir eine Weile, bis uns die zündende Idee kam.
[Die] Geschichten sollen die andere Seite der Heldengeschichten widerspiegeln. Das Schicksal, was der Leser nicht sieht, weil er mit dem Helden mit fiebert.
Wenn die Veröffentlichung näher rückt, dann schreibe ich da sicher auch noch mal mehr zu – vorerst sei einfach nur gesagt, dass ich mich freue. Und das ich solche Projekte einfach für unfassbar wichtig halte.

So, und sonst? Die zweite potenzielle Ausschreibungs-Kurzgeschichte habe ich ja gen Weltenscherben verschoben, weil ich sie lieber ordentlich machen möchte.
Mehr als nur ein Abenteuer – von Abenteuerreihen und epischen Kampagnen, mein Essay zum Sonderheft mit deutschen Beiträgen aus Ulisses’ Kobold-Press-Handbücher-Crowdfunding, ist nach erstem Lektorat überarbeitet, erweitert und wieder beim Verlag.
Die vierte Platte ist mein „Abschiedskonzert“ in Sachen deutsches Cthulhu, auch wenn das nicht so gedacht war. Aber mit der Festanstellung bei Ulisses geht das einher und ich denke, es ist zumindest ein sehr würdiger Abschluss geworden.
Lichter in der Nacht, mein nächstes Cthulhu-Abenteuer mit mutmaßlichem Ziel Cthulhus Ruf, ist damit aber auf Eis, ebenso ein mögliches Aachen-Abenteuer. Sorry. Aber Ideen werden ja nicht vergessen; ich bin sicher, beides wird in anderer Form eines Tages noch ins Leben finden.
Drei Cthulhu-Texte von mir sind alldieweil teils länger fertig, teils schon seit einer ganzen Weile, und harren auf einen Termin. Das Lodern unter der Stadt ist ein vollumfassendes Abenteuer, das im kommenden (bisher terminlosen) Band Prag – Die Goldene Stadt unterkommen wird, In vino veritas hingegen ein Sachartikel über Alkohol im Cthulhu-Mythos (!), der im der Ausgabe von Cthulhus Ruf zur RPC 2016 enthalten sein dürfte. Bleibt das Abenteuer, das ich zusammen mit Frank Bartsch konzipiert habe (wenngleich die Textarbeit vor allem sein Verdienst ist); das sollte auch dieses Jahr das Licht der Welt erblicken, wie mir gestern noch gesteckt wurde.

Übersetzungen

Dumarest_Derai_CoverDumarest, Band 2, in meiner Neuübersetzung wie im Original Derai geheißen, ist erschienen. Die Taschenbuchausgabe und das eBook gibt es überall dort, wo man Bücher kaufen kann, das Hardcover wie immer exklusiv beim Verlag.
Band 3, Planet der Spieler, hat ja bereits sein Cover erhalten und Band 4, Kalin, ist übersetzt. Und nach wie vor: Ich sitze gerade an Band 5 …

DORP

Der DORPCast

Fangen wir mal mit dem DORPCast an. Da gibt es seit dem letzten Mal drei neue Folgen zu nennen: Episode 67 war Der Jahresrückblick 2015, Episode 68 eröffnete das Jahr mit Von Umfragen, Sternenkriegen und Begeisterung und ganz frisch von gestern ist Episode 69: Von Slayern, Orks und Rattenfängern – Warhammer Fantasy Roleplay.
A Blast from the Past CoverAußerdem noch 2015 – zu Weihnachten – erschienen ist das SavageWorlds-Fanmaterial Monster, Mythen, Kreaturen – A Blast from the Past von Markus Heinen, das sich mit Dinosauriern befasst. 22 Seiten PDF, gelayoutet von mir, zu finden hier.
Mein nächstes großes Projekt für die DORP wird nun Geister, Gauner und Halunken, der erste Abenteuerband für Die 1W6 Freunde. Einige alte Texte von mir brauchen noch etwas Liebe, ein Szenario von Christoph Laurer, was ursprünglich im Zunftblatt erschienen ist, wurde vom Autor überarbeitet und kriegt jetzt noch ein Lektorat. Danach schaue ich, wie viel Platz noch in dem Band ist und ob ich mein Szenario Der Schatz von Burg Felsendorn noch unter bekomme; so dem so ist, schreibe ich das dann auch noch. Geplanter Termin derzeit: Februar/März.
Ich habe neue Textbeiträge für die Neuauflage von Schrecken aus der Tiefe reinbekommen, muss die allerdings noch sichten – mögliches Ziel wäre hier die RPC 2016 – und ja, unfassbar, aber es scheint auch wieder etwas Leben in Mystics of Mana zu kommen. Wenn wir die Zeit finden. Zumindest das ewige Dilemma, was das Buch so ausgebremst hat, scheint gelöst.

Condra

Trötensammler 3 Frontcover webEs geht wieder los: Die Tröte, Jahrgang 10, Ausgabe 1 ist pünktlich zur Januar-Taverne des Vereins erschienen. Außerdem derzeit in aktiver Bearbeitung: Der Trötensammler, Band 3 – Der Tod des Eismagiers, die Sammlung der Jahrgang 7 bis 9 unserer fiktiven Zeitung in einem A5-Hardcover. Geplanter Erscheinungstermin: Diesen Monat.

Fotos

Zwei Sachen sind seit den letzten Zwischenständen fertig geworden:
Weihnachten mit Hannah web-9377Bei deviantArt findet ihr einen Satz weihnachtlicher Ballett-Fotos, die wir entsprechend vor dem Fest noch schnell mit einer ohnehin stets großartig auf Fotos wirkenden Schülerin inszeniert hatten. Und meine Fotos vom Tanzball 2015 sind auch mittlerweile online einsehbar.
Kommende Projekte geplant haben wir – wie immer – eine Menge. Mal sehen, was als Nächstes ansteht. Meine Galerie wird denke ich im Laufe der Woche mit Schwarzwald-Impressionen weitermachen, an inszenierten Projekten dagegen müssen wir einfach mal schauen, was sich wann anbieten wird.

Bildbände

Portfolio

Portfolio

Es ist 2016 – und damit hat das Jahr begonnen, von dem ich immer erklärt habe, mich dann auch mal konkret an Portfolio, meinen allgemeinen Bildband für den freien Handel, zu setzen. So soll es sein. März/April würde ich sagen. Zumindest eine eigene Seite hier hat das Buch nun schon mal.
Mehr zu Ausstattung und Inhalt, wenn das Erscheinen naht …

Poster

Keine neuen Poster im Januar; im Februar könnte aber wieder etwas anstehen.

Eifelarea Film

Hilde und die Glocken der Amazonen

Hilde und die Glocken der Amazonen

Hilde hat vor acht Tagen die 20 „fertigen“ Minuten durchbrochen; damit sollte der Film, der etwa 40-45 Minuten dauern wird, mehr als halb fertig sein. Und zwar fertig, Bild, Ton, Abmischung, einfach alles.
In diesem Sinne gab es im Dezember auch ein neues Blogvideo …

… und einen neuen Trailer:

Xoro 2 dagegen reift weiterhin langsam heran. Da aber am 16.02. das Projekt Xoro mal wieder Jubiläum hat, werde ich den Tag denke ich nutzen, um dort ein paar erste Fakten zum Film in die Welt zu geben. Das Drehbuch schreibe ich ja bereits und auch die sonstige Vorproduktion wird dieses Jahr anlaufen, ein Drehbeginn dieses Jahr wäre allerdings eher eine positive Überraschung; eher 2017 denke ich.

Weitere Video-Projekte

Eine neue Folge Easy Props ist geplant, getestet und vorbereitet; ich müsste nur mal dazu kommen, sie zu filmen. Aber am bevorstehenden Wochenende rechne ich mir da zumindest Chancen aus. Definitiv aber diesen Monat.
Einfach Filme machen in Videoform ruht vorerst weiter. Aus Zeitgründen.

Derweil gab es seit den letzten Zwischenständen drei neue Uploads meinerseits, die ich euch mal einfach ohne große Worte hier darreichen möchte:

Ich, live

In näherer Zukunft sehe ich noch keine absehbaren Termine.

Und sonst

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Viele Grüße,
Thomas